Vegane Kochbücher für “Faule”

Ein wunderbares Buch für  Einsteiger in die vegane Ernährung. Man muss auf nichts (!) verzichten
Ein wunderbares Buch für Einsteiger in die vegane Ernährung. Man muss auf nichts (!) verzichten

 

Früher war es keine meiner Leidenschaften (obwohl ich in der Schule “kochen” statt “werken” genommen hatte): das Kochen. Ich esse gerne, aber ich bin kein geduldiger Mensch wenn es um die Zubereitung geht. Seit meinem Umstieg auf vegane Ernährung vor zwei Jahren jedoch war ich da ein bisschen herausgefordert und setzte bequemerweise auch auf viel fertiges. Allerdings habe ich vor allem in den letzten Monaten diesbezüglich meine Lust am kochen nach Rezept (aber auch am experimentieren) entdeckt. Und das verdanke ich ausdrücklich nicht den Büchern von Attila Hildemann, dessen Kochbücher zwar Bestseller sind, deren Rezepte sich jedoch nicht unbedingt in die Kategorie “leicht und easy” einordnen lassen. Sogar sein neues “Vegan To Go” ist noch recht komplex für meinen Geschmack.

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Klösse mit Biss :)

Schon lange stand bei uns im Küchenschrank etwas, mit dem ich nichts anfangen konnte: Bio Soya Klösse. Keine Ahnung wo mein Schatz die ergattert hatte. Als ich gestern von der Arbeit nach Hause kam hatte ich richtig krass Hunger und Lust auf etwas Eiweissreiches und flottes. Irgendwie kam ich auf diese Klösse und hatte die Idee, diese als Suppeneinlage einzukochen. Mit Bouillon aufgekocht, ziehen lassen und dann kräftig zugelangt. Und hey: die Dinger schmecken wirklich gut. Der Biss ist etwas speziell, aber durchaus in Ordnung. Der Geschmack der Bouillon wurde richtig intensiv absorbiert und das Beste: ich war stundenlang satt nachher (Eiweiss). Kann ich weiter empfehlen. Ist scheinbar auch vielseitig verwendbar…

En Guate

Richtig gemacht - eine leckere Sache
Richtig gemacht – eine leckere Sache

…Und es fühlt sich einfach gut und richtig an…

2013-02-23 14 So, nun lebe ich doch schon seit einiger Zeit vegan und auch wenn sich meine Gewichtsabnahme – dank der vielen Leckereien die es auch ohne tierische Bestandteile drin zu schmausen gibt – in Grenzen hält, so habe ich durchaus wunderbare Veränderungen im mentalen Befindlichkeitsbereich feststellen dürfen. Ich bin einfach besser drauf und fühle mich wohler. Ich trinke viel weniger Kaffee als vorher und wenn, dann wirkt dieser wesentlich länger. Und ich freue mich und habe das absolute Gefühl auf mehreren Ebenen etwas gutes zu tun. Im Innen (Körper) und im Aussen (Umwelt). Es fühlt sich einfach so etwas von stimmig und richtig an und das mit einer wunderbaren Gewissheit.  Dabei muss ich wirklich auf nichts verzichten und auch mein Arzt attestierte mir letzthin hervorragende Laborwerte. Natürlich wird man bewusster. Das bringt alleine schon die Tatsache mit sich, das man wirklich überall genau auf Etiketten schauen muss (oft stehen die Infos sehr klein gedruckt oder hinter die Nummern verborgen), denn die Industrie ist echt nicht zaghaft darin ihre Abfälle auch in Produkte zu drücken, wo man gar nicht damit rechnet. So war letzthin in einer Nussmischung mit Chili bei genauem hinschauen Eipulver im Gewürz mit drin. Was das würzen soll ist mir ein Rätsel. Und in anderen Dingen finden sich jede Menge Molkepulver (Brot) und Milchpulver (andere Süssigkeiten). Wie gut gibt es das Reformhaus und dort eine annehmbare (wenn auch nicht überragende) Auswahl an süssen Köstlichkeiten ohne irgendwas milchiges. Diese verführerischen Amarenakirschen in Bitterschokolade, zum Beispiel. Oder das Gleiche mit Erdbeeren. Einfach himmlisch. Aber eben: so richtig abnehmen liegt damit auch nicht drin. Aber wenigstens fühlt sich der Geist leichter und klarer an :)… Und die Seele sowieso… Ich bestellte mir gestern, auf Empfehlung eines lieben Freundes, ein Buch vom Attila Hildmann. “Vegan for Fun”. Ich bin gespannt drauf… Schönes Wochenende….

Vegan oder Vegetarisch: Rotes Tuch

vegetarian Ich lebe ja nun doch schon wieder seit einiger Zeit wieder vegetarisch und nähere mich gar langsam und intuitiv einer veganen Ernährung an. Ist meine persönliche Entscheidung und ein kleiner zusätzlicher Beitrag um etwas zu verändern in dieser Welt. Denn wenn man einmal realisiert hat wie viel Welthunger und Not mit dem Fleischeshunger zu tun hat und wie viel Getreide und Soja drauf geht um für ein paar (in Relation zur Weltbevölkerung) Menschen Vieh (unter meist unmenschlichen und grauenvollsten Bedingungen) zu züchten, kann man als bewusst lebender Mensch gar nicht anders, als seinen Fleischkonsum einzuschränken und die viel gesündere fleischlose oder zumindest fleischarme Ernährung zu wählen. Das alles ist an sich ja nicht wirklich spektakulär. Spektakulär jedoch ist, wie sehr sich Menschen die Fleisch essen davon angegriffen fühlen, ohne das man sie in irgendeiner Weise für ihr Verhalten kritisieren oder verurteilen würde.

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Oh Du heilige Gastritis

magenAls ich letzte Woche das Signal bekam, per vollem Mond eine Reinigung zu beginnen und diese über die Phase des abnehmenden Mondes zu ziehen, wusste ich noch nicht wie sehr dies gar notwendig werden würde. Denn gestern abend zog ich mir nach üppigem Essen eine böse Gastritis mit allem drum und dran zu, die mich heute Nacht mit meinem Kater im Arm mittels böser Rundumbeschwerden wach hielt und deren Nach- und Nebenwirkungen sich erst jetzt langsam verflüchtigen. Dieses Jahr habe ich es diesbezüglich echt drauf und verstehe die Signale meines Körpers sehr wohl, schlagen sie doch immer dann zu, wenn ich frei habe und eigentlich arbeiten möchte. Man muss nicht mal hellsichtig sein um diesen “Zufall” zu deuten. Jedenfalls bin ich heute übel auf Tee, Brot und Suppe sowie mit gummigen Beinen und brennendem Magen unterwegs. Bzw. im Bett, denn den verabsäumten Schlaf letzter Nacht hole ich heute in Raten nach.