Eine Überdosis “Living Dead” :)

walkingdeadIch habe mir ja vorgenommen, die vier Buchserien die ich zum Thema “Living Dead” begonnen habe mal fertig zu machen, bevor ich mich in neue Lesewelten stürze. Sie sind alle ungemein spannend und die Szenarien apokalyptisch und Gesellschaftskritisch. Manche mehr, manche weniger aber in jedem Fall bin ich überrascht wie so ein verrufenes Genre so gute Bücher hervorbringen kann. Ich habe sie auch bald alle (also die die ich zum lesen wählte) geschafft. Ich glaube es sind noch eines von Joe Mc Kinney der auch Fanatismus und die dunkle Seite der Menschen ganz gut zeichnet, eineinhalb von Stephen Knight mit seiner “Gathering Dead” Serie, die zwar gut geschrieben ist, aber zwischendurch mit militärischem Kauderwelsch langweilt (ist gut, kann man überfliegen und kommt schneller vorwärts), und zu guter letzt noch zwei Bücher des – leider mittlerweile verstorbenen, jungen Autoren Z.A.Recht mit der Morningstar Strain Saga, die es auch auf deutsch gibt. Auch die wirklich packende und in Tagebuchform geschriebene und von der Kritik gepriesene Serie von JL Bourne kommt im Dezember mit dem dritten Band auf den Markt.  Aber vorher stürze ich mich wieder in harmlosere Welten und zwischendurch muss ich mich auch mit positiver Literatur füttern die Geist und Seele nährt.

„Eine Überdosis “Living Dead” :)“ weiterlesen

Soll ich oder soll ich nicht oder überhaupt oder sowieso? (Sommerlochbeitrag :) )

Google-Plus-Logo1-490x490 Hitze ist schön, wenn man sie am See oder am Meer verbringen kann. Wenn man am arbeiten ist kann sie einen jedoch ziemlich schlauchen, selbst wenn man sich nicht viel bewegen muss. Ob es mit meinen kochenden Gehirnzellen zu tun hat, dass ich mir gerade solche Gedanken mache wie die diese? Ich bin nämlich am überlegen ob ich privat im Social Network Bereich mein Facebook Profil stark reduziere (ganz löschen geht nämlich nicht, da ich weiterhin meine Geschäftsseite dort pflegen möchte) und stattdessen Google+ den Vorzug gebe und dort weiter ausbaue. Was Fotos anbelangt bin ich dort eh schon fleissiger. Auch ich beginne nämlich – wie viele meiner Kollegin – der Pflege zweier Plattformen überdrüssig zu werden und da ich ja auch den Sonntagsblick gegen die Sonntagszeitung austauschte würde ich auch in dem Fall der weniger schreienden Oberfläche den Vorzug geben. Ich weiss, jene die den Blog schon seit über einem Jahr verfolgen werden nun ein Deja Vu haben und sich denken: “hat der das nicht schon mal irgendwo laut gedacht ?” und ja: Ihr habt damit recht. Aber ich hege solche Gedankengänge wohl immer wieder wenn ich mich nach ein bisschen mehr Ruhe sehne. Und Facebook ist einfach irgendwie mehr Blick oder Bild und derzeit eine Dauerbaustelle wo immer irgendwie was anderes nicht funktioniert. Nix gegen das blaue Buch der vielen Gesichter: es ist mir ans Herz gewachsen und eine tolle Sache aber eben, ich hab Google+ einen Tick lieber und wenn man den Trends der letzten Zeit glauben darf, dann tut es das immer mehr Menschen und ausserdem kann ich das Ding mit den Kreisen dort mehr pflegen. Ich habe dort sogar einen eigenen paganen Kreis den ich aber mehr mit englischen Texten füttere und nebenbei Ideen für eine Menge an Kreisen. Mal schauen. Vielleicht ist mir die Temperatur auch grad ein bisschen zu viel und das relativiert sich irgendwann. Aber jetzt gerade, in diesem Augenblick, oder vielleicht auch schon seit ein paar Tagen, spukt mir das so im Hinterkopf herum. Vielleicht, aber nur vielleicht, wäre es aber an der Zeit generell Social Networks ein bisschen weniger zu berücksichtigen. Das Blog füttere ich ja immerhin schon wieder schön brav und es macht mir fast soviel Freude wie früher… Carpe Diem :).

Zeitrasen

GeminispiralUnd wieder ein Wochenende vorbei. Bilde ich mir das ein oder rasen die Wochen und Monate dieses Jahr einfach so vorüber? Mir hat mal jemand erklärt dass diese zunehmende Geschwindigkeit bzw. das Empfinden jener Geschwindigkeitszunahme im Leben und mit zunehmendem Alter neurologisch bedingt sei. Ob mich das wirklich beruhigt, kann ich nicht sagen. Nein, eigentlich nicht wirklich. Ich persönlich schiebe es ja ein bisschen auf die totale Vernetzung und die Nutzung des Internets die einem viel Zeit klaut. Natürlich ist das etwas das man selbst im Griff haben sollte. Aber hat man das wirklich? Alleine schon die Arbeit sorgt dafür, das man nicht darum herum kommt, die virtuellen Möglichkeiten zu nutzen. Und es ist ja auch nicht wirklich schlecht, denn wir befinden uns nun einmal im 21. Jahrhundert und die Entwicklungen der Zeit bringen ja auch enorm viele Vorteile die vermutlich so manchem der vor hunderten, wenn nicht tausenden von Jahren gelebt hat, wie ein Traum vorkommen mögen. Das Tolle daran ist, das auch unsere Götter mit uns mitwachsen und sie nun in vielerlei neuen Formen ihren Ausdruck finden. So ist Hermes der Götterbote mit Sicherheit auch im Internet unterwegs und die Riesen der germanischen Götterwelt findet man nun als Trolle im Netz. Jaja, der Zeitgeist. Ich bin immer noch daran irgendwie eine Balance zu finden und mich zwischendurch aufs Wesentliche zu besinnen. Meine Naturreligion gibt mir hierbei die notwendigen Wurzeln und Möglichkeiten. Mein Traum von der Zukunft wäre auf jeden Fall eine Welt in der Natur und Technik sich unter die Arme greifen, Magie und Mythos sich von den Musen des Fortschrittes küssen lassen und eine harmonische Synergie bilden. Die Möglichkeiten hätten wir. Das notwendige Bewusstsein fehlt leider noch. Vor allem bei jenen die nur Geld und Gewinn im Auge haben und die wirtschaftlich noch am Drücker sind. So, und mit diesen Gedanken verabschiede ich mich und denke mal darüber nach, ob und wie ich meine Facebook Aktivität etwas einschränke. Das Teil zieht nämlich wirklich etwas, wenn man es zulässt. Da fällt mir aber gerade noch ein, das auch meine Grosseltern, die noch sehr bescheiden im Wien der Nachkriegszeit lebten, darüber klagten das die Uhr mit zunehmendem Alter immer schneller ticke. Also doch neurologisch, das Ganze…………………………………………………….. Beruhigend?

Blogkonfusionistischsocialnetworkisch, oder so…

untergang

Es sind so Momente wie dieser: eigentlich setze ich mich hin um wieder einmal zu bloggen und dann, gerade als ich loslegen möchte, ist irgendwie sense. Ich weiss nicht was ich schreiben soll, dabei gäbe es so viele interessante Themen. Warum auch bloggen, wo man doch auf Facebook und Google+ mit einem kurzen Statuseintrag und wesentlich weniger Zeitaufwand eine Momentaufnahme liefern kann. Bloggen gibt auch immer einiges mehr preis, als die schnellen Aktualisierungen in einem Social Network. Oder ist es eigentlich umgekehrt, und die vielen kleinen Einträge zeichnen ein flottes Bild das man sich so vielleicht nicht einmal vorgestellt oder gewünscht hat? Nun, während man einen Eintrag auf dem grossen, blauen Gesichtsbuch schon einmal auf den Freundeskreis oder gar den engsten Kreis reduzieren kann, ist man als Blogger viel mehr der Öffentlichkeit preisgegeben, was ja auch der Sinn der Sache wäre. Das hat Vor- , aber im Zeitalter des Troll-Booms – natürlich auch Nachteile. Will ich mein Leben so offen leben das auch andere Menschen daran teilhaben? Oder möchte ich lieber die Aura des mysteriösen um mich wehen lassen? Selbstverständlich kann man auch mit Blogeinträgen die Realität verfälschen und bewusst die Wahrnehmung die andere von einem haben manipulieren. So wie die Zeitungen es täglich mit ihren Nachrichten machen. Aber auch hier ist keine Garantie gegeben, wie sehr das bei den Lesern ankommt. Man kann der authentischste Mensch sein, und dennoch haben manche eine völlig andere Wahrnehmung von einem als sie eigentlich der eigenen Realität entspricht. Und das ist so oder so nicht immer angenehm und kann schon im Alltag ziemlich herausfordern. Oder man könnte das Blaue vom Himmel erzählen (lügen klingt so schlimm) und es würde eine Menge Menschen geben, die diese Maske geil und echt finden. Tja, was denn nun? Ich hatte und habe mich immer für den authentischen Weg entschieden, aber ist der auch immer so spannend um die Bedürfnisse jener die reinlesen zu decken? Bloggt man eigentlich um die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen, oder bloggt man für eine treue Leserschaft und des Teilens wegen? Ich vermute, beides. Wie man sieht wusste ich nun gar nicht was ich schreiben soll und doch kam etwas dabei heraus. Das mag zwar dürftig sein, stellt aber ein paar Fragen die wiederum doch auch ganz interessant sein dürften. Für einige. Oder für alle? Oder für keinen? Damn Smiley

Keine Miene verziehen…

Meine Wange spiegelt derzeit in gelben Tönen den Herbst wieder. Durch die Wurzel-OP hat sich die Backe nun etwas verfärbt was sicher ganz witzig anzusehen ist und leider nicht ganz die Schönheit welker Herbstblätter repräsentiert. Dafür ist die Schwellung nun nahezu weg und langsam finde ich auch schrittweise wieder zu meiner Kraft zurück. Es war herausfordernd aber durchaus schön Montag und Dienstag Kurse zu geben, nur leider auch etwas schmerzhaft, denn lachen – und ich lache gerne während der Arbeit – tut auch jetzt noch etwas weh. Kein Wunder konnte man ein paar Tage lang denken, ich hätte Botox gespritzt, da ich Anfangs beim Lachen versuchte keine Miene zu verziehen und damit erst recht ein komisches Gesicht zog wie die “Desperate Housewifes” nach einer Behandlung (siehe Video *ggg*). Oder die Mona Lisa deren geheimnisvolles Lächeln die Kunstszene bewegt. Vielleicht hatte die Dame seinerzeit ja auch gerade Zahnweh oder eine Behandlung hinter sich. Wer weiss, wer weiss…

Von gefühlten Schreibblockaden und unterdrückter Be(Geist)erung

Wenn man in der Szene aktiv ist stellt man sich irgendwann einmal die Frage was man zu gewissen Themen überhaupt noch schreiben soll. Es ist doch alles schon irgendwo gesagt? Eine Herausforderung mit der ich mich gerade herumschlage, denn ich habe der lieben Anufa vom WurzelWerk schon lange einen Beitrag für diese geniale Website versprochen. Abgesehen davon, das ich im Moment ein bisschen eine Blockade schiebe wenn es darum geht erlebte oder erfahrene Dinge per Text ins Aussen zu tragen, ist es genau diese Frage die mich beschäftigt: was schreiben?

„Von gefühlten Schreibblockaden und unterdrückter Be(Geist)erung“ weiterlesen

Fröhliches Gedankenwirrwarr oder: Göttin und Gott auf der Wippe

tibetischeacht Ich weiss nicht ob es am Wetter liegt und der angekündigte Schnee sich bemerkbar macht, oder ob der nahe Vollmond seine Fäden spinnt, ob ich in einem Umbruch stecke oder die kollektive Energie sich bei mir bemerkbar macht: jedenfalls habe ich eine Woche hinter mir in der ich völlig hin- und hergerissen bin zwischen unterschiedlichen Zuständen. Geben sich aktiv und passiv die Türklinke in die Hand. Göttin und Gott schaukeln auf der Wippe die sie verbindet und eins mit ihnen ist. Und trotz Meditation und Entspannungsübungen bekomme ich das Gleichgewicht nicht so ganz zufriedenstellend hin. Aber brauch ich das überhaupt?

„Fröhliches Gedankenwirrwarr oder: Göttin und Gott auf der Wippe“ weiterlesen