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Nur nicht anstecken lassen!

Chargegoddess

Es ist eine Herausforderung angesichts der negativen Nachrichten rundum fröhlich zu bleiben und das kollektive Bewusstsein nicht mit weiterer destruktiver Energie zu füttern. Istanbul brodelt, Russland erklärt Homosexuelle zum Freiwild und auch sonst scheint der Verstand vieler Regierungen irgendwie kurzgeschlossen zu sein. Anstatt das Volk zu vertreten und für ein friedliches Zusammenleben zu sorgen, werden Wut, Hass, Verständnislosigkeit geschürt, Flächen zugebaut, üben Kirchen lebensfeindlichen Einfluss auf jene Regierungen aus die Staat und Kirche nicht trennen, und so weiter. Früher hätte ich mich von soviel Müll – für den ich kein Verständnis habe – runter ziehen lassen. Doch heute bin ich ein bisschen weiter. Warum? Weil ich gelernt und erfahren habe dass es doch genau das ist was diese “Menschen” wollen. Das man den Mut verliert, Angst bekommt, klein beigibt, sich einschüchtern lässt.

Denn dann ist man form- und manipulierbar. Die Leute in der Türkei lassen sich das nicht gefallen gerade und sie haben meine aufrichtige Bewunderung dafür. In Russland jedoch muckst man und da die dortige widerliche Elite mit der Politik und der Kirche so verknüpft ist, darf man dort auch nicht gross Wunder erwarten. Wir sind hier damit gesegnet in einem freien Land zu leben und deshalb sollte man sich wirklich glücklich schätzen. Zwar kocht auch hier oft die Volksseele, aber es geht den meisten doch recht gut und die Menschenrechte werden im grossen und ganzen wahrgenommen. Dafür bin ich persönlich extrem dankbar. Und ich weigere mich – wie so viele – nur das Negative zu sehen und rum zu motzen. Jede Veränderung fängt bei einem selbst an und wenn man sich runter ziehen lässt trägt man kollektiv nur zu noch mehr Unruhe im “Netz” bei.

Heute hatte ich mindestens drei Mails im Posteingang die versuchen auch hier Ängste zu schüren. Vor Ausländern (hier bin ich ja selber einer), vor “den Linken”, vor Minderheiten. Und ich bin sicher so manche/r springt darauf an und addiert das zur eigenen Unzufriedenheit die – und das merkt man immer wieder – auch hier schwelt und deren Grund man gerne anderen in die Schuhe schiebt. Natürlich bin auch ich nicht mit allem zufrieden und das ich mit meinem kleinen Laden zu jenen gehöre die sich finanziell durchbeissen müssen ist ein Fakt. Aber es geht mir gut. Es mangelt mir an nichts. Und vielen anderen geht es ebenso, aber sie lassen sich von der mediengeschürten Negativpropaganda beeinflussen und runter ziehen. Aber das bringt nichts. Im Gegenteil.

Sich informieren (die Medien biegen derzeit die Realität ziemlich zurecht – ignorieren manche Sachen – vor allem auch die Positiven –  und wälzen andere dafür doppelt und dreifach aus). Kritisch bleiben, helfen wo man kann, sich einsetzen wo es möglich ist aber sich keinesfalls anstecken lassen von diesem energetischen Müll oder sich die Verantwortung für die ganze Welt auf die Schultern laden. Rituale und Gebete zur Heilung einsetzen, denn auch diese Kraft ist nicht zu unterschätzen. Denn jeder einzelne trägt zum Kollektiv bei. Hier genauso wie “drüben”… Energie folgt der Aufmerksamkeit. Und diese auf die positiven Dinge zu richten ohne die Negativen zu ignorieren ist eine Herausforderung. Aber es lohnt sich. Für den Einzelnen und für die Welt(en)…

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