Liebe auf den ersten Blick: “Messenger Oracle”

Ja, ich weiss…Eigentlich sollte ich kürzer treten mit neuen Orakeln, aber was kann ich dafür wenn es so viele wunderschöne neue Decks gibt die bei mir Gänsehaut erzeugen wenn ich die Bilder erblicke. Und hat ja auch was Gutes, denn wenn ich was für mich entdecke dann hab ich es kurz darauf auch im Laden. „Liebe auf den ersten Blick: “Messenger Oracle”“ weiterlesen

Mein neuer Liebling: “Dreams Of Gaia”

Meine Liebe für Orakel- und Tarotkarten ist ja hinlänglich bekannt und auch meine Euphorie wenn ich wieder einmal ein schönes Deck entdecke. Es hat wieder einmal “gefunkt” und ich habe ein Tarotdeck in meine Sammlung gestellt (und in den Laden) das mein Herz höher springen lässt. Obwohl: es ist kein traditionelles Tarot, sondern eines das eigene Wege einschlägt.

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Vorfreude …

Lange ist es her und ich nutze absichtlich ein verschwommenes Bild... Der Herr im roten Umhang bin ich *lach*
Lange ist es her und ich nutze absichtlich ein verschwommenes Bild… Der Herr im roten Umhang bin ich *lach*

 

Viele viele Jahre sind nun schon seit der Auflösung jenes Covens vergangen in dem ich lernen und meinen Weg zur Priesterschaft beschreiten durfte. Und immer noch sind die meisten von uns freundschaftlich verbunden und im Herzen immer noch ein Teil jenes “Verzauberten Waldes” der damals mit der “Macht der Acht” (ein running Gag nach einem kraftvollen, magischen Akt) doch so einiges erlebte, das ein Leben lang unvergesslich bleiben wird.

Auch wenn ich vereinzelt einige meiner ehemaligen Zirkel-Hexenschwestern (und einen Bro) an Events (Pagan Federation Conference, Sträggeles Handfasting, die Rituale unserer OBOD Kolleginnen,…) treffen durfte, so haben wir nie wieder zu einem Ritual zusammengefunden.

Gelegenheit zum vereinzelten Mitfeiern mit zumindest einzelnen Freunden dieser Zeit  hätte ich schon gehabt, aber aus Zeit oder Bequemlichkeitsgründen wollte es einfach nicht klappen bisher (ein gesamtes Treffen ist immer noch ausständig). Denn ich muss zugeben: da ich selbst Jahreskreisfeste mit der Hexenschule, unserem Mini-Zirkel und Freunden aus den vergangenen Jahren ausrichte war es mir neben Laden, Kursen und wenig Freizeit meist zu viel um noch anderswo teilzunehmen oder aber es kam zu einer Terminkollision die es mir verunmöglichte.

Dieses Jahr jedoch, zur Sonnwendfeier, springe ich über meinen Schatten und werde Litha zweimal feiern, denn mein Herz sehnt sich danach wieder mal mit meiner lieben Hexenschwester Sträggele und ihren Liebsten zu feiern.

Denn wir zwei haben – obwohl wir uns am längsten von allen kennen –  seit der Trennung des “Enchanted Forest” nie wieder gemeinsam in einem Kreis stehen dürfen (das Handfasting jetzt mal ausgenommen, aber da stand ja anderes im Mittelpunkt).

Und auch wenn es wegen des Arbeitens im Vorfeld für mich wieder einmal etwas stressiger zugehen wird und ich kurz darauf “unser” Litha vorbereiten darf, so ist die Vorfreude gross, denn Sträggi gehört zu meinen Hexenfreundinnen erster Stunde. Das waren noch Zeiten vor Facebook und Co.. Viel persönlicher und spannender.

Ich freue mich jedenfalls sehr auf das Treffen und Zusammensein….

Eine völlig neue Art das Tarot zu erleben...
Eine völlig neue Art das Tarot zu erleben…

 

Vorfreude hatte ich übrigens auch als ich via eines Kollegen ein neues Tarot entdeckte, das anders ist als alle die ich bisher kennenlernen durfte. Das “Transparent Tarot”. Transparente Karten die man nicht nur legen kann, sondern die sich aufgrund ihrer Beschaffenheit auch übereinander legen lassen und die so Bilder schaffen, Geschichten erzählen, Magie weben,… Einfach grossartig und das sie sogar meinem Schatz gefallen, das mag etwas heissen… (ich werde hier in den nächsten Tagen ein Review schreiben)…

Vielleicht weihe ich die Karten an Litha?

 

Progressiv, Poetisch, Unkonventionell: “Das Lied der Eibe”

das lied der eibe

“Das Lied der Eibe” ist eines ganz sicher nicht: ein gewöhnliches Runenbuch. Der extrovertierte Künstler Duke Meyer war schon immer jemand der mit seiner direkten Schreibe durchaus provoziert, aber dies auch nur die konservativen Gemüter, denn seine intelligenten Texte regen zum Nachdenken an und auch wenn es viele nicht gerne hören: er trifft den Nagel mehr als oft auf den Kopf mit seinen Beobachtungen.

Ein Runenbuch von jemandem der die Runen liebt und erforscht, das war mir eine Freude, weckte sogar grosse VORfreude und ich wurde nicht enttäuscht von seinem Werk, ertappte mich sogar beim lesen oft dabei zustimmend zu nicken und lächeln und meine eigenen Erfahrungen still mit den Seinen abzugleichen. Und die sind in vielerlei Beziehung ähnlich. Aber eben nicht in allen, was jedoch völlig okay ist, denn das Schöne an den Runen ist ja der individuelle Zugang und das persönliche Kennenlernen.

Das es kein gewöhnliches Runenbuch ist habe ich ja eingangs erwähnt, aber das es viel mehr als ein Buch zu den Runen ist, das muss unbedingt als grosse Stärke herausgestellt werden. Denn Duke Meyer nutzt die Beschreibung und Beschäftigung mit den wunderbaren Zauberzeichen gleich dazu viele gesellschaftliche Themen zu behandeln.

Wortgewandt und mit der ihm eigenen “Blumigkeit” schafft er es, das man sich nicht nur mit den Runen, sondern auch mit dem Leben an sich auseinandersetzen muss und darf. Seine Wortspiele sind so wunderbar frisch und poetisch. Die Gedankengänge philosophisch und dabei ebenso erfrischend bodenständig und unverblümt direkt. Also “blumig” ohne “Blumen”, das muss ihm erst einmal einer nachmachen.

Ich mag es sehr, dass er seine Gedanken zu den Runen, Göttern und Welten so hervorragend einfach niederschreibt und sich nicht gross darum zu kümmern scheint, wie das bei den Leserinnen und Lesern wohl ankommen könnte. Nun, ein bisschen doch (wie er selber zugibt) aber eben nur ein bisschen. Und das sicher ganz unauffällig.

Die Beschreibungen der Runen bzw. seine Erfahrungen mit ihnen sind eine unglaubliche Bereicherung zum drögen Themenbrei der zwischen 08/15 Literatur und Eso-Verwässerung hin- und her pendelt (auf deutsch gibt es derzeit sowieso kaum mehr gescheite Bücher da alle langsam vom Markt schwinden).

Das er der rechten Szene und ihrem Runenblabla so richtig mit Wissen und Fakten eine Abfuhr erteilt und das Thema auch im “Lied der Eibe” nicht scheut, machte ihn früher schon zu einem meiner Lieblings-Schreiberlinge (“Als die Sau noch Göttin war” ist ein zeitloser Klassiker für mich). Und das bringt er auch hier gut über die Bühne.

Die Beschreibung der drei Aettiere und der einzelnen Symbole gelingt ihm hervorragend, aber eben bei einigen sehr unkonventionell und nicht überall teile ich die Sichtweise(n), aber eben: das ist okay und jeder einzelne Text stellte dennoch auch für mich eine Bereicherung dar und brachte mich zum nachdenken und nachfühlen.

Seine Kapitel zum Thema “Magie” und die Anleitungen zum ziehen und werfen treffen ebenso völlig meinen Geschmack (vermutlich weil sie so nah an meiner eigenen Philosophie/Praxis liegen) und obwohl ich mich dem Deuten verkehrter Runen bislang immer verwehrte und im “Lied der Eibe” sogar Deutungen je nach Winkel in dem die Runen fallen angesprochen werden, so habe ich ernsthaft darüber nachgedacht, nach Lesen des Buches, es vielleicht doch auch einmal mit einzubeziehen in die eigene Praxis. Das hat bisher kein einziger Autor bei mir geschafft *grins*.

Ich werde “Das Lied der Eibe” mit Sicherheit von ganzem Herzen im Laden und darüber hinaus empfehlen, sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen. Ersten jedoch weiterhin auch ein “traditionelles” Runenbuch ans Herz legen (von denen es auf deutsch eben leider kaum mehr gute gibt).

Hier zum Beispiel: “Die Blätter von Yggdrassil” (Freya Aswyn), “Helrunar” (Jan Fries) oder das “Handbuch der Runen Magie (von Edred Thorsson). Das, aus meiner Sicht beste “traditionellere” Werk ist sowieso nur auf englisch erhältlich (“Taking Up The Runes” von Diana L. Paxson).

Zusammengefasst: ich liebe den Mix aus Philosophie, Provokation, Poesie, (es gibt immer wieder Gedichte und Auszüge aus Texten des Autoren/Künstlers), persönlicher Erfahrung, Gesellschaftskritik, Offenheit (auch persönlicher) und Fachwissen das Duke Meyer hier präsentiert. Somit hat sich das Buch per sofort zu einem meiner absoluten Lieblingsbücher zur Runenthematik gemausert.

Es kam übrigens schon lange nicht mehr vor das ich ein “Sachbuch” aus meinem eigenen Praxisumfeld so rasch und fast in einem Zug gelesen habe. Ich könnte noch so viel dazu schreiben, aber lest es doch am besten selbst!

Es ist einfach so erfrischend anders. Es braucht mehr solcher Bücher und Autoren. Vor allem in Zeiten in denen alles wieder konservativer zu werden scheint und das selbstständige Denken sowie Selbstverantwortung oft nicht mehr als Wert gehandelt werden (obwohl sie angeblich doch im Trend sind)…

Seite des Künstlers:

http://www.eibensang.de/

 

 

Als Starseed ins neue (Lebens-)Jahr

sirianschachtelOkay, zugegeben, der Titel führt ein wenig in die Irre denn ich bezeichne mich weder als “Starseed” (obwohl ich die Bezeichnung durchaus schön finde) noch kann ich mich wirklich mit dem Hintergrund für den dieses Wort hier im Beitrag stehen wird identifizieren. Aber gleichwohl klingt “Starseed” doch sehr schön und das mit dem Lebensjahr ist natürlich wahr, denn wer mich kennt weiss das ich vor 11 Tagen die Schwelle zum nächsten Jahrzehnt überschritten habe und einen schönen, runden 50er feiern durfte. Zusammen mit meinem Schatz der 45 wurde…

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Englischkenntnisse sind klasse (besonders wenn man Tarot liebt)

Wizard Tarot "Der Narr/Initiate"

Ich bin so froh bin ich der englischen Sprache mächtig. Nicht nur weil ich mir Filme dann nicht in den meist unerträglichen Synchronfassung anschauen muss (die können einen Film völlig verhunzen oder verfälschen), sondern auch weil sich einem dann im Tarot- und Orakelbereich eine massiv grössere Auswahl eröffnet… „Englischkenntnisse sind klasse (besonders wenn man Tarot liebt)“ weiterlesen

Ungewöhnliche Runenkarten: Die Halle der Runen

Nun, ungewöhnlich sind nicht unbedingt die Karten, sondern das Begleitheft das dem Deck beiliegt. Denn wer es liest, der hat mit einer sehr persönlichen und individuellen Interpretation der Runen zu rechnen, die den mythologischen Hintergrund dieser kraftvollen Symbole nahezu ignoriert, was der Funktion als eigenständiges Orakel natürlich nicht unbedingt schaden muss…

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Müde auf Balkonien – Und vom Gewitter wachgeküsst

Was für ein faules Wochenende. Gestern, Sonntag, lümmelte ich die ganze Zeit lesend und schlafend im Ferienland “Balkonien” herum, müde und völlig unmotiviert etwas anderes zu tun als zu lesen. Das wunderbare Lichter- und Gewitterspiel am Samstagabend hatte einen Eindruck hinterlassen und der hervorragende Film “Ex Machina” – der frisch aus den UK im Postfach gelandet war – die philophischen Gehirnzellen angeregt, aber der Sonntag war dann, bis zum Monstergewitter hin,  einfach müde und chillig. Und das war absolut gut so, denn ich neige sowieso dazu mir auch in den freien Momenten immer eine Beschäftigung zu suchen die mit Arbeit zu tun hat. „Müde auf Balkonien – Und vom Gewitter wachgeküsst“ weiterlesen

Manchmal ist es besser mit der Deutung zu warten…

Karten für sich selbst legen ist so eine Sache. Eigentlich kann der geschulte Mensch dies ohne Weiteres für sich selbst handhaben. So lege und interpretiere auch ich für mich regelmässig die Karten. Hin- und wieder, vor allem in Momenten der Unsicherheit oder anstehender Veränderungen, neige auch ich dazu eine oder mehrere Karten nicht neutral zu beurteilen, sondern mich in der Interpretation von Emotionen leiten zu lassen.   „Manchmal ist es besser mit der Deutung zu warten…“ weiterlesen

Ich kanns einfach nicht lassen: “The Map”

The MapIch habe es schon lange aufgegeben mir zu sagen “so, das wars jetzt aber mit Karten (Tarot/Orakel)”, denn inzwischen weiss ich das hier meine Sammel Leidenschaft, aber auch die Freude an schönen Bildern immer wieder dazwischen funken wird. So gerade wieder geschehen, denn als ich “The Map” von Colette Baron-Reid unter die Augen bekam war es mit der Disziplin wieder einmal vorbei. Diese Bilder…einfach zu schön. Ich habe mir schwer vorgenommen das Deck auch in der Praxis ausführlich zu testen sowie mir das Begleitbuch zu Gemüte zu führen.

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