Empfehlung: The Path Of Paganism, John Becket

Ich folge dem Blog von John Becket schon längere Zeit und mag die Meinungen und Beiträge dieses, im Druidentum verwurzelten, Neuheiden. Nun ist sein erstes Buch auf dem Markt, “The Path Of Paganism”, und wie schon seine Blogbeiträge so ist auch dieses Werk rundum empfehlenswert.

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Wiedersehen mit “alten” Büchern

witchcrafting

Im Moment bin ich daran mich durch ein paar Klassiker der Wicca- und Hexenliteratur durchzulesen, die ich vor vielen vielen Jahren durchgearbeitet hatte und von denen mich einige ziemlich berührten zur damaligen Zeit. Und es ist spannend festzustellen, wie sehr man sich von einigen Dingen/Philosophien entfernt hat, die einen damals völlig begeisterten und andere wiederum heute mehr denn je aktuell sind und bleiben.

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Von Mondtänzen und gehackten Servern: ein Update

krafttanz

Man sollte ja nicht bloggen wenn man erschöpft ist, denn sonst besteht die Gefahr das man zu “jammern” beginnt, aber keine Bange: das passiert hier heut sicher nicht obwohl ich gerade im Sitzen einschlafen könnte (und das trotz arbeiten *grins*). Aber das es derzeit immer noch auf mehreren Ebenen etwas “rund” geht derzeit, lässt sich nicht leugnen. Auch wenn der volle Mond zu Trommeltanz und Gesang kurzfristige Heilkraft und Harmonie entfaltete… „Von Mondtänzen und gehackten Servern: ein Update“ weiterlesen

Jaja… das Praktizieren…

Mein gestriger Vlogbeitrag dreht sich um das tägliche Praktizieren, das zu jenen Grundsätzen gehört, die für viele (nicht alle) Wicca eigentlich mit als “Pflicht” gelten. Und nein, das heisst nicht das man täglich grossartige Rituale vollziehen muss und wer weiss was für Götter und Geister beschwören.

Tägliche Praxis heisst, täglich bewusst die Verbindung zur Quelle suchen. Sei es mit Gebet, Meditation oder kleinen Ritualen. Einmal, mehrmals, whatever. Hauptsache man macht. Im “Crafting” lernen die TeilnehmerInnen die Wichtigkeit dieser so einfach klingenden Sache.

Auch das Ziehen einer Tageskarte und die Beschäftigung mit dieser ist Praxis...
Auch das Ziehen einer Tageskarte und die Beschäftigung mit dieser ist Praxis…

Aber in einer Zeit wo vielen bereits tägliche 10 Minuten “nichts tun” bzw. Meditation irgendwie schwer fallen, kann das eine Herausforderung sein. Und darf ich Euch etwas verraten? Manchmal habe auch ich Phasen wo ich einfach “drauf vergesse”…

Natürlich, wir sind immer Teil des Göttlichen und somit nie ohne Draht zu Lord und Lady, aber gleichwohl ist es wichtig dies eben auch bewusst zu nähren und zu praktizieren. Und ja, in dieser schnelllebigen Zeit wird auch so ein kurzer Moment oft einer den der innere Schweinehund mit Freuden boykottiert in dem er einen ablenkt wo es nur geht.

Deshalb ist es gut sich das immer vor Augen zu halten und auch als gestandene Hexe oder Hexerich einfach diese Momente zu suchen und umzusetzen. Durch Innehalten. Durch das Entzünden einer Kerze. Bewusste Aufmerksamkeitslenkung auf das Leben, den Augenblick, die Energien um uns, Gebet, Atmen, Sein…

Blessings zum Wochenstart

 

5 Punkte – 5 mal Selbstreflektion….

Die 5 Punkte der CUEW (Church of Universal Eclectic Wicca) als kleine Reflektion-Inspiration
Die 5 Punkte der CUEW (Church of Universal Eclectic Wicca) als kleine Reflektion-Inspiration

In meinen Kursen spielen die 5 Eckpfeiler des Wicca-Pfades lt. CUEW eine grosse Rolle und dienen als wichtige Orientierungshilfen auf dem Weg. In den Fortgeschrittenengruppen liessen wir vergangene Woche wieder einmal jedes einzelne Prinzip Revue passieren und widmeten uns einer Reflektion (verbunden mit Karten und Runenarbeit)…

Zeit also zum nahenden Ende des offiziellen Kalenderjahres auch mal persönlich wieder mal ein bisschen darüber nachzudenken, wie ich diese im eigenen Alltag lebe (und in kurzer Form hier zu reflektieren):

Selbstverantwortung (in meiner Tradition machen wir weder Götter noch andere Menschen für unsere Befindlichkeit verantwortlich): Funktioniert gut, ist aber vor allem in der Beziehung und bei aktivem Social Networking, nein sogar in unserer Gesellschaft an sich eine Herausforderung, denn vor allem sich emotional abzugrenzen und bei sich zu bleiben ist nicht immer einfach. Aber letztlich ist es tatsächlich immer in der eigenen Verantwortung wie man auf Dinge, Faktoren, Reize und Gegebenheiten reagiert. Und das man seine Verantwortung für Handlungen (aber auch Nicht-Handlung) übernehmen muss, ist für mich eine gegebene Tatsache.

Tu was Du willst, aber schade niemandem (der Schlüsselsatz in der Wiccan Rede): Ist für mich vor allem ein philosophischer Grundsatz der einen vor übereilten Entscheidungen und Aktionen bewahrt. Im magischen Sinne, aber auch im Alltag. Wir stellten gerade gestern fest das es noch spannend ist, das man den zweiten Teil “schade niemandem” oft mehr gewichtet als das “Tu was Du willst”. Und sich oft einschränken lässt in seinen Freiheiten, meist aus gesellschaftlichen Gründen und sozialen Kompromissen (“wenn ich das tu oder zu diesem stehe dann mag mich die oder der vielleicht nicht mehr oder ich werde ausgegrenzt….”) . Für mich persönlich weniger eine Herausforderung als für jene die in “normale” Berufe und ein konservativeres Umfeld eingebettet sind. Aber ich gebe zu das auch ich nicht immer “tu was ich will” und das vielleicht wieder etwas mehr fördern sollte. Bewusst jemandem schaden ist sowieso nichts das in meiner Natur liegt, allerdings kann man auch unbewusst Schaden anrichten, aber das gehört wohl – wenn man zum lernen bereit ist und es realisiert – zu den grossen Lektionen im Leben. Und das mit “schade nicht” auch der eigene Körper gemeint ist, sollte auch mit klar sein…

Alles was Du tust kehrt dreifach zu Dir zurück (Das Gesetz von Ursache und Wirkung): Ist mir persönlich so etwas von klar, wobei ich dabei auch alles einschliesse das man bewusst nicht tut und das Konsequenzen haben kann). Und das mit der Drei ist natürlich nur symbolisch. Das sich der Kreis aber auch oft erst Jahre später schliessen kann, wenn man gar nicht mehr daran denkt, das sollte man dabei nicht vergessen.

Stetes Lernen (…und nie das Gefühl zu haben bereits alles zu wissen…): Nehme ich gerade jetzt auch wieder sehr ernst indem ich Fachliteratur studiere, auch immer wieder andere Sichtweisen integriere, mich und mein Wissen nicht zu wichtig nehme (aber natürlich auf das stolz bin das ich bereits erarbeitet habe) und sehr wohl darauf bedacht bin, nicht einzurosten. Gerade wenn man selbst lehrt ist das für mich eine sehr wichtige Sache, denn nur wenn ich mich stets weiter informiere und praktiziere roste ich nicht ein. Allerdings lerne ich nach wie vor auch immer wieder das es Dinge gibt, die einfach keine oder eine schräge Resonanz bei mir hervorrufen 😀

Tägliche Praxis: Yeah, da könnte ich es mir leicht machen und sagen ich praktiziere sowieso täglich innerhalb von meinem “Beruf”. Aber nö, das wäre zu einfach und tatsächlich ist das mit dem “täglich” etwas das nicht nur bei mir herausfordernd ist, wie wir im Gespräch feststellten. Ich bete täglich, ich meditiere mehrmals die Woche und das ist alles ein Teil dieses Prinzips. Aber im Schleudergang des Alltags muss man manchmal bewusst daran denken sich diese Zeit zu nehmen. ADHS macht das nicht unbedingt einfacher (man nimmt es sich vor, dann kommt etwas dazwischen und schon weiss man nimmer was man gerade wollte *lach*) und in Momenten wo man durchgerüttelt wird neigt man manchmal dazu die Schotten dicht zu machen. Und das ist okay so, aber nur für kurze Zeit. Denn ich sehe es als Wicca durchaus als wichtigen Teil die Praxis nicht zu vernachlässigen, mir jeden Tag aufs Neue die Verbindung bewusst zu machen und den Kanal in die anderen Wirklichkeiten zu pflegen. Und eben: da sind meine Ansprüche an mich etwas höher, denn auch wenn Gebet und Meditation durchaus dem Punkt Rechnung tragen, so vernachlässige ich hier die Praxis in Bewegung. Ich tanze zu wenig! Und damit schliesst sich das Pentagramm und eines fliesst ins andere. ….. Denn da sollte ich wieder mehr “tun was ich will” und darf mich nicht wundern wenn ich körperlich einroste (Selbstverantwortung) wenn ich meinen Hintern nicht regelmässig hoch bekomme.

Es war und ist jedenfalls spannend sich innert der Kursabende wieder einmal mit diesen Punkten auseinanderzusetzen und ich kann und will Dich gerne dazu inspirieren, Dich mit diesen Punkten und deren Umsetzung ebenso selbst mal zu beschäftigen. Und dazu muss man nicht mal Wicca sein, denn diese fünf Punkte sind in jedem Fall gut für das Bewusst Sein. Nicht als Dogmen, sondern als Spiegel und Denkanstoss…

Schönes Wochenende….

 

 

Entdeckung: Solfeggio Frequenzen

2013-09-24 18.20.21

Als Kind entdeckte ich etwas das ich bis ins Erwachsenenalter durchzog: wenn ich Schmerzen hatte begann ich Töne vor mich hin zu summen. Ich erinnere mich an einen Spitalsaufenthalt als Jugendlicher, wo ich nach einer Leistenbruch Operation tiefe Töne anstimmte um den heftigen Schmerz zu lindern. Oder an Zahnschmerzen wo das Summen eine Linderung brachte. Somit stand es für mich immer ausser Frage, das Töne heilende Wirkung haben. Man denke auch nur an die heilende Macht der Musik (für mich oft ein “Lebensretter”)…

Somit verwunderte es mich auch nicht als ich letztlich in meinem liebsten Brainwave Entrainment Store (im Android Market) über angebliche “Wunderfrequenzen” bzw. Töne stolperte die einen profunden Effekt auf Körper, Geist und Seele haben sollen: Die “Solfeggio Frequenzen”. Da sie gerade eine Aktion auf das Paket hatten, lud ich sie mir runter und erwartete nicht viel. Denn wer mich kennt weiss, das ich in esoterischen Dingen sehr sehr vorsichtig bin. Je mehr etwas gelobt oder glorifiziert wird von den Eso-Trendsurfern, desto skeptischer werde ich.

Deshalb war ich eher neugierig als erwartungsvoll als ich mir die Kopfhörer überstülpte und die Solfeggios aktivierte. Das darauf hin einsetzende pulsieren ohne Musik oder andere Hintergründe fühlte sich denn auch eher störend an. Doch siehe da, bereits bei der ersten Frequenz wurde es mir – im wahrsten Sinne des Wortes – warm ums Herz. Und das, obwohl diese eben nicht mal so angenehm klingen. Und tatsächlich spüre ich bei jeder Frequenz eine Reaktion in einem anderen Bereich meines Körpers. Obwohl im Download Paket jede einzelne Frequenz einen eigenen Track hat, lasse ich bis heute immer jenes Programm laufen, dass alle Frequenzen der Reihe nach abspielt. Nicht so lang, aber dafür schön gleichmässig. Und ich fühle mich nachher einfach gut, ausgeglichener und frisch.

Somit ist es mir eigentlich egal ob und was darüber geschrieben wird und wie viel von den Dingen die man im Internet darüber findet einfach wieder einmal in die Kategorie “Esoterik Trend” fällt und masslos übertrieben wird. Es bewirkt etwas und das fühlt sich bis jetzt ziemlich gut an. Auch hat die Traumaktivität zugenommen und das Erinnerungsvermögen an sie ebenso. Spannend auch, das ich abends besser auf die Ton-Meditation anspreche als morgens.

Jedenfalls war es mir den Preis für das Download Paket wert und ich werde weiterhin neben meinen Meditationen mit binauralen und isochromen Beats nun auch mit den Solfeggio Frequenzen meditieren. Mal schauen ob sich ein spürbarer Langzeiteffekt einstellt

Smiley