Ungewöhnliche Runenkarten: Die Halle der Runen

Nun, ungewöhnlich sind nicht unbedingt die Karten, sondern das Begleitheft das dem Deck beiliegt. Denn wer es liest, der hat mit einer sehr persönlichen und individuellen Interpretation der Runen zu rechnen, die den mythologischen Hintergrund dieser kraftvollen Symbole nahezu ignoriert, was der Funktion als eigenständiges Orakel natürlich nicht unbedingt schaden muss…

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Doppelt (mit Karten) gemoppelt

Steve Postmans geniales Cosmic Tribe Tarot. Progressiv, ehrlich, sexy und seit Jahren ein guter Begleiter für mich
Steve Postmans geniales Cosmic Tribe Tarot. Progressiv, ehrlich, sexy und seit Jahren ein guter Begleiter für mich

Puh, das ist ja vielleicht ein Regentag heute. Kein Wunder spült es die Leute am Laden vermutlich vorbei anstatt hinein. Dafür habe ich die Zeit genutzt um Crafting 2015 bereits heimlich, still und leise auszuschreiben und ein paar Sachen zum Auspacken gäbe es auch noch. Meine liebe Buchhalterin würde sich auch freuen wenn ich endlich den Rest vom Vorjahr zusammensammeln würde (Busserl an Ida – beste, verständnisvollste und sympathischste Buchhalterin der Welt 🙂 )….

Der August wäre ja eigentlich mein Ferienmonat, aber wie schon früher erwähnt: Ferien liegen derzeit einfach nicht drin, aber dafür gibt es schon ein bisschen mehr Freizeit, da nächsten Monat Craftingpause ist und vielleicht sind ja die Wettergötter so gnädig und schenken ein paar Abende zum draussen sitzen und die Sommerabende geniessen. Der Dauerregen gerade soll ja  morgen auch wieder durch sein.

Gestern tat ich etwas, das ich normal nur für wirklich gute Freunde und Kollegen durchführe: ich leistete (gratis) Kartenarbeit aus der Ferne für einen lieben Teilnehmer der Hexenschule, aber auch für die – mir weniger aber doch auch persönlich bekannte – Arbeitskollegin meines Partners die darum bat. Und obwohl ich ja kein Fan von “Fernbehandlungen” bin war ich über die guten Ergebnisse wirklich überrascht. Und nein, ich werde kein Geschäft mit “Kartenlegen aus der Ferne” machen, aber es bereitete mir Freude vielleicht etwas zu einer Verbesserung im Leben dieser Menschen beizutragen. Und auch das positive Feedback war eine schöne Sache.

Auch für mich selbst leistete ich bei der Gelegenheit Kartenarbeit und holte mir Rat und Unterstützung aus der Anderswelt, damit ich mich nicht selbst übers Ohr haue. Die Arbeit führte ich mit 2 Decks parallel durch und einmal mehr war die Übereinstimmung beider Aussagen sehr eindrucksvoll. Schön, das ich auch für für mich selbst noch mit dem “Göttinnengeflüster” arbeiten kann, das ich kaum mehr privat einsetze seit es zum “Beruf(ungs)werkzeug” geworden ist. Daneben kam das “Cosmic Tribe” zum Zug welches mich immer noch treu begleitet.

Und natürlich stehe ich – wie jeder Klient auch dem ich etwas empfehle – nun vor der Entscheidung: setze ich um was so augenscheinlich mitgeteilt wurde? Oder nicht? Wenn ja, wo packe ich am besten an. Obwohl das ja letztlich keine echte Frage ist, denn ich weiss ja wo. Nur macht der Regen eben so faul. Und wenn nicht der Regen, dann die Sonne. Und wenn die nicht dann…..

Hehe… wie war das mit der Selbstverantwortung im Wicca?

 

 

 

Zeit der Schwerter

2derschwerterAuch nach so vielen Jahren Karten- und Runenarbeit bin ich nach wie vor immer wieder fasziniert von der Treffsicherheit mit der das Innenleben durch die diversen Orakel reflektiert wird und wie grossartig die Tipps immer sind, die man bekommt wenn man eine direkte Frage stellt. Tarot und Co. sind hervorragende Ratgeber und Helfer, wenn man sie mit dem notwendigen Respekt behandelt und vor allem wenn man ehrlich mit sich ist und nicht versucht sich via psychologischer Kniffe die manchmal “unerwünschten” Resultate zurechtzubiegen, nur weil man sich nicht mit dem erhaltenen Rat beschäftigen mag. Die letzten Wochen ist bei mir – im strahlenden Sommer – Schattenarbeit im Gange und meine Werkzeuge sind mir dabei wertvolle Helfer deren weise Botschaften ich mit Dankbarkeit in Empfang nehme, auch wenn sich so mancher Pfeil der ins Schwarze getroffen hat als unangenehm herausstellt. Wunder auch, sind es derzeit vor allem die Schwerter die sich durch den Nebel bohren und die bestätigen was man sowieso weiss und gelernt hat: das alles im Kopf anfängt. Die Schwerter sind, in meiner Tradition, für das Reich der Luft zuständig. Für Kommunikation (auch die “Innere”) sowie den Verstand und seine Stärken aber auch Fallen. Deshalb sind sie die Karten im Tarot, die die wenigsten so richtig gern haben. Wenn man sich sorgt oder die Gedanken wieder einmal Amok laufen, dann bewegt man sich sicherlich in Richtung der Neun Schwerter und es ist höchste Zeit sich mit diesen ungeliebten Spiralen und Mustern auseinanderzusetzen bevor sie zu einem, nicht immer angenehmen, Höhepunkt finden. Die Schwerter im Tarot sind hervorragende Lehrer und eigentlich wunderbare Freunde. Man denke nur an das “Schwert As” das unser ganzes, geistiges Potential darstellt, Excalibur, Symbol, Waffe und in den richtigen Händen ein Friedensstifter. Je nachdem wie routiniert derjenige der dieses magische Schwert besitzt es zu führen weiss und zu welchem Zweck er es nutzt. So wie auch Gedanken und Worte entweder eine unglaubliche Destruktivität heraufbeschwören können oder aber heilen und lindern. Ich habe mich mit den Schwertern angefreundet und bin ihnen zu tiefst dankbar für das Potential das sie in sich tragen, sowie für die Lehren und Lektionen mit denen sie einen wachsen lassen. Und mit der Zeit wird der Schwertarm stärker, die Bewegungen werden eleganter und der Umgang mit dem Schwert ein freudvoller und selbstbewusster. Wohl dem der die Klinge des Schwertes mit Weisheit zu führen weiss… Guten Wochenstart wünsche ich Euch…

Neu in meiner Sammlung: Mystic Dreamer Tarot (US)

Ich konnte es wieder einmal nicht lassen und fügte meiner Tarot- und Orakelsammlung ein weiteres Deck hinzu: das “Mystic Dreamer Tarot” von Barbara Moore und Heidi Darras. Der Stil erinnert etwas an das “Sacred Circle” (deutsch: “Tarot der neuen Hexen”) und er entführt in die Welt der Mythen sowie der Fantasie. Es ist ein weiteres Deck das sich am traditionellen “Raider Waite” orientiert und doch wurde es um pagane Symbolik erweitert und atmosphärisch durchgehend in mystischen Tönen gehalten. Der Name ist Programm und es ist tatsächlich ein Traum in Bildern. Das Begleitbuch (englisch) jedoch offenbart nichts Neues ausser einer am Ende des Textes angebrachten Inspirationsfrage die sich an die Inuition richtet und die den Nutzer dazu anregt, sich selbst mit der Symbolik auseinanderzusetzen. Eine wirklich gute Idee. Einziger Kritikpunkt meinerseits: die Darstellung ist zu weiblich orientiert und das Deck lässt so gesamthaft eine gewisse Balance vermissen, was die einzelnen Bilder natürlich nicht in ihrer Schönheit beeinträchtigt.

mysticdreamer