Erinnerungen an Krampus-Tage

Heute ist Krampustag und es werden Erinnerungen wach. Denn als Kind war dies ein Tag dem ich immer entgegenfieberte. Was schräg ist, wenn man bedenkt das der 5. Dezember sich um den weniger netten Gesellen dreht der den Nikolaus am 5. und am 6. Dezember begleitet und an dem meist die “bösen” Kinder beschenkt oder bestraft wurden. Und ein böses Kind war ich eigentlich – soweit ich selbst das beurteilen kann – ganz und gar nicht. „Erinnerungen an Krampus-Tage“ weiterlesen

Magische Höhenflüge und technische Bruchlandungen

Was für eine wunderbare Woche die letzte doch war. Zwei magische Kursabende die die Atmosphäre liebevoll zum knistern brachten und deren Erkenntnisse und Erlebnisse einem wieder einmal die Wunder unseres Pfades vor Auge führten. Anlass dafür war die Arbeit mit dem “Guardian Of the West” dem Herrscher über das Reich der Kreativität, Fantasie und Gefühle, dem Wesen des Wassers das wir aus der Perspektive einer anderen Tradition erkunden und erfahren durften, die wir gemeinsam erforschen. „Magische Höhenflüge und technische Bruchlandungen“ weiterlesen

Heisses Eisen

Ich habe vor langer Zeit einmal einen Artikel zum Thema “Licht und Liebe” geschrieben, der auch auf den Seiten des Blogs zu finden ist: und zwar HIER (falls es Dich interessiert) Es ist inzwischen doch ganz schön die Zeit vergangen; einige Erlebnisse/Beobachtungen meinerseits aber auch im Kollegenkreis haben ihn mir aber kürzlich in Erinnerung gerufen und ich habe ihn noch mal gelesen und mir die Frage gestellt: sehe ich das heute auch noch so? Und ich darf sagen: “Ja”. Ich sehe das immer noch so, auch wenn die Jahre natürlich auch Veränderungen in mir bewirkten und die lustvoll provokative Persona die damals so gerne aktiv war, heute eher im Schlummerzustand verweilt.

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Leise Töne

So, die Erkältung ist durch. Geblieben ist aber ein nächtlicher Husten und seit gestern ist auch etwas verreist, nämlich die Stimme. Das hat zur Folge, das ich heute mit Schal herumlaufe, fleissig Emser Pastillen lutsche und Wasser bzw. Tee trinke und gleichwohl meine Kunden und Kollegen unfreiwillig ankrächze was diese mit Humor erwidern. „Leise Töne“ weiterlesen

Wenn man sich Dinge sagen kann

Was macht eine Freundschaft aus? Das zu diskutieren würde den Rahmen sprengen, aber für mich gibt es da schon einige Merkmale die meine richtigen Freunde ausmachen. Und dazu gehört, dass man sich auch austauschen kann ohne dabei ständig das Gefühl haben zu müssen, sich auf Glatteis zu bewegen.

Und umgekehrt gilt das natürlich ebenso. Denn wenn Menschen wirklich Freunde sind, dann wird diese Freundschaft auch nicht auseinanderbrechen, weil man vielleicht einmal etwas in den falschen Hals bekommen hat.

Mein bester Freund zum Beispiel ist gar nicht zimperlich mit mir und auch wenn dann manchmal  zuerst meine innere “Drama Queen” reagiert und das zu Diskussionen führen kann, so wissen wir beide, dass keine böse Absicht hinter so mancher Kritik oder anderer Meinung steckt. Und auch wenn es einmal kracht, man findet sich wieder weil man sich mag und eben sich auch politisch inkorrekt Dinge sagen darf.

Die, wenn die “Drama Queen” dann Pause hat auch verarbeitet, betrachtet und oft als gute Denkanstösse eingeordnet werden.

Und das ist so wichtig.

Genauso wichtig eben wie das darüber nachdenken, denn gute Freunde sagen nie etwas weil sie Dich verletzen wollen, oder sich in irgend einer Form über Dich stellen mögen. Es wird auch nie ums “recht haben” gehen.

Man sollte natürlich auch bei sich selber schauen, denn je höher der emotionale Dramalevel steigt, desto mehr ist ein Teil des Gesagten in Resonanz. Das heisst: irgendwo hat der Andere doch etwas gestreift und man reagiert. Daraus kann man extrem gut lernen und das fördert die Achtsamkeit auf das eigene Ich und die Selbstverantwortung.

Es ist bei mir besser geworden. Viel vieeeeel besser. Liegt vielleicht am älter werden. Aber hin und wieder kommt es noch vor.

Umgekehrt muss man natürlich zur Kenntnis nehmen: man kann die Reaktion auf etwas selbst beim besten Freund, der besten Freundin, nicht immer vorhersehen. Aber die echten Freunde erkennt man eben daran, dass man FreundIn bleibt, nachdem sich die Wogen geglättet und die Emotionen wieder dem Mind etwas mehr Platz einräumen.

Und man redet. Diskutiert. Oder einfach akzeptiert und respektiert.

Und das ist schön. Und wertvoll.

Und Freundschaft.

Teil davon.

Weg damit…! (….und ein bisserl Song Contest, aber nur ganz wenig und zum Schluss)

Ich als ich das letzte Ergebnis auf der Waage zu Gesicht bekam *grins*
Ich als ich das letzte Ergebnis auf der Waage zu Gesicht bekam *grins*

Der Eurovisions Song Contest ist vorbei, Pfingsten vorüber, das Wetter spielt April im Mai und ich hadere ein wenig mit der Motivation, körperlich und mental. Aber die derzeitigen meteorologischen Bedingungen dafür verantwortlich zu machen, scheint mir ein wenig billig.

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Vielen Dank, Helvetia

dsinein

Ich bin nicht so gut im politisieren und vermeide dieses Thema auf meinem Blog normalerweise so gut es geht. Aber gestern war ein Tag an dem mein diesbezüglicher, politischer Pessimismus einen Tritt in den Hintern bekam und ich von Herzen dankbar war dafür, das mein Gefühl hier für einmal nicht stimmte. „Vielen Dank, Helvetia“ weiterlesen

Kein Yule Spirit

yule engel

Ich muss ganz ehrlich sagen: ich habe noch nie in meinem Leben so wenig Yule- bzw. Weihnachtsstimmung verspürt wie dieses Jahr. Dies ist sicher zu einem grossen Teil der generellen Atmosphäre und dem Klima zuzuschreiben. Die Weihnachtsbeleuchtungen kommen mir surreal und fremd vor, auch die Natur erinnert eher an den Frühling und der Stress- und Hektiklevel in den Ballungszentren (hier in Luzern die Altstadt) ist schon morgens unerträglich… „Kein Yule Spirit“ weiterlesen

Notorischer “Duzer”

Ja, ich gebe es zu. Ich bin einer jener die fast alle “duzen”. Auch und vor allem im Geschäft. Natürlich mache ich dies nicht wenn ich mit Behörden oder Ämtern zu tun habe oder unterwegs bin, aber in meinem Laden ist das “Du” meinerseits Normalität. Und bislang hatte ich nie gross Probleme damit.

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Kein Bock auf Weihnachten

Viel zu frühe Weihnachten

Ich dachte mir ich ticke nicht richtig als ich letztes mal beim Möbel Pfister vorbei spazierte und das Schaufenster dort bereits jetzt im feierlichsten Weihnachts/Yuleglanz erstrahlt. Geht’s noch? Hat sich diese amerikanische Unsitte hier auch schon eingeschlichen, das man am besten schon auf Weihnachten dekoriert bevor sich die Blätter überhaupt herbstlich einfärben konnten?

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