Neuer Vlogbeitrag: Ein heavy Thema?

Geschrieben habe ich ja schon öfters zum Thema “Selbstverantwortung” und nun ist auch ein Vlogbeitrag dazu draussen. Und natürlich ist es wie immer wenn man etwas hochgeladen hat: man merkt beim Anschauen seine Fehler, Aussetzer und oft auch was man lieber anders gesagt hätte.  „Neuer Vlogbeitrag: Ein heavy Thema?“ weiterlesen

Nach Innen statt nach Aussen… Meditiert zur Sonnenfinsternis

 

So, das war sie also die Sonnenfinsternis, die Teilweise, an einem Leermond. Symbolträchtig. Die Dunkelheit die noch einmal so richtig Aufmerksamkeit sucht, bevor das Licht strahlend und kraftvoll das Zepter in die Hand nimmt. Das Gleichgewicht das von nun an weiter Richtung Helligkeit tendiert. Natürlich wird damit nicht alles anders, aber es macht doch Hoffnung auf eine positive Veränderung und die Zunahme lichtvoller Qualitäten die mit der Dunkelheit eine wunderbare Symbiose eingehen und wo eines das Andere nährt. Kein Kampf “Licht gegen Dunkel”, sondern einfach “Sein”, im Gleichgewicht…

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In dieser Schublade stecke ich gerne…

Es ist nicht leicht so ein intensives und facettenreiches Thema in einen Beitrag zu stecken und ich werde dies sicher öfter aufgreifen und von verschiedenen Seiten aus betrachten. Aber da mich gerade kürzlich jemand fragte ob es nicht ein Widerspruch sei den Wicca Pfad zu beschreiten und gleichzeitig so etwas wie ein “Freiflieger” zu sein, wollte ich darauf einmal ein bisschen eingehen… Und das wurde jetzt doch persönlicher und länger als gedacht und sollte wohl überarbeitet werden. Aber ich nehme mir jetzt die Freiheit das nicht zu tun *g* … Wohlan. Here we go 🙂

Freiheit. Ein Wort. Ein Wert. Ein Gefühl. Und viel mehr…
Ich lebe eine Tradition. Und ich bin frei.
Geht das?
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Ein neues Jahr – Und was ist mit den Vorsätzen?

...und letztlich bedeutet sie nicht viel... Nur so viel wie Du daraus machst...
…und letztlich bedeutet sie nicht viel… Nur so viel wie Du daraus machst…

So, da ist es nun also, das neue Kalenderjahr. Unspektakulär ging es hinüber in das so genannte 2015 unserer Zeitrechnung. Ich war nicht wirklich fit an diesem Abend – eine Erkältung plagte mich und wollte mir ein bisschen die Laune verderben – und so entschieden wir uns zu einem Übergang in trauter Zweisamkeit. Ich gebe es zu: auch wenn ich nach dem heidnischen Kalender lebe, so haben auch die kollektiven Feste für mich eine Magie die aus der allgemeinen Erwartungshaltung heraus resultiert, die die Schleier dünn macht und die das Netz zum vibrieren bringt. Und genau deshalb erfreue ich mich an diesen Tagen und Nächten, tauche auch aus vollem Herzen ein in den Abglanz jener Gefühle die ich mit diesen Events verband als ich noch Kind und Jugendlicher war, und geniesse das Kribbeln und die Atmosphäre.

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Das grosse Fressen – Ein Rant

Die Tötungsmaschinerie zum "Fest der Liebe" ist voll am laufen... Und keiner schaut hin...
Die Tötungsmaschinerie zum “Fest der Liebe” ist voll am laufen… Und keiner schaut hin…

Tja, der Fellini Film über eine dekadente Gruppe die sich – in dem Fall bewusst – zu Tode frisst ist ein guter Titelgeber für diesen Beitrag. Mir wird nämlich schlecht. Schlecht, wenn ich die vielen Inserate von Migros, Coop und Co sehe in denen die Yule- bzw. Weihnachtszeit mit fleischbasierten Fressgelagen und der damit verbundenen Glücksseligkeit in Verbindung gebracht werden. Da werden diese Geschäfte, die das ganze Jahr über einen auf “wir sind Bio und nachhaltig und fördern Gesundheit” dahinlabern plötzlich ganz konservativ wieder zu umsatzorientierten Verkaufsmonstern die schamlos ein längst überholtes Bild propagieren um ihre Metzgereiumsätze ja nicht einbrechen zu lassen in dieser ach so heiligen Fresszeit….

Es stimmt: unsere Vorfahren trugen über die Yuletage alles zusammen das sie zu den Festtagen entbehren konnten, darunter auch die wertvollen Fleischvorräte, und gejagt wurde auch, aber damals war Fleisch noch besonders und heilig.

Auch auf die Gefahr hin alt zu klingen: für mich als Kind und sogar noch als Jugendlicher war der Festbraten zu Weihnachten (und an anderen Feiertagen) etwas besonderes und das Wiener Schnitzel das meine Oma zubereitete ein Traum auf den ich mich immer wieder freute.

Aber zu dieser Zeit gab es auch nicht jeden Tag gebratenen Kadaver auf dem Teller, wurden Fleisch und Tier ebenso noch als etwas lebendiges, besonderes erachtet und der hohe Preis dafür war gerechtfertigt und machte diese Anlässe zu etwas besonderem. Aufgrund dessen stammte das Fleisch auch selten aus Zuchtanlagen und in Tötungsmaschinerien gemetzeltem Tierleid, sondern vom Bauern, was sich eben auch im Preis ausdrückte

Heute?

Hat der massive, seelenlose Fleischkonsum die Massen wohl abgestumpft und gefühllos gemacht (ausser es geht um so wichtige Fragen wie das neue Betriebssystem oder wer grad was unwichtiges macht), wie man an den vielen ekelerregenden Kommentaren diverser vollinformierter “Intelligenzbestien” ablesen kann, die sich in Beiträgen von Peta oder anderer Tierschützer zynisch bis ordinär, in jedem Falle geistlos auslassen und dabei ihre mangelnde Empathie verletzend durch die Kommentarfunktionen ins Internet erbrechen.

Zeitgeist? Zeitgeist!

Ja, ich lasse mich nun auch aus und das mal nicht auf die nette Art, denn ich kann es nicht nachvollziehen das man heutzutage jeden Mist akzeptieren und mit Licht und Liebe absegnen sollte (Spiritual Correctness als pendent zur Political Correctness und beides letztlich giftig in der falschen Dosis).

Denn Veränderungen – auch und vor allem zum Besseren – wurden nie dadurch erzielt das jeder den Mund hielt (“es wird schon besser werden”, “die Liebe wird so oder so siegen”, etc…). Im Gegenteil. Immer alles hinzunehmen führte historisch zu den schlimmsten menschlichen Katastrophen und sogar Kriegen die keiner wollte… Denn Gleichgewicht kann es nur geben wenn alle Beteiligten ihre Argumente in die Waage werfen und nicht nur eine Seite…

Ich wünsche niemandem schlechtes der sich so gedankenlos aber zutiefst verletzend gegen Vegetarier, Veganer oder einfach bewusstere Menschen auslässt, aber diese dummen Sprüche die da immer wieder aufgefahren werden (Vegetarier essen dem essen das Essen weg, Pflanzen schreien auch, Vegetarier sind schuld das so viel abgeerntet wird, usw.) die dann auch noch provozierend oft das Tier herabwürdigen (Nutztier, Schlachtplatte, hat kein Recht, ist nur da um gefressen zu werden, etc…..) sind einfach eines Menschen mit der Möglichkeit zur Information nicht würdig…

Und zeigen von einer Herzlosigkeit die – auch wenn das so mancher jetzt noch nicht wahr hat – irgendwann ihren Tribut fordern wird…

Ich werde hier jetzt auch nicht hunderte wissenschaftlich fundierte Links vernetzen, da es sowieso nichts bringt. Jeder kann nachforschen und die Tatsachen nachlesen – wenn er nur will und nicht in seiner künstlichen und bequemen Realitätsblase bleiben möchte.

Und ich möchte auch nicht alle Fleischesser in einen Topf werfen, denn mir geht es nicht darum das mein kein Fleisch mehr isst (ich mache das zwar nicht mehr, aber es ist eine persönliche Entscheidung – und ich bin auch dankbar dafür das Privileg zu haben hier wählen zu können und zu dürfen), sondern einfach das man wieder mehr Respekt etabliert. Für jene die sich den Arsch aufreissen oder persönliche Schritte ergreifen, das die Welt nicht vollends in den Abgrund segelt, und für das Tier das unter grausamen Bedingungen “lebt” und stirbt damit man sich den Bauch vollschlagen kann.

Denn wir sind hier längst nicht mehr im Jägerzeitalter und jede Jersey Shore geschminkte Teenager-Furie die sich in Kommentaren geistlos auf RTL Niveau über Vegetarier auslässt sollte mal ihre manikürten Fingernägel selber im Schlachthaus schmutzig machen und dann weiter Ekel- und Hasskommentare gegen Tiere und Tierschützer absetzen. Das gilt übrigens auch für so manchen Obermacho-Macker der die dicke Lippe schwingt und sich aufwertet indem er fleischlose Ernährung, Vegetarier/Veganer und das Leben eines Tieres an sich abwertet. Ich bin sicher nur wenige würde dann noch so respektlos bleiben.

Und das führt mich wieder zurück zum Coop und Co. die das Jahr über einen auf “bewusst” machen und dann vor Weihnachten die volle Fleischpalette werbetechnisch auffahren. Von der Stopfleber bis zu Crevetten. Nur Fleisch macht die Festtage zu Festtagen.

Würg!

Ja, wenn es ansonsten eben nicht so alltäglich geworden wäre, dann könnte man das mit Abstrichen so stehen lassen. So aber wird die Zucht und Tötungsmaschinerie auf Hochbetrieb gestellt damit das “Fest der Liebe” mit dem Endresultat aus Leid und Schmerz zelebriert wird. Und es ist eben bei weiterem nichts besonderes mehr, sondern nur ein bisschen Aufwand mehr (ohje der Braten muss aufgrund der Nachfrage vorbestellt werden, was für eine Anstrengung)…

Fröhliche Vorweihnachtszeit und guten Appetit…

Dieser Beitrag wurde von unzähligen, sich gerade im Umlauf befindlichen Kommentaren und Meldungen inspiriert. Insbesondere von einem Peta Posting in dem man darauf hinwies, dass das Tier hinter dem Fleisch auch ein würdiges Leben verdient und das zahllose wirklich geistlose, eklige, provokante, dumme und verletzende Kommentare nach sich zog die eine Gesellschaft spiegeln, die auf mehreren Ebenen abgestumpft scheint…

Und natürlich von den zahllosen Prospekten die gerade im Briefkasten landen und die einem weismachen wollen, das nur Fleisch auf dem Teller die Feiertage zu etwas besonderem macht… 

Licht und Schatten zum Blutmond

Der Blutmond hat seinen Namen unter anderem daher, da es früher jene Zeit war in der man jagte um das Überleben durch den Winter zu sichern... Heute ist jagen ein grausames Hobby
Der Blutmond hat seinen Namen unter anderem daher, da es früher jene Zeit war in der man jagte um das Überleben durch den Winter zu sichern… Heute ist jagen hierzulande ein grausames, nutzloses Hobby

Acht Leute sind wir in unserem “Eibenkreis” und vier waren wir gestern unterwegs um unter dem vollen und mächtigen, hell leuchtenden Mond, ein kleines Ritual zu zelebrieren. “Der Eremit” stand im Zentrum unserer Arbeit. Rückzug, auch mitten im hektischen Alltag, Ruhe und Schutz durch innere Gelassenheit.

Cerri hatte das Ritual vorbereitet und einge gute Ideen umgesetzt, beginnend beim Setting des kleinen Anlasses bis hin zu einer Wurzelwerk Meditation mit schillernden Farben in der leuchtenden Dunkelheit. Es tat gut und machte die Visualisierungen zu einer wahren Freude an diesem Mond der den Namen “Blutmond” trägt.

Und warum Blutmond? Weil es traditionell die Zeit war in der man, vor dem seinerzeit wesentlich furchteinflössenderem Winter, noch auf die Jagd ging um Fleischvorräte für die damalige harte Zeit anzulegen. Und bevor das Tier in der Sicht vieler Menschen zu einem “Gegenstand” bzw. einem “Nutztier” wurde dem man das Recht auf ein Leben in natürlicher Umgebung weitgehend abspricht, ehrte man das Wild, dankte ihm dafür das es sein Leben gab damit anderes Leben überleben kann und darf.

Das Tier und seine Lebenskraft waren heilig und Fleisch keine Selbstverständlichkeit!

Heute feiert eine – aus meiner persönlichen Sicht – in vielen Bereichen primitivere Gesellschaft so kranke Anlässe wie die “Metzgete” und geht aus Lust am töten auf die Jagd und nicht mehr aus der Notwendigkeit heraus. Das Tier wird unter grausamsten Umständen gezüchtet und in grässlichen Schlachthäusern hingerichtet und nur wenige der Tiere die auf den Tellern der Masse landen hatten ein würdevolles Leben.

YouTube und andere kranke und himmeltraurige Videos zeigen dekadente, irre Menschen die es lustig finden zu quälen und noch mehr Leid zuzufügen. Der “Blutmond” hat seine Heiligkeit in unserer Welt grösstenteils verloren!

Deshalb war es mir wichtig die Heiligkeit des Lebens und des Opfers das jedes getötete Tier darstellt an diesem Abend zu erwähnen, wohl wissend das es auch Fleischesser gibt, die das Ganze bewusster, und mit Respekt angehen, obwohl die letzten Schlagzeilen (“Fleischindustrie legt trotz Vegetarier/Veganertrend mächtig zu”) mich weiterhin daran zweifeln lassen das unserer Spezies in diesem Zivilisations-Zyklus noch zu helfen ist (die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt)…

Ja, der Oktobermond inspiriert auch zu einem Blick auf die Schatten und natürlich werfe auch ich solche und habe einige denen ich begegnen darf! Thematisch jedoch war es für mich wichtig darauf hinzuweisen und die Heiligkeit allen Lebens hervorzuarbeiten, mich auch als Veganer stellvertretend für andere bei jenen Tieren zu bedanken die ihr Leben geben um Leben zu ermöglichen. Vor allem in jenen Kulturen wo dies wirklich notwendig ist (unsere derzeitige gehört da einfach nicht mehr dazu)…

Der Fokus lag dann letztlich gleichwohl auf dem Licht und seiner heilenden Kraft sowie der Hoffnung, das der Menschheit der Bewusstseinssprung noch gelingen mag und wir für kommende Generationen an einer gesünderen und auch ethisch vernünftigeren Welt arbeiten.

Und natürlich eben auch darauf das wir selber uns weiter besser erkennen und auch nicht vergessen vor der eigenen Türe zu kehren, denn dort beginnt Veränderung natürlich zu allererst. Auch vor der Meinen! Nur diesbezüglich bzw. dieses Thema betreffend habe ich ja bereits vor Jahren eine bewusste (und damals erst mal nicht so leichte) Entscheidung getroffen die sich tatsächlich auch gesundheitlich positiv bemerkbar macht (Eisenwert verbessert, Leberwert verbessert, Zuckerwert verbessert, Gewicht *hust* jedoch gleich geblieben…). Inzwischen ist dies somit kein Opfer und erst recht kein Verzicht mehr, sondern eine Bereicherung in jeder Hinsicht.

Ich mag eine Erfahrung noch anmerken, da sie für mich essentiell war. Erstmals nahm ich die Wächter der Himmelsrichtungen als mächtige, engelsgleiche Kräfte wahr von deren Präsenz eine Liebe in den Kreis strömte und die sich mit der Drachenenergie des Ortes in einer zauberhaften Synergie verwob.

Das war unser gestriger Abend, unsere Gedanken zum “Blutmond” und der Zeit der Schattenarbeit sowie der Selbsterkenntnis…

Euch allen eine gesegete Zeit.

Winter is coming 🙂

Dank, Trauer, Begrüssung und Abschied… Leben Eben…

Ein kleines  Ritual, grosse Gefühle
Ein kleines Ritual, grosse Gefühle

Das ist ja echt nett. Einige Menschen machten sich aufgrund meines Gedichtes tatsächlich Sorgen um mich und mein Befinden. Das muss man nicht, aber ich weiss es zu schätzen, das manche Dinge die ich schreibe berühren oder gar etwas auslösen, wenn ich sie teile. Genauso wie mich die positiven Rückmeldungen auf meinen Newsletter sehr dankbar stimmen.

Deshalb einfach Danke an Euch für das nette Feedback per Mail… (manchmal würde mich ein paar Kommentare hier im Blog auch freuen *lach*…)

Diese wunderbare Spinne fotografierte ich am Schwanenplatz. Sie ist in vielen Traditionen SchicksalsweberIn und somit heilig
Diese wunderbare Spinne fotografierte ich am Schwanenplatz. Sie ist in vielen Traditionen SchicksalsweberIn und somit heilig

Die letzten Wochen waren durchzogen. Das schöne Wetter drückt den Umsatz im Geschäft, unsere liebe Nachbarin, Lisa, hat den Kampf gegen den Bauchspeicheldrüsen-Krebs verloren und verabschiedete sich ins Sommerland. Und das, ein paar Tage bevor ich ihr den nächsten Besuch abstatten wollte (sie bat mich zu warten bis sie im Eichhof Betagtenheim wäre, aber dort ging sie dann sehr sehr schnell) Alles in der Zeit der Herbst Tag- und Nachtgleiche als ihre liebe Tochter aus Amerika hier war…  Goldschatz wie sie ist hatte sie scheinbar schon alles vorbereitet und geplant und wollte auch kein Begräbnis mit mehreren Menschen (das will ich auch nicht, wenn es denn mal so weit ist), sondern nur mit den Allerengsten)…

Mabon ist ja die Zeit wo wir zwischen Licht und Schatten stehen und so war mir ein bisschen weh ums Herz bei der Rückschau auf die guten Seiten des Jahres und die Vorschau auf die Dunkelheit und ihre Kraft. Es ist ein Fest zwischen Leben und Tod und ich stellte dies für einmal auch in den Mittelpunkt unseres Equinox Rituals, obwohl ich früher eigentlich immer mehr Richtung Erntedank und Freude ging. Ich staunte im Nachhinein nicht schlecht über mich selbst und die Worte die mir bei der Leitung des Rituals über die Lippen strömten und die aus einer Tiefe kamen, die ich selbst schon lange nicht so verspürt hatte.

Es war denn auch, in meiner Wahrnehmung, ein wesentlich tiefer gehender Anlass als sonst zu Mabon und es floss so manche Träne, aber auch die Dankbarkeit und die Demut waren spürbar die so wichtig sind damit wir das Leben und seine Schönheit auch in der Melancholie feiern können. Und mit der wir uns eben über die Ernte und das Essen bedanken, das auf unserem Tisch liegt…

Am Tag zuvor wurde mit der südamerikanisch orientierten Namensgebung und Taufe meines herzigen Göttibuebs Amaru dafür das Leben gefeiert und ich war stolz offiziell zum Götti und somit Familienmitglied gekürt zu werden. Leider konnte das Fest nicht in der Natur gefeiert werden da es regnete und nicht alle so fit und wetterfest waren in der Familie. Das eklektische Ritual war jedoch ganz nett und der Kleine ist sowieso ein Wonneproppen wie man ihn bei Kindern dieses Alters selten erlebt. Dauernd am Lachen und am “gwundrig” alles aufnehmend. Ich bin sicher das die magische Mama und ihre Offenheit hier mit daran beteiligt sind…

Letzten Dienstag hielt ich einen Vortrag für den Verein der Radiästhesie und Geobiologie und es waren sehr nette Leute die sich dort über das moderne Hexentum aufklären liessen. Auch wenn ich – wie immer vor Vorträgen – etwas nervös war, so erwies sich dies schnell als unbegründet. Ich staune immer wieder das ich – vor allem dank meiner Konditionierung – vorher immer das Gefühl habe ich würde nichts auf die Reihe bekommen und dann wenn es so weit ist, so schnell umschalte und ganz bei der Sache bin. Das war und ist auch bei den paar Fernseh- oder Radioauftritten immer so. Und gleichwohl hab ich immer so ein surrendes Lampenfieber… Gehört wohl dazu…

Doof war nur das ich mir irgendwie einen Muskel zerrte während dem Vortrag und als ich wegen dem Knie am nächsten Tag zu meinem ersten MRI ins Kantonsspital antrabte, konnte ich mein linkes Bein kaum anheben da dieser ziehende Schmerz über die Leiste bis in den Hintern ausstrahlte. Was mit dem Knie ist werd ich erst erfahren, aber ich glaube dass dieses ungleichmässige Belasten derzeit einiges durcheinander bringt beim Laufen…

Heute haben wir wieder Coventreffen und da derzeit einige gesundheitlich ein bisschen angeknackst sind, wird es vermutlich ein kleines Heilritual geben. Aber ich freue mich vor allem auf die Arbeit mit dem Tarot die ich für heute geplant habe. Letztes Mal beschäftigten wir uns mit dem “Teufel” im Tarot und somit auch mit den Projektionen und Schattenseiten. Das hier der “Innere Schweinehund” einen besonders grossen Platz einnahm ist ja – angesichts des Zeitgeistes und der alltäglichen Herausforderungen – keine grosse Überraschung…

Der notwendige Helfer für unsere Ernhährungsumstellung
Der notwendige Helfer für unsere Ernhährungsumstellung

Achja, seit gestern mache ich mit meinem Schatz eine kleine “Smoothie- und Saftwoche”. Und der erste Tag gestern ging erstaunlich gut. Ich persönlich wollte diese ja nur eingeschränkt durchführen, heisst, nicht so eisern und mit gelegentlichem normalem Essen zwischendurch. Aber nach dem gestrigen Safttag schmeckte mir das Frühstück heute (Vollkornbrot, Omega-Margarine und Kaffee) gar nicht wirklich… Also morgen wird es ein Fruchtsmoothie zum Frühstück… Und ich freue mich auf meinen Spinat/Kohl/Apfel/Zitrone/Broccoli Brei heute :)…

(Amerkung: der hat es in sich, gerade gemerkt)

In dem Sinne: Guten Appetit bzw. gut Schlürf

Blessings

 

Ein bisschen Kitsch darf sein…so hin und wieder…

angelsgodsandgoddesses

Ich weiss, ich hab so ein bisschen ne Ecke ab, aber ich konnte schon wieder zu einem Kartendeck nicht nein sagen, das mir einfach gefiel und das ich meiner Sammlung einverleibte. “Angels, Gods and Goddesses” ist der Titel dieses 45 Karten umfassenden Decks und auch wenn die Mischung im Titel vielleicht ein wenig “New Age” rüberkommt und nach esoterischem Kitsch Licht- und Liebe Kartenbomber klingt, so kann ich aus meiner Realität heraus sagen, dass das nicht im befürchteten Umfang der Fall ist. Okay, vielleicht ein bisschen, aber gelegentlich kann das äusserst angenehm sein.Toni Carmine Salerno – der Autor und Künstler – hat hier keine spezifischen Wesenheiten namentlich integriert, sondern arbeitet mehr nach dem “Engel des…., Göttin des,… Gott des…..” Verfahren, aber genau das macht sein Deck irgendwie schön und speziell, denn man erkennt in den einzelnen Abbildungen und Symboliken sehr wohl vertraute Archetypen und Gesichter. Die Affirmationen und Botschaften die auf den Karten stehen, und die sich natürlich kaum gross von jenen anderer unterscheiden die im überbordenden Orakelmarkt um Aufmerksamkeit buhlen, sprechen dennoch an und regen einen in jedem Fall dazu an gewisse Dinge nicht zu vergessen oder geben konstruktive Vorschläge. Und doch sind es eher die Bilder die in ihrer Sanftheit und Verträumtheit etwas berühren können. Das Deck kommt mit einem kleinen Begleitbüchlein und ein paar Legebeispielen (alles englisch). Warum es mich gerade jetzt anspricht kann ich noch nicht sagen, aber die Kartenbilder eignen sich wunderbar für die Meditation und als Kraftquelle.

Wintermagie

Magicofwinter

Es fällt mir schwer in Worte zu fassen was ich empfinde, wenn ich im Winter unterwegs bin und die Natur durchstreife. Für mich hat Winter etwas heiliges. Schon als Kind eilte ich beim ersten Schnee hinaus, atmete die frische Luft und ein Glücksgefühl durchflutete mich, das alle meine Zellen nährte. Ich fühlte mich mit meiner Seelenheimat verbunden und gleichwohl auf dieser Welt damals so oft fehl am Platze. Wenn die Sterne über mir funkelten, die Landschaft in weiss getaucht von der Stille in Beschlag genommen wurde, fühlte ich Euphorie und Frieden, aber eben auch dieses unstillbare “Heimweh” und diese starke Verbindung zu anderen Welten. Viele Veränderungen durchlebte ich bisher, doch dieses Gefühl veränderte sich kaum und auch wenn die Euphorie nicht mehr so hohe Wellen wirft, so badet meine Seele weiterhin in diesem Versprechen das der Schnee in sich trägt. Auch wenn der Winter zu anderen Zeiten eine harte und oft gnadenlose Zeit war, und in einigen Regionen der Welt immer noch ist, so ist seine Magie zeitlos, verschmelzen die Innen- mit den Anderswelten und Zauber, Mythen und Legenden liegen ebenso in der verschneiten Stille wie auch im brausenden Wind oder im tobenden Wintersturm der mit kalter Härte zwar die Glieder schmerzen lässt, der jedoch das Feuer des Herzens anfacht und so die Seele wärmt. Es ist eine Schönheit der Widersprüche die im Winter liegt. Eine Schönheit die nur dank der Gewissheit eines warmen Herdes ihre volle Kraft entfalten kann, an den man  – wenn die klare Luft die Zellen reinigte und man sich lebendig gefroren hat – erfrischt zurückkehren kann. Es ist die Zeit der weisen Alten und der wilden Götter, der Magie, des Funkelns und der Lebenskraft die aus der Stille erwächst. Wintermagie ist lebendige Magie in einer Zeit in der die Erde nach aussen hin schläft, in der ihr kraftvoller Kern jedoch lebendig ist wie nie und bereits das neue Leben in sich birgt. Und Wintermagie ist eine Kraft in der Licht und Dunkelheit sich umarmen und daraus reine Kraft und Schönheit entstehen kann sowie eine Liebe, deren Wärme die Zeiten überdauert…

Die 5 der Stäbe und meine Enttäuschung….

5derstaebe

Ich muss zugeben: ich bin enttäuscht. Natürlich kann man nur enttäuscht werden, wenn man Erwartungen hatte und die hatte ich in diesem Fall. Ich hätte nämlich eigentlich diese Woche so etwas wie “Ferien” gehabt. Und das “so etwas” bedeutet in dem Fall ein paar Tage frei an denen ich etwas unternehmen wollte da auch mein Schatz eine Woche frei hat. Alles war geplant. Mit einer Reise klappte es so kurzfristig nicht mehr aber einzelne Reisetage hätten drin sein sollen. Ehrenamtliche Vertretung im Laden schien geregelt, denn ganz zu machen liegt nicht drin, und ich freute mich auf die paar Oasen. Doch das Leben lässt sich nicht planen und so kam es, das meine Vertretung nun selbst nicht kann. Heute hätte sie mir zumindest ein verlängertes Wochenende ermöglichen sollen, aber eben: das Leben spielt anders als man denkt und so darf ich heute arbeiten. Und deshalb bin ich enttäuscht. Deshalb bin ich traurig und durchlebe einen inneren Konflikt der sich heute auch in meiner Tageskarte zeigte. Der Fünf der Stäbe. Als ich darüber meditierte kamen mir eine Menge Impulse von der Göttin gesendet. Sie meinte, das sie mich auch liebe wenn ich mich nicht wohl mit meinen Gefühlen fühle und ich ruhig auch enttäuscht sein dürfe. Das würde an ihrer Liebe nix ändern. Und im Hintergrund zwinkerte mir der Gott zu und sagte, dass das auch für ihn gelte. Und dann kam mir ein Mantra das ich während der ganzen Meditation vor mich hin rezitierte: “Die Göttin liebt mich wie ich bin, der Gott liebt mich wie ich bin, ich liebe mich wie ICH BIN”. Und dabei überkam mich ein wunderbares Gefühl. Zumindest während der Meditation und ich wusste, dass meine Enttäuschung ruhig auch gelebt und gefühlt werden darf. Weil sie “normal” ist. Und lernte ich nicht in meiner Ausbildung, mich mit ALLEN Gefühlen zu akzeptieren? Nicht nur mit jenen die man als “gut” empfindet? Und so erschien es mir als Augenzwinkern, das ich nach der Meditation die gleiche Karte noch einmal zog. Die 5 der Stäbe. Und warum auch nicht? Konflikte gehören dazu. Aus ihnen lernt man. Wichtig ist wie man mit ihnen umgeht und WAS man aus ihnen mitnimmt. Ohne zu schaden, so sei es. Punkt.