Erinnern an das Feuer im Herzen…

VollmondkerzeSo heute ist ja Feiertag und die leichte Gehirnerschütterung vom Sturz ist inzwischen so halbwegs abgeklungen, auch wenn der Knochen rund um die Stirnschramme noch leicht schmerzt. Die Schmerzen im Arm sind dafür fast weg und gestern lag sogar eine Trainings Session drin. Ich sollte mich eigentlich für meinen Vortrag auf der PFI Konferenz am Wochenende vorbereiten, aber ich stelle fest, das ich mir nur Stichworte aufschreiben werde und den Rest aus dem Stehgreif mache. Ich bin sowieso einer der sich nicht nach vorgegebenen Texten hält, sondern der bei Vorträgen und Seminaren lieber die Freiheit geniesst, frei von der Leber weg zu reden und gegebenenfalls flexibel auf Fragen bzw. die Interessen des Publikums einzugehen. Was mir im Magen liegt ist, das ich schon so früh in Luzern starten muss um rechtzeitig dort zu sein. Das vermasselt mir irgendwie das Wochenende und daran hatte ich nicht gedacht, als ich die Zusage machte. Ich dachte man beginnt so am späten Vormittag. Nun denn, da ist dann eben mal meine Flexibilität gefragt und mal schauen wie eingerostet ich diesbezüglich bin. Lachen musste ich, da Leute die ich kenne, die ebenso teilnehmen, es locker nehmen wollen und vermutlich nicht pünktlich anrauschen werden. Dem Programm zum Trotz. Ich kann sie verstehen.

Themenwechsel: Ich lese derzeit gerade von Ralph Metzner “Der Brunnen der Erinnerung” und kann es kaum aus der Hand legen, so sehr erinnert es mich tatsächlich an Dinge die ich vor vielen Jahren mit erlebte und erfuhr und die sich im Laufe der Zeit und Gewohnheit etwas aus meiner Wahrnehmung drängten. Gewohnheit ist überhaupt so etwas das schneller einkehrt als man es sich denkt. Auch im spirituellen Bereich und vor allem wenn man in diesem Metier tätig ist. Es tut gut sich wieder an die Euphorie und die Motivation zu erinnern, die einstmals das Herz liebevoll brennen liessen und die Erfahrungen in die Realität brachten, die an Wunder grenzten und deren Synchronizität immer wieder aufs Neue ins Erstaunen versetzte. So habe ich – animiert vom Gedankenfutter – den Entschluss gefasst, dieses Jahr noch den Ort meiner Initiation in den Bergen aufzusuchen und mich vor Ort noch einmal daran zu erinnern, welche Wunder damals meine Herz, Seele und Geist zurecht rückten. Die Jahreszeit passt und die Zeitqualität ist sensationell… Jetzt muss ich mir nur noch einen freien Tag dafür sichern, denn am Wochenende habe ich dazu keine grosse Lust…