Geweihte Nächte

Weihnacht

Wisst Ihr was schön ist? Dass das christliche Weihnachtsfest auch genau in die eigentliche Yulezeit fällt (was ja bewusst so gesetzt wurde wie man weiss), denn unsere Vorfahren feierten ja mehrere Tage lang und nicht nur eine Nacht. Dazu noch ein voller Mond am 25.12. Einfach herrlich.

Ich werde übrigens öfters gefragt ob ich das traditionelle Weihnachten auch noch feiere, da wir ja die Sonnwende bereits zelebrierten. Und ja, natürlich, warum auch nicht. Schliesslich basiert „Weihnachten“ ja auf einem der heidnischsten Feste überhaupt und wie oben erwähnt: es fällt in die Yulezeit.

Auch finde ich unseren deutschen Begriff „Weihnachten“ schön, denn er impliziert nicht unbedingt eine Verbindung zur Grossreligion sondern einfach geweihte Nächte, und die durchleben wir ja ohnehin. Da ist es im englischen schon anders wo „Christmas“ ja die Verbindung zu Christus im Namen trägt.

Was mich übrigens auch nicht stört, denn als Lichtbringer der Christen ist ja auch er ein wunderbares Symbol für Hoffnung, Nächstenliebe, Toleranz und das Göttliche (auch wenn der eigentliche Geburtstag von Jesus Christus ja anscheinend im Frühling war).

Allerdings ist es ein Graus das die meisten Menschen diese Qualitäten die er symbolisiert ja dann rasch wieder vergessen und in seinem Namen hasserfüllte und gar nicht nette Dinge befürworten oder anrichten, die ihn vermutlich im Grabe rotieren lassen würden, wäre er nicht sowieso wieder auferstanden in der christlichen Mythologie.

Aber so ist das nun mal und man darf durchaus hoffen das die Menschheit sich wieder ihrer auf der Liebe basierenden Stärken besinnt und gemeinsam auch die Religionen nebeneinander in Frieden gelebt werden können und dürfen.

Und das wäre ja eine schöne Vision auf die geweihten Nächte.

Was ich dieses Jahr allerdings so noch gar nicht merke sind die Raunächte. Die verbinde ich im Inneren mit Winter, aber Wärme und vor allem Trockenheit (beten wir doch alle ein wenig für mehr Niederschlag, egal ob Regen oder Schnee) machen mir ein wenig Sorgen. Die Natur ächzt unter dem Wassermangel und auch wenn dieser noch ziemlich von Medien und Gesellschaft verdrängt wird derzeit, so ist sein Impakt auf die Vegetation nicht übersehbar.

Gleichwohl freue ich mich auf die Meditationen und Reisen über die kommenden Abende und Nächte und bin gespannt auf die Symbolismen denen ich im Traum begegnen darf.

So, und jetzt einfach noch einmal

Alles Liebe und Gute zu den Feiertagen. Herzlichen Dank jenen die auch an den heiligen Tagen arbeiten und für andere Menschen da sind. Möge Liebe und Freude Eure Herzen erhellen.

Blessed Be

 

 

 

 

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