Ja, ich blogge noch :) – auf Patreon

Hallo Zusammen

kürzlich fragte mich eine Freundin/Kollegin als ich sie beim einkaufen traf (also ich war einkaufen, sie nicht *lach*), ob ich denn aufgehört hätte zu bloggen. Als ich meinte “Nein, eigentlich nicht” antwortete sie: “Aber auf Deinem Blog kommt ja so gar nix mehr”…

Hmmmm….

Diese Frage verwunderte mich zuerst, aber dann realisierte ich, dass sie diesen Blog hier meint. Und irgendwie war es bei ihr durch den Filter gerutscht, das ich ja schrieb das man mich nun mehr auf “Patreon”  am bloggen sehen wird.

Und ich musste kleinlaut zugeben, das mir dieser Blog hier in den Herausforderungen der letzten Wochen selber ein wenig durch meinen Aufmerksamkeitsfilter huschte.

Eigentlich hatte ich ja vor die öffentlichen Beiträge weiterhin hier zu teilen, aber erstens bloggte ich nicht so viel öffentlich und zweitens – (shame on me, aber nur ein bisschen) – dachte ich einfach nicht mehr dran das hier zu veröffentlichen. Also im Sinn von wirklich nicht daran denken und nicht im Sinn von nicht mehr wollen 😉

Das ist natürlich nicht nett, denn schliesslich war und ist dieser Blog ja ein “Kind” von mir, und schon seit vielen Jahren aktiv.

Es ist heutzutage nur ein bisserl herausfordernd wirklich alles abzudecken und obwohl Patreon und Der Dreamdancer verlinkt sind, klappt das nicht mit gleichzeitigen Doppel-Veröffentlichungen und falls doch, dann habe ich technisches “Genie” das noch nicht durchschaut.

Man kann aber hier Beiträge separat veröffentlichen, die dann nur von Abonnenten zu sehen sind.

Warum ich mehr auf Patreon blogge?

Da mich auf dieser Plattform Menschen mit Abos unterstützen gibt es natürlich – je nach “Tier”/Abo-Modell dort auch Dinge exklusiv für diese Abonnenten die ich öffentlich nicht teile (und falls doch dann mit einem “Early Access”, heisst, sie sehen manche neue Beiträge ein paar Tage früher, bevor sie öffentlich werden).

Wobei ich glaube das mich die meisten der Patrons dort derzeit einfach abonniert haben weil sie mich bzw. meine Arbeit gerne haben (*lach und danke“) und es ihnen gar nicht mal so auf die Verfügbarkeit der Inhalte ankommt.

Es gibt aber noch einen Grund warum ich dort veröffentliche: Nachdem ich so lange immer so offen war, die Zeiten im Netz aber nicht unbedingt freundlicher werden, mag ich die doch privateren Sachen gar nimmer so publik machen. Und mit Patreon bleibt das Ganze doch übersichtlich. Und so einfach und spontan (man kann auch temporäre Mini-Videos dort veröffentlichen wie bei den Instagram Stories)

Ich werde aber von nun an wieder mehr Wert drauf legen, diese Plattform hier nicht zu vernachlässigen. Versprochen. Ein neues Layout suche ich mir auch noch für hier, weil mir das Bisherige nimmer so gefällt.

Aber wer interessiert ist, der schaut einfach zwischendurch bei meinem Patreon-Account vorbei und findet die öffentlichen Sachen dort entweder mit Verspätung (weil Early Access für Patrons) oder sowieso offen für Alle..

Und liebe Katharina, wenn Du das hier liest dann hast Du auch gleich nochmal den Link (und jede/r andere auch): http://www.patreon.com/Dreamdancer .

Wünsche Euch ein schönes Wochenende und ein herzliches

Blessed Be

PS: gibt noch einen anderen Grund warum ich mehr dort bin. Und zwar weil es mir hier die Verlinkung immer wieder rausschmeisst und ich regelmässig wieder alles mit Token und so verknüpfen muss… Müüüüühsam… 

Auf die dunkle Seite: Netflix cancelled Sense8

Hat Netflix jetzt auf “die dunkle Seite der Macht” gewechselt? Da gibt es einer Show, Sense8, eine Chance und vermittelt mit dieser Show eine Botschaft die genau zur richtigen Zeit kommt, die Liebe, Toleranz, Diversität, Spiritualität, Community, Lebensfreude mit viel Herz und einer herzlich sympathischen Schauspielerriege ausdrückt, gepaart mit Gesellschaftskritik, Spannung und hohem Unterhaltungswert. Einer Show die mit ihrer zweiten Staffel Handlung weiter auf- und ausbaut und die mit einem Cliffhanger endet. „Auf die dunkle Seite: Netflix cancelled Sense8“ weiterlesen

WTF is going on?

WhathtefuckZuerst einmal vielen Dank für die vielen Reaktionen, auch privat, zum Beitrag über Depression. Ich war fast ein wenig überwältigt (im Positiven) und das motiviert mich natürlich den zweiten Teil bald zu schreiben und zu teilen.

Als ich heute morgen durch meinen News-Stream scrollte wurde ich fast erschlagen von der geballten Macht an Negativität die da über den Bildschirm scrollte.

Der nächste Terroranschlag in Frankreich (mein tiefes Mitgefühl für die Hinterbliebenen und Betroffenen) von einem fanatischen Vollidioten der in seinem Leben wohl nicht erfahren durfte was Liebe ist (was aber keine Entschuldigung sein darf). Gays und Transgender die in den USA erschossen werden, Kinder die Misshandelt werden, Mord, Totschlag, Terror, …. es reicht!

Das die News alles ausschlachten, daran hat man sich ja mittlerweile gewöhnt. Aber an den Hass vieler Individuen dessen Auswüchse dann auch noch medial gestreut werden und der in den Kommentaren einzelner Publikationen Ausdruck findet, an die selektive Betroffenheit und den Hass der sich in der Gesellschaft ausbreitet darf und sollte man sich nicht gewöhnen. Der ist nicht normal!

Und was ich mit selektiver Betroffenheit meine?

Beispiel: jetzt wo das in Nizza passiert ergiesst sich wieder eine Flut an Reaktionen und Betroffenheit durch das Netz. Berechtigterweise.

Aber vor kurzem teilte sogar ich selber zwei Beiträge über Anschläge in Bagdad und einen heldenhaften Muslim der in einer Rettungsaktion einen Selbstmordattentäter umarmte und so eine grössere Zahl an Todesopfern verhinderte als die Bombe explodierte. Und wie wurde reagiert?

Gar nicht.

Auch kaum in den Medien. Den Beitrag mit der Heldentat fand ich im Stream zweier aktiver Hexen, aber nicht in den Neuigkeiten. Und er rührte mich zu Tränen, denn gerade die Heldentat zeigt das Gute im Menschen auf und könnte Vorurteile reduzieren. Aber eben. Scheinbar liebt Mensch es derzeit mehr die Aufmerksamkeit gezielt zu bündeln, um ja nicht Nachdenken zu müssen.

Es ist tragisch was da abgeht und wie wir manipuliert werden und wenn wir nicht alle die Bremse im Kopf ziehen und auf den Boden kommen, diese Negativität die gestreut wird zuerst einmal im Innen eindämmen und uns wieder auf die ebenso existierenden menschlichen Werte des Mitgefühls, des Miteinanders, der Liebe und der Zusammenarbeit einstimmen, dann sehe sogar ich schwarz für unsere Spezies.

Nicht für unseren Planeten. Der erholt sich wieder wenn wir gegangen sind.

Und dieses Umdenken fängt, und das wurde und wird schon tausendmal geschrieben und geteilt, in UNS an. Nicht in den anderen. Selbstverantwortung. Wider den Hass arbeiten und argumentieren. Sich nicht anstecken lassen.

Eine eigene Meinung bilden und hinterfragen wie sehr die Gehirnwäsche durch Politik und Medien, aber auch durch Mitmenschen die völlig hinüberdrehen (dabei aber sehr vernünftig erscheinen können) von einem selbst schon Besitz ergriffen hat.

Ich finde schrecklich was passiert. Ich verachte Terror und Gewalt denn auch wenn das Destruktive ein Teil des menschlichen Wesens ist und in uns allen schlummert, so sollte unsere Entwicklung heute so weit sein das wir Kanäle finden um diese Energien loszuwerden OHNE dabei echten Schaden anzurichten. Denn wer diese Gefühle nicht akzeptiert und verdrängt, den überwältigen sie dann leicht und es kommt zu Eruptionen der Gewalt.

Aber es liegt an uns welchen “Wolf” wir füttern, wie eine bekannte, indianische Weisheit erzählt. Den “hellen” oder den “dunklen”. Oder welche der Seelen die in unserer Brust schlummern wir nähren.

Es ist besch****n was da gerade abgeht. Es wundert mich auch, und das gebe ich zu, das nicht mehr muslimische Menschen auf die Strasse gehen und gegen die Gewalt aus ihren eigenen Reihen demonstieren und so zeigen, das sie gegen diesen Horror sind. Aber vielleicht tun sie das und die Medien berichten nicht darüber? Ich kann es nicht sagen.

Das Hass und Gewalt jedoch in jeder Religion und darüber hinaus Thema ist, das sehen wir in den USA, in Indien, in Tibet, ja sogar in der eigenen Stadt wenn wir genau hinschauen und vor allem hören, und eben in den Kommentarspalten von Zeitungen und News-Plattformen wo sich auch in unseren Breiten zeigt, dass da ein grauenhafter und destruktiver Sumpf am brodeln ist der sich unter einer nach aussen hin politisch korrekten Fassade verbirgt.

Und abschliessend: die die sich als “die Guten” sehen ziehen sich immer mehr zurück um “sich zu schützen”. Ist ja gut und schön, aber je mehr man schweigt und in sein Kabäuschen geht, desto mehr Macht gibt man jenen Kräften die eben auf Angst und Hass zählen und wenn die dann mal an der Macht sind, dann Prost.

Dann sind auch Eure Communities und Oasen der Abgeschiedenheit nicht sicher. Aber vielleicht passiert ja dann das was schon so oft passiert ist und man dreht dann einfach die Fahne mit dem Wind?

Die Zukunft wird es zeigen und die hat noch viel Potential durchaus friedlicher zu werden. Es ist ja sogar global gesehen schon friedlicher als je zuvor, auch wenn das nur selten erwähnt wird und dank der Medien ganz anders erscheint.

In jedem Fall. Frieden fängt bei jedem Einzelnen an! Und das wird noch lange so bleiben… Und den müssen wir uns gegen den Strom selbst erarbeiten. Es lohnt sich. Für die Zukunft unserer Nachfahren und unserer Spezies.

Peace!

Warum mir die “Collections/Sammlungen” auf Google+ gefallen

Collections die mir soviel mehr Freude machen als die auf Pinterest
Collections die mir soviel mehr Freude machen als die auf Pinterest

 

Vor einiger Zeit führte Google auf seinem sozialen Netzwerk “Google+” neue Features ein und strich dafür andere. Leider gelangen die Verbesserungen nicht vollumfänglich denn weniges wurde “verschlimmbessert”, aber gleichwohl bleibt Google+ für mich das angenehmere, freundlichere, weniger boulevardeske und von der Diskussionskultur her immer noch bessere Netzwerk als der blaue Riese der zwar wächst aber mit der schwindelnden Höhe seiner Benutzerzahlen leider auch die Untiefen des sozialen Netzwerkens immer mehr zum Standard werden lässt…

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Verliert “die Welt” den Verstand?

 

Terror in Paris, die Türkei schiesst ein russisches Flugzeug ab und provoziert damit eine Kriegsgefahr…. und so weiter. Man könnte meinen die Welt verliert den Verstand. Es gibt eine *hust* wunderbare Redensart mit vulgärem Ton. “Dem/der haben sie ins Hirn gesch****n” Im Moment glaube ich, dass dies global auf Politiker, Industrie, Medien und die fundamentalistische Seite Religion ganz gut zutrifft. Natürlich, das passt zu fast allen Zeiten, mag Mensch da einwerfen, aber ich lebe jetzt, hier und heute und deshalb fällt es mir gegenwärtig besonders auf.  „Verliert “die Welt” den Verstand?“ weiterlesen

Facebook Fasten

Ich habe es getan und Mensch, habe ich lange gezaudert. Ich habe mein Facebook Profil deaktiviert. Nicht für immer, vermutlich nur für ein paar Tage, zum abnehmenden Mond, aber ich möchte einmal schauen wie sich ein Leben ohne privates Facebook denn wieder so gestaltet.  „Facebook Fasten“ weiterlesen

Rant: Madonnas Sturz und das kranke Internet

...ein kleines Beispiel für die derzeitige Netz(un)kultur...
…ein kleines Beispiel für die derzeitige Netz(un)kultur…

Ausnahmsweise blieb ich gestern ein wenig länger auf um mir die Brit Music Awards anzusehen und um den Höhepunkt des Abends, Madonnas Auftritt, nicht zu verpassen. Tja, scheinbar musste ich wach bleiben um moderne “Fernsehgeschichte” zu sehen, denn die 56-jährige Sängerin stürzte ja, dank eines verhangenen Capes und eines dran ziehenden Tänzers, unsanft mehrere Treppen, rappelte sich aber wieder auf, und sang sichtlich erschrocken weiter um sich letztlich endgültig wieder zu fangen und ein glorioses Finale hinzulegen.

Shit happens und sie handhabte die Situation professionell und bewundernswert. Mir jedoch war die Luft weg geblieben vor Schreck (sah übel aus im ersten Moment) ich hatte ein ungutes Gefühl und dachte sofort daran wie das die Lästerer gleich auf den Plan rufen würde.

Und tasächlich war das Gefühl korrekt denn noch während sie live die letzten Akkorde sang waren bereits die ersten GIFS vom Sturz auf Twitter online und ätzende, “lustige”, hämische und in meinen Augen echt böse Meldungen machten die Runde.

“Die Alte hat sich sicher die Hüfte gebrochen”, “Das kommt davon wenn man in dem Alter noch auf Jung macht”, “Haha, hoffentlich ist sie jetzt auf ewig am Boden” und und und… waren fast noch die netteren. Nur vereinzelt (die Fans sahen wohl erst mal den Auftritt zu Ende bevor sie schrieben) tauchten zu Beginn Meldungen wie “Ohje, hoffentlich hat sie sich nicht weh getan” oder “Super gehandhabt, hoffentlich geht es gut” auf… Mehrheitlich ergoss sich Spott und Häme über die Sängerin, die sich ja auch hätte böse verletzen können…

Wenn das heutzutage die Energie des Internets sein soll und ein Spiegel der westlichen Gesellschaft, dann kann ich nur den Kopf schütteln und mich fragen wo heutzutage Empathie und Mitgefühl bleiben. Sicher, sie ist ein Star, aber letztlich geht es ja derzeit meist so das jeder Fehltritt von Prominenten (und weniger prominenten Menschen) mit Shitstorms begrüsst wird oder die Masse sich einfach daran ergötzt wenn andere fallen. Und das finde ich krank und widerwärtig.

Sicher gab es auch einige Posts und Bilder die – als feststand das nix passiert war – lustige und sicher nicht bös gemeinte Sketches fabrizierten und teilten, über die wohl selbst die Sängerin lachen konnte, aber das ist dann Satire und nicht mehr ekelerregende Schadenfreude die jemandem sogar wünscht, das er sich weh getan hätte…

Dem Fass den Boden ausgeschlagen hat dann gleich ein strunzdoofer Bibelfreak der (auf YouTube) in den Sturz den “Fall der Hure” hineininterpretierte und Madonnas Unfall somit gleich dazu nutzte um über selbstbewusste Frauen herzuziehen und sie als satanische und “dem Biest” verfallene Jüngerinnen hinstellte… Das dann auch Frauen beistimmend kommentierten kann man nur mit einem sarkastischen “Halleluja” beantworten und hoffen, dass das Universum grosszügig mit Karma beschenkt…

Naja, es geht auch anders und das letztlich durchaus auch liebevolle Botschaften und Wünsche das Netz füllten, ist wohltuend und sorgte für Gleichgewicht. Aber es bleibt der unangenehme Geschmack einer gegenwärtigen Netz(un)kultur die sich zunehmend breit macht und in der Menschlichkeit und Feingefühl ein Fremdwort sind, die gar dem Wort “Primitivität” eine völlig neue, moderne Dimension verleiht. Die destruktive Energie des geschriebenen Wortes als Ausdruck zutiefst “verstörter” Menschen die sich allerdings mit Sicherheit anders wahrnehmen…

Ich für meinen Fall sag nur “Well done, Madonna”… Lass Dich nicht unterkriegen und zieh Dein Ding weiter durch. So mancher von den Lästerern hätte sich in der gleichen Situation heulend ins Jammertal verzogen und wäre vielleicht nicht mal imstande gewesen weiter zu tanzen… Selbst die Jüngeren nicht 😉

Was mache ich mit Facebook? Falls überhaupt…

Facebook ist nur eine Krake von vielen, aber Februar jedoch wachsen ihr ein paar Arme mehr...
Facebook ist nur eine Krake von vielen, aber Februar jedoch wachsen ihr ein paar Arme mehr…

Ich bin gerne in Social Networks und schreibe/teile doch recht viel. Und es macht mir so weit Spass, zu dem ich vollumfänglich stehe. Vor allem auf Zuckerbergs Plattform. Dem Impuls mich von dort zu verziehen habe ich mich schon des öfteren widersetzt und meine temporäre Abneigung immer wieder in den Griff bekommen und als Projektion ebenso temporärer Krisen eingestuft.  Doch zum ersten mal seit langem ist der Impuls mich von dort zu verziehen grösser als je zuvor. Und ich bin schwer am überlegen ob ich ihm nachgeben soll… „Was mache ich mit Facebook? Falls überhaupt…“ weiterlesen

Kurz gekuckt: Google Play Music vs. Spotify

GooglevsSpotify

Im Moment teste ich gerade den – endlich auch in der Schweiz verfügbaren – Musikstreaming Dienst von Google Play. Als langer und treuer Spotify Benutzer konnte ich es nicht lassen mal bei Google fremdzugehen, ist ja schliesslich für 30 Tage gratis. Und was soll ich sagen: ich finde den Google Service visuell hervorragend und fantastisch ins Android System eingebettet. Auch der Radio passt sich meinem Geschmack sehr gut an, besser als der Radio bei Spotify, obwohl der mich und meine musikalischen Vorlieben nach so langer Zeit eigentlich sehr gut kennen sollte. Die Neuheiten und Empfehlungen kommen sehr gut an und rüber. Die Qualität der Musik ist genauso gut, nur das Laden dauert bei Google manchmal länger. Da ich viel pagane Musik höre musste ich natürlich die Auswahl vergleichen. Und siehe da: Titel die ich bei Spotify nicht fand (z.B. einige von Kellianna) sind bei Google verfügbar. Dafür hat Google kaum etwas von meinem Liebling “Damh the Bard” im Sortiment.

Ich habe Spotify auf einigen Geräten, alt und neu, installiert und in letzter Zeit ärgerte ich mich öfters darüber, das ich zwar nur auf zwei Geräten Offline Playlisten geladen habe, aber der Server meinte ich hätte Spotify auf zu vielen drauf und in Folge die Offline-Playlists einfach löschte. Das führte auf zwei Geräten zu unangenehmen “Entleerungen” was ich absolut unsympathisch und nervig fand. Das ist bei Google wesentlich freundlicher gelöst und ich kann alles überall und mit jedem Androiden oder PC aus der Cloud holen. Hier verdient Spotify ein klares Minus.

Besser und einfacher ist dort jedoch das spontane Erstellen von Wiedergabelisten in der bevorzugten Reihenfolge. Hier habe ich den richtigen Kniff bei Google noch nicht heraus gefunden, was aber auch an mir liegen kann. Playlists erstellen ist bei beiden gleich praktisch aber auch hier führt Google in der visuellen Darstellung. Toll finde ich bei der Google App auch das “kürzlich gehörte Musik” rundum aufgeführt wird und sich Alben und Songs mit einem Klick (Meine Musik) schnell der Bibliothek hinzufügen lassen. Geht bei Spotify zwar auch recht einfach, aber hier ist Google mit seinem Icon einen Tick einfacher. Musik kaufen aus App oder PC ist bei Play Music ebenso sehr einfach und äusserst praktisch. Die Titel hat man dann flott in der Cloud und auf seinen Geräten.

Es ist noch ein bisschen früh um eine endgültige Entscheidung zu treffen. Da Google jedoch  noch dazu 3 Franken günstiger ist im Monat, ist auch das preisliche Argument auf dieser Seite zu verbuchen. Im Moment bin ich ziemlich sicher, das ich wechseln werde, wenn nur die Sache mit Damh the Bard nicht wäre 😉

Mein ganz persönlicher Masochismus

collagemedien

Ja, auch ich habe eine Praxis mit der ich mich nahezu täglich quäle und von der ich nicht loskomme, die mich manchmal herunterzieht und die ich mit der Ausrede “ich muss ja wissen was in der Welt so läuft” begründe: ich lese Nachrichten und Kommentare. Jeden Morgen zum Frühstück gehe ich auf 20Minuten und klappere andere News-Plattformen auf meinem Tablet ab, lese bei manchen Beiträgen die Leserkommentare und beginne oft (je nach Grundstimmung) an der Welt die mir so präsentiert wird nahezu zu (ver)zweifeln. Wobei das was als Kommentar veröffentlicht wird den Horror der Gesellschaft wesentlich effizienter repräsentiert, als die Artikel selbst, denn diese Kommentare halten einem eine Welt und einen gesellschaftlichen Zustand vor Auge, der einen mit blankem Grauen erfüllen kann. So geht es einem auch beim Lesen von Kommentaren auf Facebook,20Minuten, Google+ (dort hält sich das wenigstens noch in Grenzen) oder ganz schlimm: YouTube! Dort herrscht ein Niveau das man mit der tobenden und hysterischen Masse bei römischen Gladiatorenkämpfen in Verbindung bringen könnte, wenn man ein wenig Fantasie hat….

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