Wieder etwas über mich gelernt… :)

So ganz im Griff habe ich es ja noch nicht, das Videodingens, aber es wird besser. Ist einfach ein wenig zeitaufendig, so eine Sache. Und das bei meiner simplen Machart. Wie ist das dann erst für jene Leut, die mit Effekten und Schnitt und so weiter arbeiten… Respekt!

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Wohin?

Warum nicht einmal vom Tablet aus bloggen. Weil die Tastatur angenehmer ist? Ja, das wäre ein Argument. Hallo Zusammen. Ich bin in letzter Zeit am überlegen wohin genau ich mit dem Blog will. In Kürze bekomme ich ein Handy mit einer super Kamera und das lässt mich darüber nachdenken ob ich “visueller” werden soll. Schliesslich möchte man das Ding ja dann auch nutzen. Ein Fotoblog? Oder mehr Richtung Videos? Vielleicht eben mehr Beiträge von unterwegs? Schliesslich hat man das Mobilzeug ja auch deshalb. Oder beginnen mehr Poesie und Geschichten zu veröffentlichen?

Es ist irgendwie witzig, das ich immer um diese Jahreszeit herum beginne mich mit meinem öffentlichen Auftritt auseinandersetzen. Dieses Jahr wird das noch verstärkt, weil ich nahezu permanent von meinen Karten dazu aufgefordert werde, kreativer zu sein. Kein Tag der vergeht an dem ich nicht eine mit diesem Thema verwandte Karte ziehe.

Und für gewöhnlich achte ich auf meine Orakel.

Also werde ich die nächsten Wochen bestimmen wie ich das Thema anpacke und ich bin sicher, dass das nicht nur mir Freude bereiten wird…

So, und jetzt auf in den Regentag.

Achja, und der kurze Beitrag wurde jetzt mobil getippt. Es geht nämlich doch. Vielleicht kürzere, dafür spontanere Beiträge hier von unterwegs? Hmmmmm…… :mrgreen:

Mein persönlicher Beginn des “neuen Jahres”…

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Tja, so schnell verging die Zeit mal wieder. Ein paar Sonnen- und Mondumläufe mehr und schon bin ich im letzten Jahr vor dem “Runden”. Es fällt mir selbst schwer zu glauben das ich bereits 49 Jahre zähle, denn auch wenn man ein bisschen gescheiter und möglicherweise auch etwas weiser wird, und der Körper einem so seine Signale sendet: das Gesicht das mir im Spiegel entgegen blickt ist eigentlich das Gleiche wie vor einigen Tagen und Wochen. Und auch im Innen hat sich in dieser kurzen Zeit noch nicht viel verändert, soweit ich das Beurteilen kann. Weshalb mir auch die Frage: “und wie fühlt man sich jetzt so mit 49” irgendwie surreal erscheint und ich sie nur mit “öhm, wie mit 48?” beantworten kann.

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Reifer,…oder doch nur bequemer und faul?

textgram Gestern haben sich mein Schatz und ich über den Ausgang unterhalten. Tatsache ist, dass wir beide regelrechte Ausgangsmuffel geworden sind. Und die letzten paar Mal wo wir es versuchten waren ernüchternd denn dann merkt man wieder wie sehr unterschiedlichste Substanzen das Nachtleben im Griff haben und wenn man selber gesünder lebt, fällt einem das einfach irgendwie mehr auf. Ob es mit dem älter werden zu tun hat? Oder damit das wir zu lange im Gastgewerbe und Nachtleben tätig waren? Das ich früher lange als DJ und Veranstalter arbeitete und das ne Überdosis Clubbing gab? Sind wir reifer? Bequemer? Fauler?

Nunja, das mit dem “reifer sein” ist sicher nur eine Ausrede denn ich kenne einige die über 50 sind und immer noch in Clubs zu House, Techno und Trance abtanzen (tun wir übrigens auch noch, aber einfach im Privaten). Bequemer trifft es sicher etwas mehr, denn einmal zu Hause hat man in unserem Falle kaum mehr Lust auf Ausgang und darauf den Hintern raus zu bewegen (unter der Woche sowieso nicht). Und am Wochenende ist nun wirklich die Zeit wo wir runter fahren und versuchen die Woche zu verarbeiten.

Fauler?  Nun, da müssen wir uns die Frage stellen, was “faul” eigentlich ist. Die Lust zum Nichtstun wäre eine gute Definition und so sehe ich das gar als etwas Gutes. Vor allem wenn man die ganze Woche mit Menschen zu tun hatte und so wieder ein bisschen zu sich zurück finden kann.

Ich denke für mich haben das Wandern, die Natur und das Fitness nun einfach mehr Raum eingenommen. Ich bin froh das die Zeit der “Hangover” vorbei ist und es macht mehr Spass seinen Körper auf gesündere Weise zu fordern. Ich vermisse dennoch die House- und Technoevents wo man locker und euphorisch abtanzen kann, ohne dass der Grossteil  auf “stimulierenden Mittelchen” unterwegs ist bin aber auch zu bequem geworden um wieder mal privat was auf die Beine zu stellen. Abgesehen davon das ich die Zeit dazu gar nicht mehr hätte.

Bleibt nur das Fazit: ja, wir sind reifer, bequemer aber auch fauler geworden. Und irgendwie fühlt sich das nicht mal so schlecht an. Und für Ü40 und 70er/80er/90er Partys mitsamt dem dort vorherrschenden Sound sind wir gefühlsmässig noch zu jung *grins*…

Schreib Blo(G)ckade

Eigentlich doof, da hat man einen Blog und sogar Leute die scheinbar mitlesen (ich staune manchmal wie viele Leute im Laden mich drauf ansprechen), und dann schreib ich hier fast nix. Dabei ist es nicht so, das ich keine Themen hätte, aber irgendwie bekomme ich die gerade nicht in die Tasten. Manchmal sausen mir zwar spontane Dinge durch den Kopf die es wert wären hier zu landen, aber bevor ich mich auch dran mache zu schreiben denke ich so Sachen wie “hmmmm….so wichtig ist das eigentlich nicht”, oder “hmmmm…ist das jetzt wirklich etwas das man teilen sollte oder entsteht das nur aus einer Emotion heraus”? Es ist manchmal wirklich nicht so leicht, vor allem weil man sich manchmal später fragt ob das jetzt wirklich notwendig war, es auf den Bildschirm zu bringen und den Mitmenschen als Lesefutter zu unterbreiten.

Schliesslich hinterlässt jeder Beitrag einen Eindruck von Dir und unterstützt die Wahrnehmung die Mensch von Dir hat. “Moment mal, schreibt der nicht immer davon das man sich nicht drum kümmern sollte was andere denken”?, mag jetzt dem einen oder anderen durch den Kopf gehen. Und da trifft man einen interessanten Punkt. Denn egal ob man das verinnerlicht hat oder nicht, so ganz Wurst ist es einem ja dann doch nicht. Wobei ja letztlich eh jeder das denkt von einem was er will, egal was man schreibt. Das ist Zeitgeist mit dem man sich zu arrangieren hat, wenn man “öffentlich” ist.

In jedem Fall winke ich jetzt allen Leserinnen und Lesern mal dankbar zu und vielleicht dienen diese spontanen Zeilen und Gedanken ja irgendwie auch dem “wieder in Gang kommen” diesbezüglich. Ich glaube übrigens auch dass das Vernetzen durch die Social Networks hier mit eine grosse Rolle spielt. Schliesslich blogge ich ja mit kurzen Einträgen in englisch auf Google+, bin auch auf Twitter und Facebook, wobei letzteres tatsächlich eher eine private Sache für mich ist. Aber man bekommt so schnell das Gefühl sowieso “aktiv” zu sein, obwohl die dortigen Gedankenergüsse ja meist eher kurz und nicht sonderlich tiefgehend sind… Den Blog hab ich auf jeden Fall schon am längsten und deshalb sollte ich dem auch mehr Aufmerksamkeit schenken… Der Vorsatz steht… Und ist heute wirklich schon wieder Freitag? Wahnsinn, wie die Zeit vergeht… Wer englisch kann ist auf jeden Fall herzlich willkommen mich auf meinem englischsprachigen Google+ “Zweitblog” einzukreisen. Ich freu mich…. Schönen Tag

Waldgedanken

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Während eines Spaziergangs und einer Meditation im Wald, kam ich endlich – nach den Ferien – wieder so richtig “hier” an, und konnte mir über so einiges Gedanken machen. Und es passt: wir nähern uns Mabon, der Zeit mit der die Unterweltsreisen beginnen und die Dunkelheit das Licht ablöst. Für viele werden nun die Schleier spürbar dünner und die Dämmerung wird für Manchen zum Tor in die Anderswelten. So sass auch ich gestern lange an einem Teich und spürte, wie wieder etwas in mir erwacht das sich während der Sommermonate stets in einen Schlaf begibt bzw. anderen Qualitäten weicht. Vor meinen Augen tanzten Runen und so sang ich einige von ihnen, was mit einer interessanten Wahrnehmungsveränderung quittiert wurde. Das Plätschern des Wassers trug mich davon und löste den “Sommerschlaf” mancher Empfindungen wieder ab. Ob die Zeit des “Eremiten” die ich als Jahreskarte zog, sich ebenso dem Ende zuneigt? Jedenfalls empfand ich für Momente eine tiefe Dankbarkeit für alles und jeden in meinem Leben. Selbst für jene Jene die mich durch bewusste oder unbewusste Herausforderungen vor innere Prüfungen stellen und die sich letztlich als LehrerInnen erweisen. Auch wenn das im jeweiligen Emotionsmoment nicht immer gleich bewusst ist.

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Chronische Unzufriedenheit

GalaxieTäusche ich mich, oder wächst derzeit die chronische Unzufriedenheit in der westlichen Gesellschaft in einem rasanten Tempo? Obwohl man immer mehr hat ist es nie genug um so wirklich glücklich zu sein. Die Jungen (aber nicht nur) sehnen sich nach Liebe und Beziehung, pflegen die Kommunikation aber hauptsächlich via Handy und PC und wundern sich dann, wenn ihnen irgendwo etwas zwischenmenschliches, persönliches fehlt das über Sex hinausgeht. Sexualität deren Vorbilder oft in der produzierten Pornowelt geschaffen werden zu der man heute Zugriff hat bevor die LehrerInnen überhaupt von Blumen und Bienen erzählen. Die Älteren (auch hier gibts Ausnahmen) fühlen sich eingeengt, wissen nicht was sie wollen und treffen dadurch oft Entscheidungen die sie später bereuen. Dankbarkeit für das was man hat ist ein rares Gut geworden, denn es ist nie genug, und trotz boomendem Buchmarkt im Bereich Selbsthilfe-Spiritualität macht sich die grosse Verwirrung breit und die Konsumlust dient als vertrauter, aber nicht sonderlich erfüllender Anker im hektischen und informationsüberfluteten Alltag.

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Und wenn Du das was Du suchst….

avatar7Einer der Schlüsselsätze der “Charge of the Goddess” ist für mich das bezeichnende: “Und wenn Du das was Du suchst nicht in Dir findest, Du es niemals im Aussen finden wirst”. Selbst aus dem Zusammenhang gerissen macht diese Zeile durchaus Sinn und ist auf mehrere Ebenen des Seins anwendbar. Leider scheint es – trotz “Spirit-Boom” – etwas aus der Mode gekommen sein “in sich selbst” zu suchen. Das heisst: gesucht wird, das ist fast schon Mode, aber wie tief und wie ehrlich? Und vor allem wie lange? Denn schnell wird man auf der Suche vom nächsten, lauteren Reiz im aussen umworben und verführt bevor man überhaupt nur an den wichtigen Stellen gekratzt hat ……

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Gedanken – Blah Blah ;)

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Heute war ich bereits um 05.30 Uhr auf und nutzte die Zeit zum meditieren. Interessanterweise wurde heute wieder einiges hochgespült. Die letzten Tage liefen die Meditationen sehr harmonisch ab, doch heute gab es einen dieser Momente wo sich ohne erkennbaren Anlass alles verkrampfte, der Entspannung widerstrebte und ich Tränen in den Augen bekam. Meine Erfahrung lässt mich dann in der Meditation verbleiben auch wenn alles danach schreit aufzuhören, aber der ganz grosse Knopf ging diesmal nicht auf Anhieb auf.

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