Vorfreude …

Lange ist es her und ich nutze absichtlich ein verschwommenes Bild... Der Herr im roten Umhang bin ich *lach*
Lange ist es her und ich nutze absichtlich ein verschwommenes Bild… Der Herr im roten Umhang bin ich *lach*

 

Viele viele Jahre sind nun schon seit der Auflösung jenes Covens vergangen in dem ich lernen und meinen Weg zur Priesterschaft beschreiten durfte. Und immer noch sind die meisten von uns freundschaftlich verbunden und im Herzen immer noch ein Teil jenes “Verzauberten Waldes” der damals mit der “Macht der Acht” (ein running Gag nach einem kraftvollen, magischen Akt) doch so einiges erlebte, das ein Leben lang unvergesslich bleiben wird.

Auch wenn ich vereinzelt einige meiner ehemaligen Zirkel-Hexenschwestern (und einen Bro) an Events (Pagan Federation Conference, Sträggeles Handfasting, die Rituale unserer OBOD Kolleginnen,…) treffen durfte, so haben wir nie wieder zu einem Ritual zusammengefunden.

Gelegenheit zum vereinzelten Mitfeiern mit zumindest einzelnen Freunden dieser Zeit  hätte ich schon gehabt, aber aus Zeit oder Bequemlichkeitsgründen wollte es einfach nicht klappen bisher (ein gesamtes Treffen ist immer noch ausständig). Denn ich muss zugeben: da ich selbst Jahreskreisfeste mit der Hexenschule, unserem Mini-Zirkel und Freunden aus den vergangenen Jahren ausrichte war es mir neben Laden, Kursen und wenig Freizeit meist zu viel um noch anderswo teilzunehmen oder aber es kam zu einer Terminkollision die es mir verunmöglichte.

Dieses Jahr jedoch, zur Sonnwendfeier, springe ich über meinen Schatten und werde Litha zweimal feiern, denn mein Herz sehnt sich danach wieder mal mit meiner lieben Hexenschwester Sträggele und ihren Liebsten zu feiern.

Denn wir zwei haben – obwohl wir uns am längsten von allen kennen –  seit der Trennung des “Enchanted Forest” nie wieder gemeinsam in einem Kreis stehen dürfen (das Handfasting jetzt mal ausgenommen, aber da stand ja anderes im Mittelpunkt).

Und auch wenn es wegen des Arbeitens im Vorfeld für mich wieder einmal etwas stressiger zugehen wird und ich kurz darauf “unser” Litha vorbereiten darf, so ist die Vorfreude gross, denn Sträggi gehört zu meinen Hexenfreundinnen erster Stunde. Das waren noch Zeiten vor Facebook und Co.. Viel persönlicher und spannender.

Ich freue mich jedenfalls sehr auf das Treffen und Zusammensein….

Eine völlig neue Art das Tarot zu erleben...
Eine völlig neue Art das Tarot zu erleben…

 

Vorfreude hatte ich übrigens auch als ich via eines Kollegen ein neues Tarot entdeckte, das anders ist als alle die ich bisher kennenlernen durfte. Das “Transparent Tarot”. Transparente Karten die man nicht nur legen kann, sondern die sich aufgrund ihrer Beschaffenheit auch übereinander legen lassen und die so Bilder schaffen, Geschichten erzählen, Magie weben,… Einfach grossartig und das sie sogar meinem Schatz gefallen, das mag etwas heissen… (ich werde hier in den nächsten Tagen ein Review schreiben)…

Vielleicht weihe ich die Karten an Litha?

 

Das mache ich wohl gut :) (aber nicht alleine)

Seit einigen Jahren biete ich ja wenn gewünscht nach Abschluss des Crafting-Jahres noch die so genannten “Pfadarbeit” Kurse an, wo einmal im Monat – thematisch strukturiert – Vertiefungsarbeit zu gewissen Themen gemacht wird, inklusive Kartenarbeit, Praxisanregungen und philosophischen Fragen. Und was habe ich mich gestern gefreut als eine der Gruppen die schon einige Jahre hinter sich hat nahezu geschlossen nachfragte ob wir das nächstes Jahr weiter machen, weil sie weiterhin dabei sein wollen.

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Manchmal ist es besser mit der Deutung zu warten…

Karten für sich selbst legen ist so eine Sache. Eigentlich kann der geschulte Mensch dies ohne Weiteres für sich selbst handhaben. So lege und interpretiere auch ich für mich regelmässig die Karten. Hin- und wieder, vor allem in Momenten der Unsicherheit oder anstehender Veränderungen, neige auch ich dazu eine oder mehrere Karten nicht neutral zu beurteilen, sondern mich in der Interpretation von Emotionen leiten zu lassen.   “Manchmal ist es besser mit der Deutung zu warten…” weiterlesen

Neues Craftingjahr, voller Mond und das Streben nach Gleichgewicht

Blessed BeAm heutigen Vollmond geht es los, das nächste Craftingjahr, mit neuen Teilnehmerinnen und einem Teilnehmer. Ja, dieses Jahr ist Mann wieder eine Ausnahme nachdem mit 3 Männern im Jahreskurs 2014 die Meisten Männer seit Anbeginn dabei waren. Wicca spricht eben scheinbar doch eher die Frau an, während Männer sich wohl eher der “Hohen Magie” bzw. dem derzeit trendigen Schamanismus zuwenden. Aber das ist wohl Stoff für einen anderen Beitrag hier obwohl vermerkt sei das auch wir in Wicca sehr wohl mit schamanischen Elementen arbeiten und Mann eine genauso grosse Rolle spielt wie Frau.

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Dank, Trauer, Begrüssung und Abschied… Leben Eben…

Ein kleines  Ritual, grosse Gefühle
Ein kleines Ritual, grosse Gefühle

Das ist ja echt nett. Einige Menschen machten sich aufgrund meines Gedichtes tatsächlich Sorgen um mich und mein Befinden. Das muss man nicht, aber ich weiss es zu schätzen, das manche Dinge die ich schreibe berühren oder gar etwas auslösen, wenn ich sie teile. Genauso wie mich die positiven Rückmeldungen auf meinen Newsletter sehr dankbar stimmen.

Deshalb einfach Danke an Euch für das nette Feedback per Mail… (manchmal würde mich ein paar Kommentare hier im Blog auch freuen *lach*…)

Diese wunderbare Spinne fotografierte ich am Schwanenplatz. Sie ist in vielen Traditionen SchicksalsweberIn und somit heilig
Diese wunderbare Spinne fotografierte ich am Schwanenplatz. Sie ist in vielen Traditionen SchicksalsweberIn und somit heilig

Die letzten Wochen waren durchzogen. Das schöne Wetter drückt den Umsatz im Geschäft, unsere liebe Nachbarin, Lisa, hat den Kampf gegen den Bauchspeicheldrüsen-Krebs verloren und verabschiedete sich ins Sommerland. Und das, ein paar Tage bevor ich ihr den nächsten Besuch abstatten wollte (sie bat mich zu warten bis sie im Eichhof Betagtenheim wäre, aber dort ging sie dann sehr sehr schnell) Alles in der Zeit der Herbst Tag- und Nachtgleiche als ihre liebe Tochter aus Amerika hier war…  Goldschatz wie sie ist hatte sie scheinbar schon alles vorbereitet und geplant und wollte auch kein Begräbnis mit mehreren Menschen (das will ich auch nicht, wenn es denn mal so weit ist), sondern nur mit den Allerengsten)…

Mabon ist ja die Zeit wo wir zwischen Licht und Schatten stehen und so war mir ein bisschen weh ums Herz bei der Rückschau auf die guten Seiten des Jahres und die Vorschau auf die Dunkelheit und ihre Kraft. Es ist ein Fest zwischen Leben und Tod und ich stellte dies für einmal auch in den Mittelpunkt unseres Equinox Rituals, obwohl ich früher eigentlich immer mehr Richtung Erntedank und Freude ging. Ich staunte im Nachhinein nicht schlecht über mich selbst und die Worte die mir bei der Leitung des Rituals über die Lippen strömten und die aus einer Tiefe kamen, die ich selbst schon lange nicht so verspürt hatte.

Es war denn auch, in meiner Wahrnehmung, ein wesentlich tiefer gehender Anlass als sonst zu Mabon und es floss so manche Träne, aber auch die Dankbarkeit und die Demut waren spürbar die so wichtig sind damit wir das Leben und seine Schönheit auch in der Melancholie feiern können. Und mit der wir uns eben über die Ernte und das Essen bedanken, das auf unserem Tisch liegt…

Am Tag zuvor wurde mit der südamerikanisch orientierten Namensgebung und Taufe meines herzigen Göttibuebs Amaru dafür das Leben gefeiert und ich war stolz offiziell zum Götti und somit Familienmitglied gekürt zu werden. Leider konnte das Fest nicht in der Natur gefeiert werden da es regnete und nicht alle so fit und wetterfest waren in der Familie. Das eklektische Ritual war jedoch ganz nett und der Kleine ist sowieso ein Wonneproppen wie man ihn bei Kindern dieses Alters selten erlebt. Dauernd am Lachen und am “gwundrig” alles aufnehmend. Ich bin sicher das die magische Mama und ihre Offenheit hier mit daran beteiligt sind…

Letzten Dienstag hielt ich einen Vortrag für den Verein der Radiästhesie und Geobiologie und es waren sehr nette Leute die sich dort über das moderne Hexentum aufklären liessen. Auch wenn ich – wie immer vor Vorträgen – etwas nervös war, so erwies sich dies schnell als unbegründet. Ich staune immer wieder das ich – vor allem dank meiner Konditionierung – vorher immer das Gefühl habe ich würde nichts auf die Reihe bekommen und dann wenn es so weit ist, so schnell umschalte und ganz bei der Sache bin. Das war und ist auch bei den paar Fernseh- oder Radioauftritten immer so. Und gleichwohl hab ich immer so ein surrendes Lampenfieber… Gehört wohl dazu…

Doof war nur das ich mir irgendwie einen Muskel zerrte während dem Vortrag und als ich wegen dem Knie am nächsten Tag zu meinem ersten MRI ins Kantonsspital antrabte, konnte ich mein linkes Bein kaum anheben da dieser ziehende Schmerz über die Leiste bis in den Hintern ausstrahlte. Was mit dem Knie ist werd ich erst erfahren, aber ich glaube dass dieses ungleichmässige Belasten derzeit einiges durcheinander bringt beim Laufen…

Heute haben wir wieder Coventreffen und da derzeit einige gesundheitlich ein bisschen angeknackst sind, wird es vermutlich ein kleines Heilritual geben. Aber ich freue mich vor allem auf die Arbeit mit dem Tarot die ich für heute geplant habe. Letztes Mal beschäftigten wir uns mit dem “Teufel” im Tarot und somit auch mit den Projektionen und Schattenseiten. Das hier der “Innere Schweinehund” einen besonders grossen Platz einnahm ist ja – angesichts des Zeitgeistes und der alltäglichen Herausforderungen – keine grosse Überraschung…

Der notwendige Helfer für unsere Ernhährungsumstellung
Der notwendige Helfer für unsere Ernhährungsumstellung

Achja, seit gestern mache ich mit meinem Schatz eine kleine “Smoothie- und Saftwoche”. Und der erste Tag gestern ging erstaunlich gut. Ich persönlich wollte diese ja nur eingeschränkt durchführen, heisst, nicht so eisern und mit gelegentlichem normalem Essen zwischendurch. Aber nach dem gestrigen Safttag schmeckte mir das Frühstück heute (Vollkornbrot, Omega-Margarine und Kaffee) gar nicht wirklich… Also morgen wird es ein Fruchtsmoothie zum Frühstück… Und ich freue mich auf meinen Spinat/Kohl/Apfel/Zitrone/Broccoli Brei heute :)…

(Amerkung: der hat es in sich, gerade gemerkt)

In dem Sinne: Guten Appetit bzw. gut Schlürf

Blessings

 

Und wieder einmal zusammgefasst… :)

Viel Wasser floss seit meinem letzten Blogbeitrag die Flüsse dieser Welt hinab und einiges hat sich getan während dieser Wochen. Nichts weltbewegendes, aber gleichwohl Dinge die sicher ihre Abdrücke in diesem Jahr hinterlassen werden. So feierte ich in der Nähe von Biel das Sonnenfest “Litha” und somit den Höhepunkt des Sommers, meisterte einige Herausforderungen während andere nahezu ohne Übergang ins Leben traten. Viele schöne Momente gingen Hand in Hand mit weniger schönen und im Innen war und ist vieles am arbeiten…. “Und wieder einmal zusammgefasst… :)” weiterlesen

An die kosmische Steckdose

Kosmischesteckdose

Gestern hatten wir wieder unsere monatliche Covensitzung. Das Thema war “Urkraft” und es war wie immer eine interessante Runde. Ich hatte extra für uns, basierend auf dem “Iron Pentacle” der Feri-Tradition eine Meditation mit dem Titel “Freyas Zauber” geschrieben, die ich gestern endlich mit meinen Mitwanderern durchführen konnte. Ich hatte die Generalprobe bereits mit der Pfadarbeit Gruppe und dort kam sie hervorragend an.

Ich stelle fest das derzeit enorm viele Menschen etwas aus dem Gleichgewicht und aus ihrer Kraft sind. Geht mir aufgrund der Wohnungssuche auch ein wenig so. Deshalb ist es so wichtig sich seiner Kraftquellen bewusst zu sein und sich sozusagen an die “kosmische Steckdose” zu hängen, wenn man das Gefühl hat, der Akku sei leer. Für jeden ist das die Natur, aber daneben hat natürlich auch jeder seine persönlichen Quellen die man im Alltag einsetzt, wenn man nicht gerade in den Wald oder an den See, bzw. an die frische Luft kann.

Der Atem, die Fantasie, und vieles mehr kamen zur Sprache. Doch natürlich ist es nicht die Sprache alleine, wichtig ist die Umsetzung, die Praxis. Gerade dann wenn man sich so “einsam” und herausgefordert fühlt in seinen Alltagserlebnissen muss man sich bewusst bleiben, dass diese Einsamkeit nur ein Gefühl ist. Wir sind immer und allzeit ein Teil des Göttlichen und die Götter und Göttinnen leben in und durch uns mit.

Und in den “gewissen Momenten” die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, das ist wohl für die meisten Menschen etwas das man als konstruktives Muster verinnerlichen muss…

Yule, Weihnacht und so ein bisschen Allerlei

yulexmas2013

Schnee an Yule war wohl ein Wunschtraum, obwohl wir im höher gelegenen Wald noch ein paar Reste des kargen Weiss bewundern durften. Ansonsten waren die geweihten Nächte in der Stadt Luzern zwar etwas windig, aber grün wie im Frühling. 13 waren wir als wir die Nacht mit Feuer, Trommeln und Met begrüssten und uns so auf die Wiedergeburt des Lichtes vorbereiteten. Ein schönes und stimmungsvolles Ritual dessen feurigen Mittelpunkt wir zur Übergabe unserer Wünsche an das neue Hexenjahr nutzten. Der leckere Met aus Dänemark füllte den Kelch und erwärmte uns von Innen, denn die sternklare Nacht liess die Temperaturen sinken…

Die geweihten Nächte selbst waren recht unspektakulär. Essen, trinken, Filme schauen, gamen. Da ich selbst keinerlei Problem damit habe das Fest der Christenheit ebenso zu feiern und einfach die Geburt der Sonnengötter und Lichtbringer zu zelebrieren, konnte ich den Abend geniessen. Und ich ging fremd. Nein, nicht wie Ihr denkt, aber ich erklärte mich ausnahmsweise dazu bereit mit meinem Schatz ein Käsefondue zu essen. Trotz veganem Lebensstil. Ich hatte zwar bedenken, vertrug es aber letztlich ganz gut. Das war es dann jedoch auch schon wieder.

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Cerridwens Kessel: Samhain 2013

samhain2013cauldronSamhain feierte ich dieses Jahr mit jenen Crafting Schülern die Zeit hatten und natürlich mit einigen Covenmitgliedern und jenen Hexenschule Besuchern der vergangenen Jahre, die inzwischen zu Freunden geworden sind. Es war ein schönes Ritual, das wir unter das Motto “Cerridwens Kessel” und somit unter die Symbolik der Transformation stellten. Im Vorfeld musste sich jeder klar machen, was er im alten Jahr zurück lassen möchte damit Raum wird für Neues im nächsten Heidenjahr und in der Unterwelt nahmen dann jeder noch eine Kraftrune und einen Orakelrat mit in die Zeit ohne Zeit…

Wir riefen in dieser sternenklaren Nacht die Drachen, um teilzuhaben an dem Ritual das für uns den Winterbeginn markiert. Ein Lichterkreis erhellte den Kreis und ein erleuchteter Weg führte in den Wald, wo Cerridwens Transformationskessel hell leuchtete, in dem das blaue Feuer der Heilung brannte. Trommeln schlugen im Takt und brachten die leuchtende Dunkelheit zum vibrieren, wir chanteten an Hekate und Cerridwen, an unsere Erdgöttin, die Hulda/Holle sowie die wilde Jagd und ihre Götter….

Neben den Ahnen, jenen im Blute und jenen im Geiste, wurde auch jenen gedacht die vor uns bereits auf die Reise in die Anderswelt gingen. Freunde, Tiere, Verwandte, all jene deren Transformation uns traurig zurück liess, aber wohl wissend, das auch sie nun einen weiteren Kreislauf beginnen und nun auf anderer Ebene Begleiter sind.

samhain2013chalciceAuf dem Altar brannten Kerzen und lagen Symbole aller TeilnehmerInnen, die für sie eine Verbindung zur Zeitqualität darstellte und über die sie im Verlauf des Rituals etwas reden konnten und mit denen ein symbolisches Netz gesponnen wurde. Natürlich dankten wir auch der Natur, sprachen über die Bedeutung Samhains und den Jahreskreis der uns nun daran erinnert das alles vergänglich ist und doch wieder kehrt. Wir gerade deshalb besonders auf unsere Flora und Fauna achten sollten…

Samhain2013ichFür einmal hatte ich einen wunderbaren, schwarzen Stoffumhang an der mich ein wenig klischeehaft aussehen liess, der aber sehr schön wärmte. Gabi, eine Schwester im Eibenkreis, hatte ihn mir geliehen und sie bereitete mir im Anschluss grosse Freude als sie meinte, ich dürfe ihn als Geschenk behalten.

Das war wahrlich eine unerwartete Gabe und Geste die mein Herz berührte. Jetzt habe ich für die dunkle Jahreszeit eine Ritualrobe die mich mit der Nacht verschmelzen lässt und die warm hält. Wunderschön und ich bin wahrlich sehr dankbar dafür.

Viel mehr möchte ich nicht erzählen zu unserem Ritual, aber mich bei allen für die Teilnahme bedanken, für die schöne Stimmung und die Heiligkeit des Augenblicks.

Blessed Be

Gesegnete Covenkraft

galaxy

Unser gestriger Coventreff war für mich ein sehr interessanter Abend. Ich muss sagen, dies ist ein wahrlich gesegneter Kreis, denn auch wenn wir alle ziemliche Individualisten sind, so schaffen wir es offen und ehrlich miteinander umzugehen und auch Kritik konstruktiv und in Liebe zu teilen. Vor allem stehen wir zu unseren Licht- und Schattenseiten und diskutieren diese auch offen. Keiner nimmt sich wichtiger als der oder die Anderen und trotz der Arbeit mit den Anderswelten, halten wir guten Bodenkontakt und driften nicht in irgendwelche Pseudo-Sphären ab. Ich finde es schade, dass die Covenkultur innerhalb des Hexentums sich über die letzten Jahre hierzulande (aber auch in anderen Ländern, wie aktuelle Berichte der “Älteren” öfters bemerken) doch ziemlich reduziert hat und auch lange bestehende Coven oft mit Auflösungserscheinungen zu tun haben. Das Arbeiten verschiedener Charaktere innerhalb einer Gruppe ermöglicht ein wunderbares “voneinander lernen” das man dann im Alltag ebenso integrieren kann und sollte und das die Herausforderung wert ist. Aber eben: wir leben in einer Zeit in der die Leute lieber unverbindlich bleiben und vielfach auch lieber oberflächlich, auch wenn das die meisten tief drin nicht wirklich zufrieden macht. In der das Konsumverhalten der Gesellschaft sich auch im spirituellen Umfeld verbreitet und  Verpflichtungen fast als “verpönt” gelten. Das geht in einem Hexencoven so nun einmal nicht, wo man sich ja zur gemeinsamen Persönlichkeitsentwicklung entschliesst und auch Ziele setzt die erarbeitet werden, in Licht und Schatten. Und es ist sehr befriedigend wenn man vor allem diese Schatten miteinander erforscht und auch damit umgehen kann ohne sich angegriffen oder verletzt zu fühlen. Ich habe gestern eine Menge gelernt und deshalb drücke ich innerhalb meiner Zeilen schlicht Dank dafür aus, auch mich selber wieder besser kennengelernt zu haben und damit die Möglichkeit zu bekommen, weiter zu wachsen und meinen Horizont zu erweitern. So, und jetzt versuche ich diese Hitze zu akzeptieren und mich nicht zuviel zu bewegen *g*…. Bright Blessings