Was für ein magischer Abend

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Was für ein wunderbarer Abend das gestern doch war. Den ganzen Tag über verdeckten dicke Wolken die Sonne und auch mein Gemüt und die Befindlichkeit waren sehr bewölkt. So sehr, dass ich knapp davor war die kleine Sonnwendfeier abzusagen. Aber wie das so ist wusste ich innen natürlich dass das Blödsinn gewesen wäre und einige Leute enttäuscht hätte weil sie sich so sehr darauf freuten. Also packte ich den Rucksack, die Trommel und meinen Eichenstab um mich zum Treffpunkt aufzumachen, nachdem die Pforten der Zwischenwelt geschlossen wurden. Und was soll ich sagen: es war wunderbar. Ein harmonischer Kreis mit lieben Menschen, um uns tanzenden Naturgeistern und guter Laune am Rande zur Dunkelheit. Ein besonderes Geschenk machte Mutter Natur uns, als sie zu unserem Laderitual, während dem wir den Stab Richtung Sonne reckten, diese hervorbrechen liest und die Baumwipfel in goldenes Licht tauchte,  das mich fast zum weinen brachte, so schön und warm berührte es mein Herz. Als wir das Ritual beendeten und noch ein wenig plauderten war es dann auch vorbei mit dem trockenen Wetter und es setzte Regen ein. Was für ein Timing. Glücklich und mit Herzen voller Dankbarkeit und Liebe traten wir dann den Heimweg an und ich bin froh, gab ich nicht meiner schlechten Befindlichkeit nach und feierte dieses,  meinen Ahnen so wichtige, Fest. Das ich auch die Präsenz mir wichtiger Begleiter so stark wie schon lange nicht mehr spürte, war dann noch das Tüpfelchen auf dem i. Danke allen die mit dabei waren. In allen Welten und im Herzen.