Die volle Weihrauch-Power

Ohne Schalentiere, Fischmehl und anderes, nicht so appetitliches Zeug...
Ohne Schalentiere, Fischmehl und anderes, nicht so appetitliches Zeug…

Wer meinem Blog folgt der weiss ja, das meine Knie nicht mehr gerade die kräftigsten sind. Arthrose Abnutzungserscheinungen und feine Risse im Meniskus dank eines Wanderunfalls vor Jahren machen mir gelegentlich das Laufen etwas zur Qual, und operieren mag ich noch nicht. Wie gut, dass Mama Gaia da so einige Sachen zur Verfügung stellt, die doch ziemlich Linderung bringen. Und in meinem Fall ist etwas vom wirkungsvollsten die absolute Kraft des Weihrauchs (Boswelia).

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Vegane Kochbücher für “Faule”

Ein wunderbares Buch für  Einsteiger in die vegane Ernährung. Man muss auf nichts (!) verzichten
Ein wunderbares Buch für Einsteiger in die vegane Ernährung. Man muss auf nichts (!) verzichten

 

Früher war es keine meiner Leidenschaften (obwohl ich in der Schule “kochen” statt “werken” genommen hatte): das Kochen. Ich esse gerne, aber ich bin kein geduldiger Mensch wenn es um die Zubereitung geht. Seit meinem Umstieg auf vegane Ernährung vor zwei Jahren jedoch war ich da ein bisschen herausgefordert und setzte bequemerweise auch auf viel fertiges. Allerdings habe ich vor allem in den letzten Monaten diesbezüglich meine Lust am kochen nach Rezept (aber auch am experimentieren) entdeckt. Und das verdanke ich ausdrücklich nicht den Büchern von Attila Hildemann, dessen Kochbücher zwar Bestseller sind, deren Rezepte sich jedoch nicht unbedingt in die Kategorie “leicht und easy” einordnen lassen. Sogar sein neues “Vegan To Go” ist noch recht komplex für meinen Geschmack.

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Das grosse Fressen – Ein Rant

Die Tötungsmaschinerie zum "Fest der Liebe" ist voll am laufen... Und keiner schaut hin...
Die Tötungsmaschinerie zum “Fest der Liebe” ist voll am laufen… Und keiner schaut hin…

Tja, der Fellini Film über eine dekadente Gruppe die sich – in dem Fall bewusst – zu Tode frisst ist ein guter Titelgeber für diesen Beitrag. Mir wird nämlich schlecht. Schlecht, wenn ich die vielen Inserate von Migros, Coop und Co sehe in denen die Yule- bzw. Weihnachtszeit mit fleischbasierten Fressgelagen und der damit verbundenen Glücksseligkeit in Verbindung gebracht werden. Da werden diese Geschäfte, die das ganze Jahr über einen auf “wir sind Bio und nachhaltig und fördern Gesundheit” dahinlabern plötzlich ganz konservativ wieder zu umsatzorientierten Verkaufsmonstern die schamlos ein längst überholtes Bild propagieren um ihre Metzgereiumsätze ja nicht einbrechen zu lassen in dieser ach so heiligen Fresszeit….

Es stimmt: unsere Vorfahren trugen über die Yuletage alles zusammen das sie zu den Festtagen entbehren konnten, darunter auch die wertvollen Fleischvorräte, und gejagt wurde auch, aber damals war Fleisch noch besonders und heilig.

Auch auf die Gefahr hin alt zu klingen: für mich als Kind und sogar noch als Jugendlicher war der Festbraten zu Weihnachten (und an anderen Feiertagen) etwas besonderes und das Wiener Schnitzel das meine Oma zubereitete ein Traum auf den ich mich immer wieder freute.

Aber zu dieser Zeit gab es auch nicht jeden Tag gebratenen Kadaver auf dem Teller, wurden Fleisch und Tier ebenso noch als etwas lebendiges, besonderes erachtet und der hohe Preis dafür war gerechtfertigt und machte diese Anlässe zu etwas besonderem. Aufgrund dessen stammte das Fleisch auch selten aus Zuchtanlagen und in Tötungsmaschinerien gemetzeltem Tierleid, sondern vom Bauern, was sich eben auch im Preis ausdrückte

Heute?

Hat der massive, seelenlose Fleischkonsum die Massen wohl abgestumpft und gefühllos gemacht (ausser es geht um so wichtige Fragen wie das neue Betriebssystem oder wer grad was unwichtiges macht), wie man an den vielen ekelerregenden Kommentaren diverser vollinformierter “Intelligenzbestien” ablesen kann, die sich in Beiträgen von Peta oder anderer Tierschützer zynisch bis ordinär, in jedem Falle geistlos auslassen und dabei ihre mangelnde Empathie verletzend durch die Kommentarfunktionen ins Internet erbrechen.

Zeitgeist? Zeitgeist!

Ja, ich lasse mich nun auch aus und das mal nicht auf die nette Art, denn ich kann es nicht nachvollziehen das man heutzutage jeden Mist akzeptieren und mit Licht und Liebe absegnen sollte (Spiritual Correctness als pendent zur Political Correctness und beides letztlich giftig in der falschen Dosis).

Denn Veränderungen – auch und vor allem zum Besseren – wurden nie dadurch erzielt das jeder den Mund hielt (“es wird schon besser werden”, “die Liebe wird so oder so siegen”, etc…). Im Gegenteil. Immer alles hinzunehmen führte historisch zu den schlimmsten menschlichen Katastrophen und sogar Kriegen die keiner wollte… Denn Gleichgewicht kann es nur geben wenn alle Beteiligten ihre Argumente in die Waage werfen und nicht nur eine Seite…

Ich wünsche niemandem schlechtes der sich so gedankenlos aber zutiefst verletzend gegen Vegetarier, Veganer oder einfach bewusstere Menschen auslässt, aber diese dummen Sprüche die da immer wieder aufgefahren werden (Vegetarier essen dem essen das Essen weg, Pflanzen schreien auch, Vegetarier sind schuld das so viel abgeerntet wird, usw.) die dann auch noch provozierend oft das Tier herabwürdigen (Nutztier, Schlachtplatte, hat kein Recht, ist nur da um gefressen zu werden, etc…..) sind einfach eines Menschen mit der Möglichkeit zur Information nicht würdig…

Und zeigen von einer Herzlosigkeit die – auch wenn das so mancher jetzt noch nicht wahr hat – irgendwann ihren Tribut fordern wird…

Ich werde hier jetzt auch nicht hunderte wissenschaftlich fundierte Links vernetzen, da es sowieso nichts bringt. Jeder kann nachforschen und die Tatsachen nachlesen – wenn er nur will und nicht in seiner künstlichen und bequemen Realitätsblase bleiben möchte.

Und ich möchte auch nicht alle Fleischesser in einen Topf werfen, denn mir geht es nicht darum das mein kein Fleisch mehr isst (ich mache das zwar nicht mehr, aber es ist eine persönliche Entscheidung – und ich bin auch dankbar dafür das Privileg zu haben hier wählen zu können und zu dürfen), sondern einfach das man wieder mehr Respekt etabliert. Für jene die sich den Arsch aufreissen oder persönliche Schritte ergreifen, das die Welt nicht vollends in den Abgrund segelt, und für das Tier das unter grausamen Bedingungen “lebt” und stirbt damit man sich den Bauch vollschlagen kann.

Denn wir sind hier längst nicht mehr im Jägerzeitalter und jede Jersey Shore geschminkte Teenager-Furie die sich in Kommentaren geistlos auf RTL Niveau über Vegetarier auslässt sollte mal ihre manikürten Fingernägel selber im Schlachthaus schmutzig machen und dann weiter Ekel- und Hasskommentare gegen Tiere und Tierschützer absetzen. Das gilt übrigens auch für so manchen Obermacho-Macker der die dicke Lippe schwingt und sich aufwertet indem er fleischlose Ernährung, Vegetarier/Veganer und das Leben eines Tieres an sich abwertet. Ich bin sicher nur wenige würde dann noch so respektlos bleiben.

Und das führt mich wieder zurück zum Coop und Co. die das Jahr über einen auf “bewusst” machen und dann vor Weihnachten die volle Fleischpalette werbetechnisch auffahren. Von der Stopfleber bis zu Crevetten. Nur Fleisch macht die Festtage zu Festtagen.

Würg!

Ja, wenn es ansonsten eben nicht so alltäglich geworden wäre, dann könnte man das mit Abstrichen so stehen lassen. So aber wird die Zucht und Tötungsmaschinerie auf Hochbetrieb gestellt damit das “Fest der Liebe” mit dem Endresultat aus Leid und Schmerz zelebriert wird. Und es ist eben bei weiterem nichts besonderes mehr, sondern nur ein bisschen Aufwand mehr (ohje der Braten muss aufgrund der Nachfrage vorbestellt werden, was für eine Anstrengung)…

Fröhliche Vorweihnachtszeit und guten Appetit…

Dieser Beitrag wurde von unzähligen, sich gerade im Umlauf befindlichen Kommentaren und Meldungen inspiriert. Insbesondere von einem Peta Posting in dem man darauf hinwies, dass das Tier hinter dem Fleisch auch ein würdiges Leben verdient und das zahllose wirklich geistlose, eklige, provokante, dumme und verletzende Kommentare nach sich zog die eine Gesellschaft spiegeln, die auf mehreren Ebenen abgestumpft scheint…

Und natürlich von den zahllosen Prospekten die gerade im Briefkasten landen und die einem weismachen wollen, das nur Fleisch auf dem Teller die Feiertage zu etwas besonderem macht… 

Licht und Schatten zum Blutmond

Der Blutmond hat seinen Namen unter anderem daher, da es früher jene Zeit war in der man jagte um das Überleben durch den Winter zu sichern... Heute ist jagen ein grausames Hobby
Der Blutmond hat seinen Namen unter anderem daher, da es früher jene Zeit war in der man jagte um das Überleben durch den Winter zu sichern… Heute ist jagen hierzulande ein grausames, nutzloses Hobby

Acht Leute sind wir in unserem “Eibenkreis” und vier waren wir gestern unterwegs um unter dem vollen und mächtigen, hell leuchtenden Mond, ein kleines Ritual zu zelebrieren. “Der Eremit” stand im Zentrum unserer Arbeit. Rückzug, auch mitten im hektischen Alltag, Ruhe und Schutz durch innere Gelassenheit.

Cerri hatte das Ritual vorbereitet und einge gute Ideen umgesetzt, beginnend beim Setting des kleinen Anlasses bis hin zu einer Wurzelwerk Meditation mit schillernden Farben in der leuchtenden Dunkelheit. Es tat gut und machte die Visualisierungen zu einer wahren Freude an diesem Mond der den Namen “Blutmond” trägt.

Und warum Blutmond? Weil es traditionell die Zeit war in der man, vor dem seinerzeit wesentlich furchteinflössenderem Winter, noch auf die Jagd ging um Fleischvorräte für die damalige harte Zeit anzulegen. Und bevor das Tier in der Sicht vieler Menschen zu einem “Gegenstand” bzw. einem “Nutztier” wurde dem man das Recht auf ein Leben in natürlicher Umgebung weitgehend abspricht, ehrte man das Wild, dankte ihm dafür das es sein Leben gab damit anderes Leben überleben kann und darf.

Das Tier und seine Lebenskraft waren heilig und Fleisch keine Selbstverständlichkeit!

Heute feiert eine – aus meiner persönlichen Sicht – in vielen Bereichen primitivere Gesellschaft so kranke Anlässe wie die “Metzgete” und geht aus Lust am töten auf die Jagd und nicht mehr aus der Notwendigkeit heraus. Das Tier wird unter grausamsten Umständen gezüchtet und in grässlichen Schlachthäusern hingerichtet und nur wenige der Tiere die auf den Tellern der Masse landen hatten ein würdevolles Leben.

YouTube und andere kranke und himmeltraurige Videos zeigen dekadente, irre Menschen die es lustig finden zu quälen und noch mehr Leid zuzufügen. Der “Blutmond” hat seine Heiligkeit in unserer Welt grösstenteils verloren!

Deshalb war es mir wichtig die Heiligkeit des Lebens und des Opfers das jedes getötete Tier darstellt an diesem Abend zu erwähnen, wohl wissend das es auch Fleischesser gibt, die das Ganze bewusster, und mit Respekt angehen, obwohl die letzten Schlagzeilen (“Fleischindustrie legt trotz Vegetarier/Veganertrend mächtig zu”) mich weiterhin daran zweifeln lassen das unserer Spezies in diesem Zivilisations-Zyklus noch zu helfen ist (die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt)…

Ja, der Oktobermond inspiriert auch zu einem Blick auf die Schatten und natürlich werfe auch ich solche und habe einige denen ich begegnen darf! Thematisch jedoch war es für mich wichtig darauf hinzuweisen und die Heiligkeit allen Lebens hervorzuarbeiten, mich auch als Veganer stellvertretend für andere bei jenen Tieren zu bedanken die ihr Leben geben um Leben zu ermöglichen. Vor allem in jenen Kulturen wo dies wirklich notwendig ist (unsere derzeitige gehört da einfach nicht mehr dazu)…

Der Fokus lag dann letztlich gleichwohl auf dem Licht und seiner heilenden Kraft sowie der Hoffnung, das der Menschheit der Bewusstseinssprung noch gelingen mag und wir für kommende Generationen an einer gesünderen und auch ethisch vernünftigeren Welt arbeiten.

Und natürlich eben auch darauf das wir selber uns weiter besser erkennen und auch nicht vergessen vor der eigenen Türe zu kehren, denn dort beginnt Veränderung natürlich zu allererst. Auch vor der Meinen! Nur diesbezüglich bzw. dieses Thema betreffend habe ich ja bereits vor Jahren eine bewusste (und damals erst mal nicht so leichte) Entscheidung getroffen die sich tatsächlich auch gesundheitlich positiv bemerkbar macht (Eisenwert verbessert, Leberwert verbessert, Zuckerwert verbessert, Gewicht *hust* jedoch gleich geblieben…). Inzwischen ist dies somit kein Opfer und erst recht kein Verzicht mehr, sondern eine Bereicherung in jeder Hinsicht.

Ich mag eine Erfahrung noch anmerken, da sie für mich essentiell war. Erstmals nahm ich die Wächter der Himmelsrichtungen als mächtige, engelsgleiche Kräfte wahr von deren Präsenz eine Liebe in den Kreis strömte und die sich mit der Drachenenergie des Ortes in einer zauberhaften Synergie verwob.

Das war unser gestriger Abend, unsere Gedanken zum “Blutmond” und der Zeit der Schattenarbeit sowie der Selbsterkenntnis…

Euch allen eine gesegete Zeit.

Winter is coming 🙂

Klösse mit Biss :)

Schon lange stand bei uns im Küchenschrank etwas, mit dem ich nichts anfangen konnte: Bio Soya Klösse. Keine Ahnung wo mein Schatz die ergattert hatte. Als ich gestern von der Arbeit nach Hause kam hatte ich richtig krass Hunger und Lust auf etwas Eiweissreiches und flottes. Irgendwie kam ich auf diese Klösse und hatte die Idee, diese als Suppeneinlage einzukochen. Mit Bouillon aufgekocht, ziehen lassen und dann kräftig zugelangt. Und hey: die Dinger schmecken wirklich gut. Der Biss ist etwas speziell, aber durchaus in Ordnung. Der Geschmack der Bouillon wurde richtig intensiv absorbiert und das Beste: ich war stundenlang satt nachher (Eiweiss). Kann ich weiter empfehlen. Ist scheinbar auch vielseitig verwendbar…

En Guate

Richtig gemacht - eine leckere Sache
Richtig gemacht – eine leckere Sache

Soypresso…..Lecker….

Endlich mal kalter, fertiger Kaffee mit Sojamilch...
Endlich mal kalter, fertiger Kaffee mit Sojamilch…

Das war ja mal eine positive Ueberraschung heute im Reformhaus (Luna, in der Altstadt). Schon länger dachte ich mir das es cool wäre, wenn endlich mal jemand einen fertigen Kaffee im Becher anbieten würde, der nicht mit Milch gemischt und total verzuckert ist. Und voila, heute entdeckte ich den Soypresso  und musste natürlich gleich einen spontanen Versuchseinkauf machen. Und er ist tatsächlich lecker. Nicht sooo süss und diesen ekligen Milchbelag auf den Zähnen gibt es nachher auch nicht. Da werde ich wohl hin- und wieder zuschlagen um die schnelle Lust auf Koffein etwas gesünder zu stillen. Zuckerfrei wäre mir noch lieber, aber hey: ein Anfang ist mal gemacht. Jetzt muss er sich nur noch verkaufen und dann kommen vielleicht mehr Sorten hinterher…

“Ich kann ohne Käse nicht”… lass ich nicht mehr gelten :)

Vegustocheese Ich habe einige, vegetarisch lebende, Freunde und Freundinnen die immer sagen das sie ja vegan leben würden, aber einfach auf Käse nicht verzichten könnten, was nicht mit etwaigen gesundheitlichen (und so gesund is er eh nicht) zu tun hätte, sondern einfach mit dem Geschmack und der Konsistenz. Nun, tolle Nachrichten für Euch: ich habe ein veganes Produkt entdeckt das wie Käse schmeckt und sich auch so anfühlt: die “No Muh” Produkte von Vegusto. Die sind nämlich geschmacklich der Hammer und ich habe mich bereits happy durch 3 Sorten durchprobiert. Ich war nämlich auch einer dessen Frühstück ganz langweilig aus zwei Käsebroten und Kaffee bestand und der Käse als Snack schätzte. Ich finde es genial, das ich nun eine Alternative gefunden habe die schmeckt und die –meiner Ansicht nach – jedem der das mit dem Käse als Ausrede benutzt um den Schritt zum Veganer nicht machen zu müssen des besseren belehrt. Tja meine Lieben, jetzt müsst Ihr Euch eine neue Ausrede suchen, denn der Käse mit dem Käse, den lass ich nicht mehr gelten *g*…. En Guate

Ein traumhaftes Cheesecake ohne Cheese… :)

Basierend auf diesem Rezept: 2013-02-25 10.33.44 http://www.vegan-sein.de/1850-veganer-kasekuchen-die-gottlichste-aller-kalorienfallen.html hat mein Schatz den besten Cheescake gemacht, den ich bisher probieren durfte, völlig vegan, aufgepeppt mit Pistazien (seht Ihr auf dem Bild, ist das grün) und – auf meinen Wunsch –  mit Birkenzucker (Xylit) statt mit normalem Zucker. Herausgekommen ist ein Kuchen den vermutlich nicht mal ein Profi als frei von tierischen Produkten erkennen könnte. Auch die Konsistenz ist hervorragend, Man merkt auch den Unterschied auf den Körper, denn er macht weder müde, noch fühlt man diesen intensiven Zuckerschub mit nachfolgender Schlaffheit, die so oft nach Kaffee und Kuchen auftreten. Ich kann Euch nur dazu animieren es auszuprobieren und nach eigenem Ermessen die Rezeptur anzupassen und zu experimentieren. Es lohnt sich, schmeckt lecker und kann mit ruhigem Gewissen geschlemmt werden. Es macht echt Freude sich vegan zu ernähren und auf etwas verzichten? Das ist wohl ein Gerücht… Alles eine Frage der Kreativität!

…Und es fühlt sich einfach gut und richtig an…

2013-02-23 14 So, nun lebe ich doch schon seit einiger Zeit vegan und auch wenn sich meine Gewichtsabnahme – dank der vielen Leckereien die es auch ohne tierische Bestandteile drin zu schmausen gibt – in Grenzen hält, so habe ich durchaus wunderbare Veränderungen im mentalen Befindlichkeitsbereich feststellen dürfen. Ich bin einfach besser drauf und fühle mich wohler. Ich trinke viel weniger Kaffee als vorher und wenn, dann wirkt dieser wesentlich länger. Und ich freue mich und habe das absolute Gefühl auf mehreren Ebenen etwas gutes zu tun. Im Innen (Körper) und im Aussen (Umwelt). Es fühlt sich einfach so etwas von stimmig und richtig an und das mit einer wunderbaren Gewissheit.  Dabei muss ich wirklich auf nichts verzichten und auch mein Arzt attestierte mir letzthin hervorragende Laborwerte. Natürlich wird man bewusster. Das bringt alleine schon die Tatsache mit sich, das man wirklich überall genau auf Etiketten schauen muss (oft stehen die Infos sehr klein gedruckt oder hinter die Nummern verborgen), denn die Industrie ist echt nicht zaghaft darin ihre Abfälle auch in Produkte zu drücken, wo man gar nicht damit rechnet. So war letzthin in einer Nussmischung mit Chili bei genauem hinschauen Eipulver im Gewürz mit drin. Was das würzen soll ist mir ein Rätsel. Und in anderen Dingen finden sich jede Menge Molkepulver (Brot) und Milchpulver (andere Süssigkeiten). Wie gut gibt es das Reformhaus und dort eine annehmbare (wenn auch nicht überragende) Auswahl an süssen Köstlichkeiten ohne irgendwas milchiges. Diese verführerischen Amarenakirschen in Bitterschokolade, zum Beispiel. Oder das Gleiche mit Erdbeeren. Einfach himmlisch. Aber eben: so richtig abnehmen liegt damit auch nicht drin. Aber wenigstens fühlt sich der Geist leichter und klarer an :)… Und die Seele sowieso… Ich bestellte mir gestern, auf Empfehlung eines lieben Freundes, ein Buch vom Attila Hildmann. “Vegan for Fun”. Ich bin gespannt drauf… Schönes Wochenende….

Zwei leckere Tipps…

streichsdrauf_mepfel Tja, die Sache mit meiner Ernährungsumstellung läuft ja langsam so richtig rund. Dass es immer wieder gute und gesunde, vor allem leckere Sachen zu entdecken gibt macht das ganze soviel einfacher. Richtig happy bin ich derzeit mit zwei Produkten die mein Herz und vor allem meinen Geschmacksinn erobert haben. Da wären zum ersten die wahnsinnig leckeren und dabei Glutamat und Palmölfreien, überwiegend veganen Brotaufstriche von “Zwergenwiese” die das Reformhaus meines Vertrauens seit kurzem im Sortiment hat. So gut und endlich ohne diese ekligen Zusätze die einem sogar die sogenannten Biomarken unterjubeln wenn man genau aufs Etikett kuckt. Der “Mepfel” (Meerrettich/Apfel) Aufstrich ist dort bisher mein Favorit. Unbedingt unterstützen, denn die Palmöl- und Hefeextraktzugabe von Rapunzel, Tartex und Co. geht mir auf den Senkel. Und dann bin ich über eine Veganerseite auf die “Smoothies” von “Lebepur” gekommen. Ganz einfach zum selber shaken. Frucht und Gemüse, absolut naturrein und ohne irgendwelche anderen Zusätze. Top Service und schnelle Lieferfrist. Die Sorten wechseln dort ab und an, aber mein Liebling (Himbeer/Randen) war bisher noch meistens im Online-Shop. Ist einfach praktisch zwischendurch und durch den sensiblen Herstellungsprozess bekommt man so das ganze Kraftpaket geliefert. Satt machen die Dinger dann auch noch (zumindest vorübergehend). Guten Appetit und freudvolles Schlürfen 🙂

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