Und weiter gehts mit Facebook light…

Facebookmitaugen
Eigentlich nur ein Gag, das Bild *g*… So sehen die Augen wohl nach einer Zeit aus, wenn man zuviel in SN rumhängt 😀

 

Jetzt sind doch schon ein paar Tage mit reduziertem Facebook vergangen (meine Seiten im Netz bewirtschafte ich natürlich weiter) und ich bin überrascht, das ich es sogar noch durchhalte. Allerdings ertappe ich mich extrem oft dabei, einfach die App anzuklicken (die mich letztlich nur zur Anmeldung weist) und das zeigt mir wie sehr die Gewohnheit immer noch präsent ist und wie schnell sich die Finger, vom Unterbewusstsein geleitet, nahezu eigenmächtig an die Arbeit machen um den blauen Riesen anzukucken.Es ist aber durchaus spannend, dass mir die letzten Tage auch ohne Facebook total flott vorbei gingen. Ich dachte eigentlich ich könnte mehr Zeit rausschlagen, aber letztlich scheint Facebook hier nicht einmal eine so grosse Rolle gespielt zu haben, wie bisher angenommen. Vielleicht auch, weil ich nun wieder mehr “richtige” Sachen lese…*grins*

Was sich jedoch verändert hat ist mein emotionaler Pegel. Denn ich merke wie hier etwas mehr Ruhe eingekehrt ist. Ich bin ein sensibler Mensch und reagiere auf traurige oder erschreckende Nachrichten immer noch mehr als mir lieb ist. Und da geht natürlich auf Facbeook die Post ab.

Und auch wenn ich den Umgang damit weitgehend im Griff habe, so ist gleichwohl eine Resonanz spürbar die mich streift wenn ich mitlese oder auf die Fülle an Information auch nur ansatzweise eingehe.

Bin ich deshalb weniger engagiert?

Nein, gar nicht, aber der Schwall an Kommentaren und Geplapper im Hintergrund hat sich doch ziemlich reduziert. Ich nenne das das “Social Network Hintergrundrauschen”. Das hat definitiv abgenommen seit ich mich abgemeldet habe.

Das Ersatzprofil das ich anlegen musste um meine Seiten weiter verwalten zu können nutze ich nur dazu und ich nehme damit weder an Diskussionen teil, noch “like” ich etwas damit.

Und da ich gefragt wurde warum ich nicht gleich ein striktes “Social Media Fasten” durchziehe antworte ich darauf noch einmal: nichts rauscht so stark wie Facebook. Nicht einmal Twitter. Und das ist etwas das ich nach ein paar Tagen durchaus nochmal bestätigen kann.

Wie weiter?

Sicher werde ich im Verlauf der nächsten Zeit mein Profil wieder aktivieren. Um zum Beispiel Fotos mit meinen Freunden und der Familie zu teilen. Aber ich habe mir schwer vorgenommen, nicht mehr so intensiv mit zu partizipieren wie ich es bis anhin tat. Dazu ist diese derzeitige Reduzierung eine gute Übung für die Disziplin

Übrigens sollte ich schon lange ein neues Video online stellen auf YouTube. Die Zeit hat sich bisher noch nicht frei gemacht…