50 Shades of GREEN… und heute ziemlich müde…

Bin ich froh wählte ich nicht als erstes Wanderziel des Jahres wie geplant den Pilatus sondern entschied mich stattdessen spontan für einen leichteren Weg via Sonnenberg. Ja, wenn man sich monatelang nicht wirklich fordert, körperlich, dann hat man dafür die Konsequenzen zu tragen, beginnt man dann wieder damit. Vor allem wenn dies an einem Tag mit fast 30 Grad umgesetzt wird, wo man sogar im trainierteren Zustand ins Schwitzen käme.

 

Auch die Insekten hatten FreudeEigentlich hatte ich mir überlegt mir Gesellschaft zu suchen, zum wandern. Zwei liebe Freundinnen hätten Freude dran wenn ich mich diesbezüglich endlich einmal melden würde (*zwinkerzuAnitaundNadya*), aber dann entschied ich mich zum Alleingang weil ich tief in mir spürte, dass es meditativer und wichtiger für mich wäre, alleine unterwegs zu sein.

Und so hielt ich zwischendurch immer inne, begrüsste mit Gesten und Worten/Gebeten den Lord und die Lady des Waldes und sang Chants auf dem Weg (ausser es ging bergauf, dann brauchte ich die Luft umfänglich für meine Lungen *grins*). Ein paar Runen flossen ebenso indie Gesänge ein und wenn ich kurz rastete und ein paar Nüsse knabberte, gab ich vorher immer ein paar an den Weg, um meine Freude zu teilen und als Symbol der Dankbarkeit.

Zwischendurch knippste ich Fotos, denn ich wollte die Kamera des neuen LG G4 testen und schauen ob die Praxis hält, was die Theorie verspricht. Und ja, die Ergebnisse sind definitv ganz gut, aber mit dem manuellen Modus könnte man massiv mehr rausholen.

Jedoch wollte ich einfach knipsen und mich nicht von Einstellungen und experimentieren ablenken lassen, sondern dennoch den wunderschönen Nachmittag geniessen und mich von diesen magischen Grüntönen betören lassen, die für mich alle Facetten des “Green Man” aufwiesen und ich bilde mir ein, das er mir sogar einige male zuzwinkerte.

Einige Stellen und Pflanzen waren so kraftvoll, dass der leuchtende Schleier des Mana über ihnen und um sie waberte und ich fragte mich, ob es in dieser Intensität auch von Spaziergängern gesehen werden würde. Aber die wenigen die mir über den Weg liefen waren so sehr mit ihren Wanderstöcken, Kindern oder Kopfhörern beschäftigt, das ich daran zweifelte.

Der Weg nach Hause schien mir dann fünfmal so lang wie gewöhnlich und das erste das ich machte: ich liess mir ein warmes Bad ein, dem ich viel viel Lavendelöl beifügte. Ein Traum.

Das ich dann abends beim meditieren und versuchten Quantum Jumping (mein Schatz inspirierte mich dazu, diese Technik auszuprobieren) dann einschlief, war kein Wunder. Die Tatsache das ich mich an meine Träume nicht erinnere jedoch schon. Denn normalerweise träume ich sehr klar nach Naturaufenthalten.

Heute bin ich soooo müde, und es wird ein langer Tag im Geschäft (Crafting am Abend). Vielleicht wache ich ja auf und noch schöner wäre es, wenn ich etwas zu tun habe und deshalb gefordert wäre. Denn am PC zu arbeiten würde meine Augenlieder etwas nach unten ziehen…

Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag und wünsche Sonne im Herzen und den Segen des Frey….

Die Bilder der kleinen Wanderung findet Ihr hier:
Wanderung an Fronleichnam