Sonntags lege ich mir meistens die Karten und „ritualisiere“ für mich selbst. Gerade in herausfordernden Zeiten ein wichtiger Fixpunkt in meinem persönlichen, magischen Alltag an dem ich mich völlig auf mich fokussieren kann.
Und zum ersten Mal teile ich hier eine dieser Ziehungen mich Euch und vielleicht fühlt sich ja der Eine oder Andere von Euch inspiriert dadurch?
Ich wählte heute eines meiner Lieblings-Muster um einfach der Götter Rat zu erbitten, worauf ich derzeit besonders achten soll im Bereich
1) Body
2) Mind
3) Soul
2) Mind
3) Soul
Persönlich ergänze ich dies jeweils um eine vierte Karte
4) Ratschlag der Göttin
Diese soll mir aufzeigen, welcher Aspekt angeraten wird, um diese 3 Aspekte in Einklang zu bringen (oder die „3 Seelen“ wie man in der Feri-Tradition dazu sagt)
Im Bereich „Körper“ tauchte der Wagen auf, was für mich ein klarer Hinweis darauf ist, in Bewegung zu bleiben. Tatsächlich ein grosses Thema, denn ich spüre – auch aufgrund meines ADHS – einen grossen Bewegungsdrang dem ich nicht immer nachgebe und obwohl ich meine 10.000 Schritte pro Tag schaffe, ist mir nach Laufen, Wandern, Sport zumute und ich nehme mir diese Zeit nicht immer.
Tja, der „Geist“. Kaum eine Karte trifft den Nagel im Moment so auf den Kopf wie diese. Der gute, alte Teufel, der im „Wild Unknown Tarot“ ja eigentlich sehr herzig ist. Auch hier ist die Deutung sonnenklar: der Mind ist jener Teil der gerne bequem bleibt und alte Muster zelebriert, auch wenn sie nicht ganz gut tun. Nicht missverstehen: manchmal braucht es ein bisschen „Teufel“ um aus sich herauszukommen, für guten Sex kann er durchaus hilfreich sein oder das man manchmal ein wenig locker lässt. Aber in diesem Falle ist es eindeutig die Botschaft (wir stecken gerade in einer Zeit der Veränderungen) das gewisse Gedankenmuster und Gewohnheiten keine Macht bekommen sollen. Denn das kann der liebe Trickster ganz gut und im Mind fühlt er sich sehr wohl.
Die „Seele“, beflügelt von den Liebenden. Vertrauen, in der Liebe bleiben. Wissen, das die Seele eigentlich immer in der Liebe ist, egal was der Mind einem vorspiegelt. Auch wissen, das man in diesem Bereich nie alleine ist, egal wie alleine man sich fühlen mag.
Der „Ratschlag der Götter“ ist mit der „Sieben der Stäbe“ ebenso aussagekräftig. Es braucht Mut, es braucht innere Stärke um das Gleichgewicht zu halten. Es braucht diese Qualitäten derzeit ebenso, um dem Mind nicht wieder auf den Leim zu gehen.
Eine runde Sache, diese Sonntagslegung und ich bin zufrieden und habe einmal mehr eigentlich schwarz auf weiss wieder einmal zugeflüstert bekommen, was mir ja eigentlich bewusst ist.
Aber ist das nicht meistens so? 😉
