Liebe auf den ersten Blick: “Messenger Oracle”

Ja, ich weiss…Eigentlich sollte ich kürzer treten mit neuen Orakeln, aber was kann ich dafür wenn es so viele wunderschöne neue Decks gibt die bei mir Gänsehaut erzeugen wenn ich die Bilder erblicke. Und hat ja auch was Gutes, denn wenn ich was für mich entdecke dann hab ich es kurz darauf auch im Laden. “Liebe auf den ersten Blick: “Messenger Oracle”” weiterlesen

Mein neuer Liebling: “Dreams Of Gaia”

Meine Liebe für Orakel- und Tarotkarten ist ja hinlänglich bekannt und auch meine Euphorie wenn ich wieder einmal ein schönes Deck entdecke. Es hat wieder einmal “gefunkt” und ich habe ein Tarotdeck in meine Sammlung gestellt (und in den Laden) das mein Herz höher springen lässt. Obwohl: es ist kein traditionelles Tarot, sondern eines das eigene Wege einschlägt.

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Empfehlung: The Path Of Paganism, John Becket

Ich folge dem Blog von John Becket schon längere Zeit und mag die Meinungen und Beiträge dieses, im Druidentum verwurzelten, Neuheiden. Nun ist sein erstes Buch auf dem Markt, “The Path Of Paganism”, und wie schon seine Blogbeiträge so ist auch dieses Werk rundum empfehlenswert.

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Immer noch mein Favorit: das Cosmic Tribe Tarot

“Welche Orakel legst Du eigentlich für dich selbst?”, werde ich oft gefragt und in meinem Fall muss ich dann ein wenig umformulieren in “hauptsächlich” für mich, denn da ich Orakel und Karten seit meiner Kindheit liebe und auch seit meiner Jugend eine Sammelleidenschaft für schöne und modernere Decks entwickelt habe, greife ich zwischendurch immer wieder zu verschiedenen Varianten. Wenn es aber “ans Eingemachte” geht, dann bleibe ich bei meinem Eibenrunen-Set (das Einzige das wirklich nur ich in die Finger nehme) und meinem heiss geliebten “Cosmic-Tribe Tarot”. Und dieses könnte ich auch gar nicht für Jedermensch zu Rate ziehen, denn die Protagonisten haben eines gemeinsam: sie sind nackt 🙂

 

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Gekrächze… und “Halloween” im Februar (pssst… das Orakel, natürlich)

Draussen wird es gerade sehr sehr dunkel und es scheint als würde sich die Vorhersage für das Wetter heute abend doch verwirklichen, nachdem bis jetzt die Sonne schien. Macht nix, in das Schaufenster meines Geschäftes haben wir heute bereits den Frühling einziehen lassen. Allerdings hätte ich den Fasnächtlern in Luzern einen trockenen Abschluss gewünscht, denn der Monster-Korso (Abschluss und Höhepunkt der Luzerner Fasnacht) ist eine tolle Angelegenheit die ohne Regen mehr Spass macht.  “Gekrächze… und “Halloween” im Februar (pssst… das Orakel, natürlich)” weiterlesen

Was für eine Story: His Dark Materials

Gestern wurde ich mit dem ersten (Audio-)Buch der “His Dark Materials” Trilogie fertig, besser bekannt als “Der Goldene Kompass” oder “The Northern Lights” wie es im Original hiess bevor man es durch die Verfilmung umbenannte. Und was soll ich sagen: ich bin begeistert! “Was für eine Story: His Dark Materials” weiterlesen

“Modern Wicca” – die Geschichte des “Alten Pfades” (Buch in englisch)

Zwar wurde es bereits 2009 veröffentlicht, es hat aber bis heute nichts an Aktualität verloren, das Buch “Modern Wicca” von Michael Howard (1948-2015). Der Wicca-Insider und zu Lebzeiten Herausgeber des “Cauldron” Magazins verrät hier viel über die Anfänge von Wicca bis in die (fast) Gegenwart. Ein bisschen zu viel?

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Progressiv, Poetisch, Unkonventionell: “Das Lied der Eibe”

das lied der eibe

“Das Lied der Eibe” ist eines ganz sicher nicht: ein gewöhnliches Runenbuch. Der extrovertierte Künstler Duke Meyer war schon immer jemand der mit seiner direkten Schreibe durchaus provoziert, aber dies auch nur die konservativen Gemüter, denn seine intelligenten Texte regen zum Nachdenken an und auch wenn es viele nicht gerne hören: er trifft den Nagel mehr als oft auf den Kopf mit seinen Beobachtungen.

Ein Runenbuch von jemandem der die Runen liebt und erforscht, das war mir eine Freude, weckte sogar grosse VORfreude und ich wurde nicht enttäuscht von seinem Werk, ertappte mich sogar beim lesen oft dabei zustimmend zu nicken und lächeln und meine eigenen Erfahrungen still mit den Seinen abzugleichen. Und die sind in vielerlei Beziehung ähnlich. Aber eben nicht in allen, was jedoch völlig okay ist, denn das Schöne an den Runen ist ja der individuelle Zugang und das persönliche Kennenlernen.

Das es kein gewöhnliches Runenbuch ist habe ich ja eingangs erwähnt, aber das es viel mehr als ein Buch zu den Runen ist, das muss unbedingt als grosse Stärke herausgestellt werden. Denn Duke Meyer nutzt die Beschreibung und Beschäftigung mit den wunderbaren Zauberzeichen gleich dazu viele gesellschaftliche Themen zu behandeln.

Wortgewandt und mit der ihm eigenen “Blumigkeit” schafft er es, das man sich nicht nur mit den Runen, sondern auch mit dem Leben an sich auseinandersetzen muss und darf. Seine Wortspiele sind so wunderbar frisch und poetisch. Die Gedankengänge philosophisch und dabei ebenso erfrischend bodenständig und unverblümt direkt. Also “blumig” ohne “Blumen”, das muss ihm erst einmal einer nachmachen.

Ich mag es sehr, dass er seine Gedanken zu den Runen, Göttern und Welten so hervorragend einfach niederschreibt und sich nicht gross darum zu kümmern scheint, wie das bei den Leserinnen und Lesern wohl ankommen könnte. Nun, ein bisschen doch (wie er selber zugibt) aber eben nur ein bisschen. Und das sicher ganz unauffällig.

Die Beschreibungen der Runen bzw. seine Erfahrungen mit ihnen sind eine unglaubliche Bereicherung zum drögen Themenbrei der zwischen 08/15 Literatur und Eso-Verwässerung hin- und her pendelt (auf deutsch gibt es derzeit sowieso kaum mehr gescheite Bücher da alle langsam vom Markt schwinden).

Das er der rechten Szene und ihrem Runenblabla so richtig mit Wissen und Fakten eine Abfuhr erteilt und das Thema auch im “Lied der Eibe” nicht scheut, machte ihn früher schon zu einem meiner Lieblings-Schreiberlinge (“Als die Sau noch Göttin war” ist ein zeitloser Klassiker für mich). Und das bringt er auch hier gut über die Bühne.

Die Beschreibung der drei Aettiere und der einzelnen Symbole gelingt ihm hervorragend, aber eben bei einigen sehr unkonventionell und nicht überall teile ich die Sichtweise(n), aber eben: das ist okay und jeder einzelne Text stellte dennoch auch für mich eine Bereicherung dar und brachte mich zum nachdenken und nachfühlen.

Seine Kapitel zum Thema “Magie” und die Anleitungen zum ziehen und werfen treffen ebenso völlig meinen Geschmack (vermutlich weil sie so nah an meiner eigenen Philosophie/Praxis liegen) und obwohl ich mich dem Deuten verkehrter Runen bislang immer verwehrte und im “Lied der Eibe” sogar Deutungen je nach Winkel in dem die Runen fallen angesprochen werden, so habe ich ernsthaft darüber nachgedacht, nach Lesen des Buches, es vielleicht doch auch einmal mit einzubeziehen in die eigene Praxis. Das hat bisher kein einziger Autor bei mir geschafft *grins*.

Ich werde “Das Lied der Eibe” mit Sicherheit von ganzem Herzen im Laden und darüber hinaus empfehlen, sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen. Ersten jedoch weiterhin auch ein “traditionelles” Runenbuch ans Herz legen (von denen es auf deutsch eben leider kaum mehr gute gibt).

Hier zum Beispiel: “Die Blätter von Yggdrassil” (Freya Aswyn), “Helrunar” (Jan Fries) oder das “Handbuch der Runen Magie (von Edred Thorsson). Das, aus meiner Sicht beste “traditionellere” Werk ist sowieso nur auf englisch erhältlich (“Taking Up The Runes” von Diana L. Paxson).

Zusammengefasst: ich liebe den Mix aus Philosophie, Provokation, Poesie, (es gibt immer wieder Gedichte und Auszüge aus Texten des Autoren/Künstlers), persönlicher Erfahrung, Gesellschaftskritik, Offenheit (auch persönlicher) und Fachwissen das Duke Meyer hier präsentiert. Somit hat sich das Buch per sofort zu einem meiner absoluten Lieblingsbücher zur Runenthematik gemausert.

Es kam übrigens schon lange nicht mehr vor das ich ein “Sachbuch” aus meinem eigenen Praxisumfeld so rasch und fast in einem Zug gelesen habe. Ich könnte noch so viel dazu schreiben, aber lest es doch am besten selbst!

Es ist einfach so erfrischend anders. Es braucht mehr solcher Bücher und Autoren. Vor allem in Zeiten in denen alles wieder konservativer zu werden scheint und das selbstständige Denken sowie Selbstverantwortung oft nicht mehr als Wert gehandelt werden (obwohl sie angeblich doch im Trend sind)…

Seite des Künstlers:

http://www.eibensang.de/

 

 

Als Starseed ins neue (Lebens-)Jahr

sirianschachtelOkay, zugegeben, der Titel führt ein wenig in die Irre denn ich bezeichne mich weder als “Starseed” (obwohl ich die Bezeichnung durchaus schön finde) noch kann ich mich wirklich mit dem Hintergrund für den dieses Wort hier im Beitrag stehen wird identifizieren. Aber gleichwohl klingt “Starseed” doch sehr schön und das mit dem Lebensjahr ist natürlich wahr, denn wer mich kennt weiss das ich vor 11 Tagen die Schwelle zum nächsten Jahrzehnt überschritten habe und einen schönen, runden 50er feiern durfte. Zusammen mit meinem Schatz der 45 wurde…

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Wiedersehen mit “alten” Büchern

witchcrafting

Im Moment bin ich daran mich durch ein paar Klassiker der Wicca- und Hexenliteratur durchzulesen, die ich vor vielen vielen Jahren durchgearbeitet hatte und von denen mich einige ziemlich berührten zur damaligen Zeit. Und es ist spannend festzustellen, wie sehr man sich von einigen Dingen/Philosophien entfernt hat, die einen damals völlig begeisterten und andere wiederum heute mehr denn je aktuell sind und bleiben.

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