Warum ich für WikiLeaks bin

wikileaks Gerade hab ich gelesen dass Amazon seine Server für WikiLeaks sperrte und auch sonst massiv aufgerufen wird, diesen “Spionagedienst” zu boykottieren. Das führte mich fast in Versuchung für WikiLeaks zu spenden. Warum? Ich finde es klasse, das die Verlogenheit in der Politik aufgedeckt wird. Das jemand den Mut hat uns zu zeigen, wie menschenverachtend Kriege geführt und kommentiert werden. Wie doppelmoralig und falsch hinter dem Rücken gehandelt und geurteilt wird. Und viele Gründe mehr….! Wenn sich die Politiker dieser Welt  fair und ehrlich verhalten würden hätten sie auch nichts zu verbergen. So legt wenigstens mal jemand offen was die meisten – selbst denkenden – Menschen sowieso schon ahnten bzw. wussten: wie filzig und arrogant viele der “gewählten Volksvertreter” international agieren (Ausnahmen bestätigen die Regel). Und an der Spitze ein Land, das sich gerne als Weltpolizei sieht und anderen vorschreiben möchte, wie sie zu leben, handeln, wirtschaften haben… Ich bin zur Zeit ganz klar für WikiLeaks und hoffe, das dieses noch lange den Blick hinter die Kulissen gewährt, aber auch das man es bald nicht mehr braucht. Das man den Gründer dieses “Dienstes” nun international wegen angeblicher Vergewaltigung mit allen Mitteln sucht und vehement fahndet zeigt ja, das alle Mittel recht sind um die Leute dahinter zum Schweigen zu bringen.

http://www.tagesschau.de/ausland/wikileaks232.html

Ich möchte noch anmerken: ich befürworte Hacking eigentlich nicht und bin mir meiner diesbezüglichen Doppelmoral bewusst, finde es schade das man zu solchen Mitteln greifen muss um den Menschen zu zeigen was da eigentlich hinten rum abgeht und was auch die Medien gerne verschweigen. Aber gerade politisch und wirtschaftlich gesehen gibt es wohl derzeit nicht viele Alternativen und wenn die Herren und Damen endlich ehrlich, positiv und direkt anpacken würden, dann würde auch ein solches Wiki rasch überflüssig…

One comment to “Warum ich für WikiLeaks bin”
  1. “Hacking” ist nix anderes, als Informationsfreiheit schaffen 🙂 Das ist, war und wird immer eine gute Sache sein, mit einer Ideologie, zu einem sinnvollen Ziel: Open the Source!

    …es gibt mittlerweile vieles was unter diesem Begriff läuft, gemeint ist jedoch “Cracking”.

    Von dem her: Du darfst Hacking (… “leaks” nutzen um Informationsfreiheit zu schaffen …) gerne ohne schlechtes Gewissen befürworten 😉

    Knuff,
    Patric