Zeit auf Speed und Bremsversuche

Ist der letzte Beitrag wirklich schon so lange her? Mensch, die Zeit vergeht derzeit wie im Flug und ich kann es gar nicht glauben das wir schon auf Samhain zurasen. Crafting, die Hexenschule, ist mit der aktuellen Gruppe im Januar schon wieder fertig und die ersten Anmeldungen für 2018 sind bereits eingetroffen. Und ich kann es einmal mehr kaum glauben wie schnell das ging. „Zeit auf Speed und Bremsversuche“ weiterlesen

Hibbelig…

Das Bild einer lieben Freundin von ihrer Weglicht Seite. Den Drachen reiten und ab durch die Lüfte
Das Bild einer lieben Freundin von ihrer Weglicht Seite. Den Drachen reiten und ab durch die Lüfte 🙂

Ich bin heute ein wenig hibbelig. Ein Teil davon hängt sicher mit dem bevorstehenden Wetterwechsel zusammen. Der April macht ja wirklich was er will wenn er uns nach zwei Tagen leichtem Sommerfeeling wieder den Winter für ein paar Tage vorbei schickt.  Und dann ist da noch das Interview das ich gerade für die Zeitung geben durfte, denn man weiss ja vorab nie so wirklich was da aus dem Gesprochenen rausgefiltert wird. Und da ich – wenn mich die Euphorie zum Thema packt – viel erzähle gibt es da doch immer einiges zu filtern *lach*. „Hibbelig…“ weiterlesen

Das mache ich wohl gut :) (aber nicht alleine)

Seit einigen Jahren biete ich ja wenn gewünscht nach Abschluss des Crafting-Jahres noch die so genannten “Pfadarbeit” Kurse an, wo einmal im Monat – thematisch strukturiert – Vertiefungsarbeit zu gewissen Themen gemacht wird, inklusive Kartenarbeit, Praxisanregungen und philosophischen Fragen. Und was habe ich mich gestern gefreut als eine der Gruppen die schon einige Jahre hinter sich hat nahezu geschlossen nachfragte ob wir das nächstes Jahr weiter machen, weil sie weiterhin dabei sein wollen.

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Stress, den keiner braucht – und Yoga

Die negative Ueberraschung gestern war gelungen, als ich einen Anruf von der Polizei bekam weil die Zollbehörde wegen dreier Deco-Dolche Anzeige erstattet hatte, die ich eigentlich als Athame ins Ladensortiment nehmen wollte um einem Kundenwunsch nachzukommen (ich hab derzeit nurHolz-Athame im Angebot und manche wollen eben etwas authentischeres). Wer es nicht weiss: das Athame ist in Wicca das Symbol für das Luftelement und wird nur für den Altar oder zur energetischen Arbeit benutzt. In keiner Weise oder Form physisch.

Obwohl ungeschliffen und sogar im Katalog als Dekorationsartikel angegeben, fiel er dann wohl doch unter das Waffengesetz und wo andere eine Verwarnung vom Zoll bekommen und die Ware konfisziert wird (beim ersten Gespräch in dem mich der Zoll auf ein kleines Problem hinwies war man sogar ganz nett und meinte ich solle mir keine Sorgen machen), erstattete dann doch eine Beamtin in der Hauptabteilung Anzeige. Schnüff. Jedenfalls war ich sehr betroffen deshalb und das begleitete mich bis zur Einvernahme abends. Aber wenigstens war man auch da sehr freundlich. Jetzt heisst es warten.

Und heute war dann meine erste Yoga Stunde 🙂

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Kommentar zur “ersten Hexenschule”

Mann oh Mann. Da wacht man nichtsahnend an einem Sonntag auf, und schon geht das Postfach über mit Nachrichten über die “erste Luzerner Hexenschule” die ab Herbst hier ihre Zelte aufschlägt. Sicher war ich zuerst erschrocken denn meine noch schlafenden Gehirnzellen mussten den Ansturm erst einmal verarbeiten. Und es stimmt: das 20 Minuten hat es heute recht populär drin und es wäre ja eigentlich okay und ist auch recht neutral geschrieben, was ja schon mal toll ist.

Verwirrt und ein bisschen geschockt war ich eigentlich nur über die Tatsache dass das “die Erste” sein soll und es mein Crafting doch schon seit 2003 gibt…Das fand ich nicht nett und ich habe eine kurze Mail an die Zeitung geschrieben. Obwohl man es eh nicht ändern kann.

Und dass sich das schon ziemlich rumgesprochen hat merkt man auch an den Leserbriefen, die da doch auf die Trommel hauen *lach*, was aber wohl eher als Eigenwerbung wahrgenommen wird. Danke dennoch, weil ich finde es nett das jemand in die Bresche springt. Ich hab bis jetzt (noch) keinen eigenen Kommentar dazu verfasst.  Mir reicht die Email…

Ich denke auch das die andere Hexenschule sowieso ihr eigenes Konzept hat und Kräuterkunde ist ja, zum Beispiel, auch nichts das ich anbiete und somit wäre es ja gut. Und weibliche Mysterien kann eine Frau anders rüberbringen und verstehen als ein Mann. Da hat es eben bei mir andere Schwerpunkte. Also verschiedene Ansätze und Konzepte, auch wenn beides “hexisch” ist.

Nur eben das mit der “Ersten” finde ich fies und dazu kann ich auch stehen.

Denn da das 20 Minuten ja auch schon über mich geschrieben hat weiss es das es nicht “die Erste” ist, und das find ich halt schon ein bisserl speziell. Aber vielleicht hat das mit meiner seit längerem offen kritischen Sichtweise von Boulevardmedien zu tun. Ich lese ja auch ausser gelegentlich Watson (Guilty Pleasure) gar nix mehr in der Richtung und hätte nicht mal den Artikel heute mitbekommen.

Zum Rest sag ich nix mehr, denn schliesslich hab ich ja kein Alleinrecht auf so etwas und will das auch gar nicht und wie gesagt: jeder hat seine eigene Art und lehrt auch auf diese… Hauptsache man geht respektvoll miteinander um…

Auf jeden Fall schönen Sonntag. Ich widme mich jetzt auch wieder fröhlichen Sonntagsdingern nach dem Wellengang am Morgen…

Und auf jeden Fall danke fürs aufmerksam machen und auch das Feedback. Ihr seid einfach alle super lieb 😀

Ich klopfe mir mal selbst auf die Schultern

Ich bin ein wenig stolz auf mich, nein, immer diese anerzogenen Verniedlichungen was mich selbst betrifft, ich bin sogar sehr stolz auf mich. Warum? Weil ich dieses Jahr in meinem Kurskonzept einige Dinge verändert habe und diese Abänderungen sehr gut bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ankommen. So schreibe ich derzeit zu jedem Craftingkurs ein zusätzliches Skript (früher waren es nur die Uebungen), das die Themen des Kursabends inklusive der Übungen zusammenfasst. Mehr als zusammenfasst, denn wie sich herausstellt werden diese Skripte länger als ich es gedacht hatte, aber das Echo darauf ist sehr positiv was natürlich auch für mich eine tolle Motivation darstellt.

Auch mein anderer Jahreskurs “Pfadarbeit” sorgte nach der ersten Lektion für sehr gute Resonanz und das mich manche (alle Pfadarbeiter waren schon vorher im Crafting) als “Lehrerhafter” bezeichneten, und dies durchaus positiv, ist etwas das mich zuerst zwar etwas irritierte, als ich dann jedoch verstand das dies ein Kompliment war, erfreute ich mich auch daran. „Ich klopfe mir mal selbst auf die Schultern“ weiterlesen

Das waren die Wohlfühltage (für mich)

Die MaiHofKirche am Freitag abend
Die MaiHofKirche am Freitag abend

Wer mich kennt weiss ja, das ich “Esoterikmessen” an sich eher skeptisch gegenüber stehe. Als ich aber von der sympathischen Deborah – die dort das Marketing inne hat und die ich aus dem Laden kannte – angefragt wurde ob ich nicht Lust hätte an den 2. Luzerner Wohlfühltagen mitzumachen, und ich von den Ersten ganz gutes gehört hatte, dachte ich mir: ich bin dabei. Wobei sie es mit meinem chaotischen Wesen sicher nicht leicht hatten im Vorfeld, da ich die Hälfte der Kommunikation übersah.

Der Dreamdancer bei der Arbeit an den Wohlfühltagen
Der Dreamdancer bei der Arbeit an den Wohlfühltagen

Der Freitag begann dann abends mit einem Vortrag von Pascal Voggenhuber. Ich musste lachen wie viele mich schon vorab fragen ob ich den kenne. Nein. Nur das was in den Medien über ihn im Umlauf ist. Ich finde ihn sympathisch, flott aber zu seiner Arbeit kann ich nicht viel sagen. Da ich auf den Vortrag nicht soooo scharf war überliess ich das Ticket der Frau meines Freundes Eibenzauber, die Freude daran hatte. Ich verbrachte die dadurch gewonnene Pause zwischen Aussteller-Apero und dem Helfen nach dem Vortrag (Anm. viel zu helfen gab es nicht da alle anderen so beherzt anpackten) zu Hause. Allerdings zischte der Herr Voggenhuber grinsend an mir vorbei und wie es scheint machte er seine Sache gut. Zwar nichts wirklich Neues, aber das mit soviel Humor vorgetragen das die Meisten begeistert waren. Vielleicht hatte ich ja doch etwas verpasst?

Jörg "Eibenzauber" und seine Runenkunst. Was für eine Bereicherung
Jörg “Eibenzauber” und seine Runenkunst. Was für eine Bereicherung

Samstag war dann eine Herausforderung, da ich schon um 5.30 Uhr rum aus den Federn musste. Wäre ja nicht so schlimm, aber irgendwie konnte ich die paar Stunden die mir noch blieben nicht wirklich in tiefen Schlummer fallen. Das machte sich dann bemerkbar als Jörg vor meiner Türe stand und wir zum Ausladen und Infotisch ausbauen gingen. Ich war den ganzen Samstag über wahnsinnig erschöpft, auch wenn die Menschen nett, das vegane “Raw” Bistro vom kulinarischen her sensationell (organisatorisch müssen sie noch ein bisschen lernen) und die Besucher klasse waren. Leider hatte es nicht so viele Besucher wie erwartet und ja, für einmal sage ich auch ganz bestimmt dass das Wetter daran mit schuld war.

Als ich abends dann nach Hause kam hatten wir noch Besuch und ich war so etwas von am Anschlag, denn so viel Energie kann trotz Erdungsarbeit ziemlich “einfahren”. Die Erschöpfung führte dann zu einer weiteren schlafarmen Nacht. Okay, vielleicht hätte ich auch den Sekt nicht trinken sollen, den wir zum Abendessen auftischten.

Dieses Kirchenfenster war eine Wucht. Wunderschön wie die Sonne durchschien
Dieses Kirchenfenster war eine Wucht. Wunderschön wie die Sonne durchschien

Sonntag dann wieder strahlend blauer Himmel und sommerlich warm. Gleichwohl war es auch in der Kirche an der Messe ein herrlicher Tag an dem auch unser Infotisch etwas mehr besucht wurde und an dem auch die anderen Aussteller mehr zu tun hatten als am Samstag.

Da ich jedoch derzeit sehr sensibel bin (Herbst eben) und auf Orte an denen viele Menschen sind ein wenig empfindlich reagiere merkte ich trotz aller Freude und den guten Energien das ich immer erschöpfter wurde und gegen Schluss, als das wunderbare Trommelkonzert den krönenden Abschluss bildete, kaum mehr stehen konnte.

So packten wir dann abends erschöpft aber happy zusammen, der Eibenzauber und ich, und freuten uns auf ein bisschen Rest vom Sonntag.

Meine ganze Sympathie gilt den Veranstaltern Marco und Deborah die da eine wirklich tolle Sache auf die Beine stellten, dem Raw Buffet das eine so gute Idee und Küche darstellte, allen die mithalfen und den vielen netten Menschen ich entweder als Aussteller oder als Besucher kennenlernen durfte. Bzw. näher kennenlernen durfte weil wir uns unterhalten und austauschen konnten.

Es war eine Freude das immer wieder Menschen zum Runen- und Kartenziehen kamen und viele sichtlich beeindruckt waren von den Ergebnissen und Mitteilungen. Und das Ziel der Messe an sich, neues Bewusstsein zu bilden, darf definitiv als erreicht gesehen werden.

Ich bin zwar nun umso sicherer das grosse Esoterikmessen energetisch nix für mich wären, aber die erdigeren Wohlfühltage sind klasse und auch nicht so typisch. Da wäre ich sogar nächstes Jahr wieder gerne mit dabei. Nette Menschen, nettes Team, gute Organisation. Tolle Erfahrung für einen Messe Newbie wie mich 😀

Danke auch an unsere Eiben und ihre Familien die uns besuchten, an Jörg und seine bezaubernde Family die uns unterstützte und an Cerri, die wieder einmal einsprang wo Not am Mann/der Frau herrschte. Und generell an alle die uns in irgend einer Form berührten.

Blessings

 

 

 

Die Sache mit dem “HEXENladen”

pentagramGestern hatte ich netten Besuch und im Gespräch meinte die nette Besucherin das sie länger gebraucht hätte um mal in den Laden zu kommen, da das “Hexe” sie ein wenig abgeschreckt hätte. Erst ein Besuch auf meiner Seite und ein aufnehmen der Informationen nahm dann die Hemmschwelle.

Das höre ich in letzter Zeit öfters.

Scheinbar hat sich – trotz jahrzehntelangem Einsatz in der Szene – der Begriff wieder mit einer Wahrnehmung gefüllt, die mehr dem Klischee als der Tatsache  entspricht. Selbst Menschen die den Pfad schon lange und ernsthaft gehen, beginnen sich vom “Hexen” Begriff zu distanzieren, während natürlich gerade so manche “Medienhexe” in den einschlägigen TV-Kanälen das Klischee besonders füttert. Das diese sich so bezeichnenden “Hexen” oder gar “Wiccas” allerdings wöchentlich neue Bezeichnungen für sich in den Untertiteln aufweisen und natürlich auch noch Experten auf jedem anbrechenden Eso-Trend sind, wird da gerne übersehen….

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Der kleine Schreck zum Feierabend

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Gestern abend war ich schon am nach Hause gehen und sperrte gerade den Laden zu, als eine liebe Teilnehmerin des Runenkurses kam, weil sie dachte, es wäre Kurs. Grosser Schreck meinerseits. Der Runenkurs am letzten Dienstag des Monats. Den musste ich glatt vergessen haben. Also mal geflucht und schnell mit meiner lieben Freundin Cerridwen noch flott alles wieder aktiviert,  Snacks raus, innerlich vorbereiten (da für die äussere Vorbereitung ja keine Zeit mehr blieb) und nach dem Schreck kam dann auch flott wieder der Humor zurück und die Entspannung. Schliesslich sind meine KursteilnehmerInnen ja verständnisvoll und lachen sicher mit mir.

Um 19.00 Uhr dann warteten wir…und warteten…und warteten… und dann dämmerte es mir. Ich hatte ja gar nicht vergessen. Dieser April hat ja 5 Dienstage also ist der 4. für einmal nicht der Letzte. Uiuiui, das war J. dann unangenehm obwohl sie keinen Grund dazu hatte, denn auch ich hatte ja nicht daran gedacht und mein Hirn hatte kurz auf Blackout geschalten und sich tricksen lassen.

Letztlich musste ich darüber lachen und ich hoffe die liebe J. kann das auch. Für mich war es ja nicht so schlimm und so ein kleiner Adrenalinschub am Abend macht für den Feierabend dann noch mal so richtig wach :).  Aber zur Regelmässigkeit mag ich das dann doch nicht werden lassen 🙂

 

Und jetzt erst mal nen Kaffee….

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So, da sitz ich nun erschöpft hinten im Laden. Die Yule-Deko ist vollbracht und ich hab seit 08.00 Uhr morgens daran gearbeitet und wollte eigentlich noch ein Päuschen machen das – und das war ja schon vorher klar – nicht wirklich möglich war. Dabei würde mir eine Dusche so gut tun. So kann ich nur hoffen das meine SchülerInnen heute abend mich nicht wirklich riechen können. Also, Ihr wisst schon wie ich das meine, so olfaktorisch und nicht so wie in der Redewendung.

Eigentlich war ich ja auch immer einer der erst gegen Ende November begonnen hat mit seinem Lichterglanz, doch diesmal blieb mir nicht gross etwas anders übrig, aus Zeitgründen, und so machten meine Kollegin Cerridwen und ich uns schon heute ans Werk. Und sind somit die Ersten im ganzen Quartier die mit Yule- bzw. Weihnachtsdeko auftragen. Und es macht mir Freude nun schon ein bisschen in der Atmosphäre zu baden.

Das heute nicht wirklich viel läuft ist insofern schade, da man eben erst so richtig müde wird wenn man aufhört sich zu bewegen. Aber es ist vielleicht besser schon jetzt einen Durchhänger zu haben, als später wenn wir “Pfadarbeiten”. Und ich freue mich auf den heutigen Abendkurs, denn wir werden auch in dieser Gruppe das Thema “Mensch Sein” miteinander durchnehmen und ich bin sehr gespannt wie hier der allgemeine Tenor ausfallen wird.

Und jetzt erst mal einen Kaffee und einen süssen Energieriegel 🙂