Ein guter Kursabend

Der gestrige Kursabend unserer Pfadarbeit-Gruppe war durch und durch gelungen. Eigentlich stand er unter chaotischen Vorzeichen, denn in der Hektik des Alltags und den Kopf wohl schon mitten drin in der Vollmondphase, hatte ich Material zu Hause vergessen, das zum Einsatz vorbereitet war. “Ein guter Kursabend” weiterlesen

Into the Summerlands

Die Karte, als ich sie am Tag es Abschieds zog

Der Moment den jeder der Haustiere hat und liebt fürchtet ist jener, wenn wir sie verabschieden müssen. Im letzten Posting hatte ich ja angetönt das es einer unserer Seniorinnen nicht mehr so gut geht und leider hatte sich mein Gefühl, das der Abschied bevorsteht, als richtig erwiesen.

Am Montag war klar das es nicht mehr ging und unter Tränen blieb mir nichts anderes übrig, als einen Termin mit der Tierärztin abzumachen um die geliebte Luna (18) ins Sommerland zu entlassen. Ihr ging es gar nicht mehr gut, sie konnte nicht mehr laufen und hörte auch auf zu fressen.

Als ich ihr die Hand auflegte und Runen zog waren es Raidho (Reise) und Eihwaz (Transformation, Anderswelt) die sich zeigten. Nicht das andere Runen etwas geändert hätten, aber so war es noch einmal eine zusätzliche Bestätigung. Als ich vom Balkon in den Raum kam in dem sie lag spielte die Playlist gerade im Zufallsgenerator aus nahezu 1000 Titeln “Into The Summerlands”…

Ohne Worte

Jene Tierärztin die schon unsere Jessie betreute und verabschiedete war ein Schatz (und wir sind ihr so unendlich dankbar), denn eigentlich hätte sie frei gehabt und sie kam extra am Abend zu uns nach Hause um die Euthanasie durchzuführen. Für meinen Mann und mich war das Warten am Dienstag wohl der schlimmste Teil, denn Luna hatte sichtlich Schmerzen, war etwas apathisch und für uns rückte eben das Unvermeidliche das immer näher.

Ich bat die Göttinnen (Freyja und Bridget) darum, es so friedlich wie möglich zu gestalten. Die Tageskarte “Transformation” traf den Nagel auf den Kopf und drückte einmal mehr aus, das alles seine Richtigkeit hatte. Was den Schmerz in diesem Moment jedoch nicht wirklich mindern konnte, denn das Herz blutete. Als ich dann noch eine Karte zog und es Freyja war, wusste ich, das mein Gebet erhört worden war.

Wir schufen eine schöne Atmosphäre, mein Schatz kaufte Blumen, wir räucherten und waren natürlich abwechselnd am liebkosen. Freunde standen in der Ferne mit guten Wünschen und Kerzenlicht bei.

Als Luna die erste Spritze bekam (Narkose) begann sie mit einem Lächeln einzuschlafen und wirkte erlöst. Wir streichelten sie, küssten sie, schmusten bis sich ihre Augen schlossen und sie friedlich in tiefen Schlaf verfiel.

Die zweite Spritze dann brachte ohne Verzögerung das kleine Herz zum Stillstand und das Lächeln blieb in ihrem Gesicht als die Seele schon lange ihren Weg in die Freiheit gesucht hatte.

Es war ein schrecklicher und schöner Moment gleichzeitig und ich war und bin der Göttin so unendlich dankbar, dass diese wunderbare Freundin so sichtlich erleichtert war, gehen zu dürfen. Egal wie “gspürig” man ist und was man alles zu wissen glaubt oder erfahren hat: in solchen Momenten sind die Emotionen gross.

Das Loch das diese charismatische Hexenkatze in unserem Leben hinterlässt ist ein tiefes. Und das sie durch das fortschreitende Alter und die Krankheit in den letzten Wochen viel Aufmerksamkeit benötigt hatte und sich vieles um sie drehte schuf ein plötzliches Vakuum das mit Tränen gefüllt wurde.

Aber auch mit einer Freude, denn es geht ihr nun gut und das war so ersichtlich, in den letzten Momenten, wie man es sich nur wünschen kann.

Gerne würde ich ein Bild posten, aber zugegeben: das kann ich noch nicht. Denn das würde mich gleich wieder zum weinen bringen, da es noch zu frisch ist.

Meine SchülerInnen waren sehr Verständnisvoll dafür, das ich dann am Mittwoch zu Beginn ein klein Wenig neben der Spur war, aber Kurs zu geben tat mir gut, denn meine Aufmerksamkeit konnte in eine andere Richtung fliessen und als ich dann nach Hause lief, fühlte ich eine tiefe Erleichterung und konnte erstmals meine innere Ruhe finden. Und das Schöne dahinter so richtig wahrnehmen.

Luna kam dann noch kurz zu Besuch und strich um die Beine. Und natürlich ist und bleibt sie ein Teil unseres Lebens.

Wenn ihre Asche bei uns eintreffen wird, werden sicher noch einmal die Tränen fliessen. Und das ist gut so, denn wäre dies nicht der Fall, dann würde etwas nicht stimmen.

18 Jahre lang war Luna eine Katze die von der Magie angezogen wurde und die spürte wenn rituell gearbeitet wurde. Das wird nach ihrer Transformation sicher nicht anders sein. Ein launischer, schwarzer Wonneproppen der nur dann aggressiver wurde, wenn man ihr Medikamente verabreichen wollte. Eine feiste Schönheit mit soviel Liebe im Herzen und einem Charakter um den sie so mancher Mensch beneiden könnte.

Sie reiht sich ein in die Garde wunderbarer Krafttiere die wir gemeinsam begleiten durften und die mit uns durchs Leben zogen. Tootsie, Anubis, Jessie,… jede von ihnen Einzigartig. Jeder von ihnen ein Geschenk.

Blessed Be, Luna. May the Summerlands bring you joy. You are free of pain now.

Der beruhigte Zuckmuskel

Beim heutigen Meditieren hatte ich ein schönes Erlebnis, das zwar eher physischer Natur war, das aber gleichwohl einmal mehr zeigt, wie sehr unser Körper auf Energie reagiert. “Der beruhigte Zuckmuskel” weiterlesen

Kaum zu glauben: ein neuer Blogbeitrag *grins*

Ich kann es wirklich kaum glauben, dass der letzte Blogbeitrag am 9. Dezember gemacht wurde. Nicht nur ist die Zeit seither im Flug vergangen und es hat sich einiges getan, nein, eigentlich hätte es genug Themen gegeben über die ich hätte schreiben können. Aber irgendwie ist da derzeit der Wurm drin und die Schreibblockade hat sich immer noch nicht wirklich gelöst. “Kaum zu glauben: ein neuer Blogbeitrag *grins*” weiterlesen

Erinnerungen an Krampus-Tage

Heute ist Krampustag und es werden Erinnerungen wach. Denn als Kind war dies ein Tag dem ich immer entgegenfieberte. Was schräg ist, wenn man bedenkt das der 5. Dezember sich um den weniger netten Gesellen dreht der den Nikolaus am 5. und am 6. Dezember begleitet und an dem meist die “bösen” Kinder beschenkt oder bestraft wurden. Und ein böses Kind war ich eigentlich – soweit ich selbst das beurteilen kann – ganz und gar nicht. “Erinnerungen an Krampus-Tage” weiterlesen

Zeit auf Speed und Bremsversuche

Ist der letzte Beitrag wirklich schon so lange her? Mensch, die Zeit vergeht derzeit wie im Flug und ich kann es gar nicht glauben das wir schon auf Samhain zurasen. Crafting, die Hexenschule, ist mit der aktuellen Gruppe im Januar schon wieder fertig und die ersten Anmeldungen für 2018 sind bereits eingetroffen. Und ich kann es einmal mehr kaum glauben wie schnell das ging. “Zeit auf Speed und Bremsversuche” weiterlesen

Intervallfasten: der nächste Versuch und andere Upates

Merry Meet,

Ich habe lange nicht mehr über meine Erfahrungen mit dem Intervallfasten gesprochen. Wäre auch irgendwie komisch gewesen, denn ich habe es nur eine Woche durchgehalten und natürlich könnte ich jetzt von der Arbeitsbelastung bis zu anderen Herausforderungen alles als Ausrede ins Feld führen. Aber Tatsache ist: ich hatte die Disziplin und das Durchhaltevermögen nur kurz und obwohl ein bisschen Gewicht Anfangs fiel war es nicht genug Motivation um damit weiter zu machen.  “Intervallfasten: der nächste Versuch und andere Upates” weiterlesen

Wenn einem nicht nach feiern zumute ist

Morgen feiern wir eigentlich Mabon, die Herbst Tag- und Nachtgleiche. Ein Fest des Dankes und der Freude, sowie der Fülle. Ein Erntedank. Und doch ist mir nicht nach feiern zumute und ich bin nicht ganz bei der Sache, auch wenn es genug gibt für das ich, und wir hier generell, dankbar sein darf.

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Ein bisschen Innen, ein wenig draussen…

Gelegentlich braucht Mensch eine Pause und da Ferien dieses Jahr ausfielen hole ich mir diese mit einzelnen Tagen an denen ich das Geschäft zulasse um mich selbst ein bisschen zu pflegen. Dieses Wochenende verlängerte ich und wollte eigentlich wandern, aber wie das Leben so spielt kam prompt etwas dazwischen. Und das ist okay.

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Fasten, Vollmond und Spielerei

So, das Intervallfasten hat Sonntags begonnen und natürlich kann ich jetzt noch nicht sagen wie es nach ein paar Tagen sein wird, aber bisher fühlt es sich ganz gut an, auch wenn ich heute – kursbedingt – eine Stunde früher brechen und einen Amavita Shake trinken musste. Denn das Abendessen muss ich heute ja zwischen 18.00 Uhr und 19.00 Uhr einschieben. Ausserdem wird mein Kopf nach 2 Stunden ohne Frühstück etwas “leicht” und es fällt mir nicht so leicht mich zu fokussieren. Eine Freundin meinte jedoch, das ginge nach ein paar Tagen vorbei. “Fasten, Vollmond und Spielerei” weiterlesen