Der beruhigte Zuckmuskel

Beim heutigen Meditieren hatte ich ein schönes Erlebnis, das zwar eher physischer Natur war, das aber gleichwohl einmal mehr zeigt, wie sehr unser Körper auf Energie reagiert.

Ich leide schon seit längerer Zeit immer wieder unter Nacken- und Schulterschmerzen, die zum Teil in unangenehmen Kopfschmerzen enden. Also entschied ich mich gestern dazu, mir ein Shiatsu-Nackenmassagegerät zu kaufen, das gerade in Aktion war.

Und das funktioniert gut, allerdings sorgen die gelockerten Muskeln für so manche Reaktion im Körper, die nicht direkt an der schmerzenden Stelle erfahren werden, aber ihren Ausdruck auch in der Muskulatur der Arme finden. Es hängt eben alles zusammen in dem Bereich.

Als ich mich heute hinsetzte um meine tägliche Meditation zu absolvieren, begann bei einsetzender Entspannung (ich beginne oft mit einem Body-Scan und entspanne die Muskeln Bereich für Bereich bevor ich mich auf den Atem fokussiere) plötzlich ein Muskel im linken Arm beim loslassen und runterfahren einen Tick zu entwickeln.

Normalerweise versuche ich darüber hinweg zu gehen, aber das Gekneife und Gezucke wurde sehr unangenehm. Also hatte ich spontan den Einfall Licht zu tanken und in den Arm zu senden.

So visualisierte ich weisses Licht, wie ich es von anderen Übungen/Ritualen her gewohnt bin, und schickte es mit einer Portion (Selbst-)Liebe gepaart in den Arm. Ich führte den Lichtatem dabei durch mein Herz und zuerst nur an die betroffene Stelle.

Es dauerte nicht mal 20 Sekunden und das Gekneife und Gezucke hörte auf.

Nach einer gefühlten Minute hörte ich wieder auf und innert weniger Sekunden begann der Muskel wieder seine “Spielerei”. Das wiederholte sich einige Male, bis ich mich entschloss die Lichtenergie ständig bewusst durch den ganzen Körper zu senden beim Atmen.

Ich konnte richtig spüren, wie so einiges mit abfloss dabei und der Arm/Muskel blieb ruhig während die getankte Energie durch die Fingerspitzen hinab in die Erde geleitet wurde.

Dann dachte ich, ich experimentiere mit der Erdenergie, zog diese über meine Wurzel in den Körper und besonders in die Arme. Doch die Erdkraft war wohl etwas zu intensiv, denn innert kurzer Zeit begann der temporäre Tick wieder nur um, beim neuerlichen Wechsel zum weissen Licht, wieder beruhigt zu sein.

So führte ich den Lichtatem etwa weitere 20 Minuten bis zum Ende der Meditation weiter, tauchte in eine leichte Trance um dann vom Timer wieder zurück ins Jetzt geholt zu werden.

Und jetzt zuckt nix mehr wenn ich bewusst entspanne und die Arme locker lasse (im Alltagsbetrieb trat dies sowieso nicht auf, sondern nur beim loslassen).

Ich liebe solche Erfahrungen 🙂