Ein guter Kursabend

Der gestrige Kursabend unserer Pfadarbeit-Gruppe war durch und durch gelungen. Eigentlich stand er unter chaotischen Vorzeichen, denn in der Hektik des Alltags und den Kopf wohl schon mitten drin in der Vollmondphase, hatte ich Material zu Hause vergessen, das zum Einsatz vorbereitet war. „Ein guter Kursabend“ weiterlesen

Ein paar Tage “Ferien”

Die waren ja schnell wieder um, diese paar freien Tage die letztlich meine “Ferien” darstellten, dieses Jahr. Und auch wenn zu Wochenbeginn das Wetter nicht so toll war (ich liebe Regen, aber nicht wenn ich wandern gehen möchte) so  konnten wir ab Wochenmitte doch noch ein paar geplante Ziele ansteuern.  „Ein paar Tage “Ferien”“ weiterlesen

Offenheit Reloaded – Anmerkungen

Eyes

Im Blog habe ich ja bereits öfters über das Thema “Offenheit” sinniert und es gestern auch zum Inhalt eines Videos gemacht. Ein Medium vor dem ich immer noch zappeliger bin als mir lieb ist, aber die Sache ist ja noch sehr jung. Beim Redefluss ist mein ADHS ein Vorteil, beim stillstehen weniger *lach*. Vor allem muss ich lernen in die Kamera zu schauen, denn das fiel mir noch nie leicht. Kamera ist eben etwas anderes als ein paar Augen in die man blicken kann während dem plaudern und philosophieren… „Offenheit Reloaded – Anmerkungen“ weiterlesen

Vollmondkraft und schlafarme Nächte…

Aus Ciro Marchettis "Legend of the Divine" Tarot
Aus Ciro Marchettis “Legend of the Divine” Tarot

Morgen ist Vollmond und ich spüre ihn mit jeder Faser. Kraftvoll, auch wenn das Grau der Wolkendecke sein Licht nur beschränkt durchlässt und tags¨über auch von den Nebelgeistern gebremst wird. Visuell starke Träume holen mich öfters aus dem Schlaf, vergessene Gefühle und Themen tauchen auf und versuchen sich unter dem fahlen Schein einen Platz in der Zeit zu sichern. Der Engel der Erschöpfung und der Geist der Lebenskraft im Tanz vereint. Wirbelwind mit kleinen Aussetzern.

Ich mag diese Zeit sehr und erfreue mich an den dünnen Schleiern und jenen Erfahrungen die damit verbunden sind. Einzig die damit verbundene Schlafarmut krallt sich ein bisschen unangenehm an die körperliche Empfindung durch den Tag und ruft nach Pausen, die derzeit kaum gewährt werden können.

Und so gähne ich herzhaft, greife zur Kaffeetasse und atme ein paar mal tief durch ( gepaart mit einem herzhaften Gähnen) um abends auf den Kurs hin fit zu sein.

“Verstopfung”

Backtonatureclouds

Ich bin eindeutig zu wenig “draussen” in der letzten Zeit und es fehlt mir, schlägt mir auch aufs Gemüt. Ist Euch auch schon mal aufgefallen, dass die Kanäle “verstopfen” wenn man nicht regelmässig in die Natur geht? Eine naturspirituelle Verstopfung, sozusagen gegen die es nur ein Mittel gibt. Arsch hoch und raus aus den geschlossenen Räumen. Spannenderweise fiel mir das die letzten paar Wochen nicht mal so auf, aber seit dem Tag in Zermatt – der in so wenig Zeit so viel Energie freisetzte – bin ich diesbezüglich wesentlich sensibler geworden und da reichen sowohl das meditieren zu Hause vor dem Altar, als auch das Training im Fitness-Center nicht. Auch die Wetterfühligkeit wird schlimmer, wenn man seinen Hintern nicht oft genug an die frische Luft setzt. Und mit frischer Luft meine ich jetzt nicht die Stadt oder das hin- und her rennen in dieser, sondern Wald, See, Berge… Die nächsten Tage soll es zwar regnen und mein Körper sagt mir, das die Wettervorhersage recht behält, aber ich werde es mir dennoch nicht nehmen lassen raus zu gehen und mir die Zeit zu nehmen diese verstopften Kanäle wieder mal so richtig durch zu putzen. Mit der Kraft des Windes, der Energie des Wassers, feuchter Erde und dem Licht das auch seinen Weg durch die Wolken findet… denn davon kann man nie genug bekommen…

Ein bisschen Geplauder

Winterbackground

Nach dem wunderschönen Ritual am Pilatus ging in mehreren Bereichen die Post ab. Wir hiessen ein neues Mitglied im Coven willkommen, das nun die einjährige “Testzeit” bei uns absolvieren wird. Es ist eine liebe Freundin und ihr Beitritt ist eine grosse Freude und Bereicherung. Inzwischen ist auch nach einigen Wetterkapriolen, die wohl eher zu April passen würden, das passende Yulewetter angebrochen und Luzern ist gerade so richtig schön Blütenweiss. Das ist zwar dem Geschäft nicht unbedingt dienlich, aber das Gemüt fühlt sich wohl damit. Ich glaube kaum wie schnell dieses Kalenderjahr vorüber war. Oder sagen wir mal wie schnell dieses Kalenderjahr gefühlt vorüber ist. In wenigen Wochen dürfen wir schon 2013 auf Belegen und Formularen verwenden. Es ist eine seltsame Zeit und kein Wunder hoffen wohl manche auf grossartige Veränderungen. Doch diese brauchen Zeit (Naturkatastrophen ausgenommen) und werden nicht an einem bestimmten Datum über Nacht kommen (genau, ich meine den ominösen Mayakalender). Vor allem beginnt Veränderung immer bei einem selbst! Wie dem auch sei: die Sonnwende steht fast vor der Türe und trotz Schnee komme ich gerade nicht richtig in Stimmung. Könnte auch mit den Rückenschmerzen zu tun haben, die mich gerade plagen. Sollte wohl mal wieder zum massieren, für den Moment muss es jedoch die Weihrauchsalbe irgendwie hinkriegen. Gestern hatte ich die Idee mal mit dem Bus ein Stück weit hinaus zu fahren und dann vom Verkehrshaus am See entlang zum Laden zu laufen. War eine gute Idee, denn so konnte ich ein wenig durchatmen und ich fühlte mich mental gereinigt, als ich letztlich die Türe im Geschäft aufschloss. Es ist einfach so schön hier. Luzern ist ein Juwel! Was mich jedoch zum nachdenken anregte, war die Reaktion der Menschen auf Fröhlichkeit. Gestärkt von dem kleinen Spaziergang war ich nämlich gut gelaunt und lächelte viel. Doch mit Ausnahme einer älteren Frau die mich angrinste, war die Reaktion eher ernüchternd, denn man wird – wenn man fröhlich aussieht – angekuckt als hätte man einen Zacken an der Krone. Oder Mensch sieht betreten weg. Griesgram und leidender Gesichtsausdruck ist wohl mehr “angesagt” zur Zeit. Das fällt mir übrigens nicht zum ersten mal auf und auch Freunde von mir machten bereits ähnliche Erfahrungen.Ich frage mich warum diese “Qualität des Leidens” hier so hoch geschätzt wird. Das ist eine der schönsten Städte der Welt in einem der reichsten Länder der Welt. Natürlich geht auch hier einiges bachab oder wird einem schwer gemacht, das merke ich als Geschäftsinhaber ja selbst, aber es geht uns doch immer noch so verdammt gut im Vergleich zu vielen anderen. Und es gibt so vieles über das man dankbar sein kann und sollte. Und Freundlichkeit ist doch so etwas schönes und kann anstecken. Naja, wie dem auch sei: gerade wird der Schnee wieder dichter und ich bereite mich auf den Runenabend vor. Mit einem Lächeln, auch wenn es im Geschäft gerade sehr ruhig ist  :).

Gedanken zum “Coming Out Day”

Heute ist ja “Coming Out Day”, ein Datum an dem man Homosexuelle dazu animieren möchte, zu ihrer sexuellen Orientierung zu stehen und eben damit “raus zu kommen”. Nun, man sollte meinen dass das hier in der westlichen Welt und angesichts unserer Zeit nicht schwer wäre, doch dem ist nicht so. In den USA grassiert gerade eine Welle an Schwulenfeindlichkeit und auch so manches Land in Europa ist alles andere als dem Thema gegenüber offen, wie man gerade wieder in Belgrad sehen, hören und lesen konnte. (Auch wenn ich hier die Männer anspreche, so sind lesbische Frauen natürlich genauso gemeint)

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