Yule, Weihnacht und so ein bisschen Allerlei

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Schnee an Yule war wohl ein Wunschtraum, obwohl wir im höher gelegenen Wald noch ein paar Reste des kargen Weiss bewundern durften. Ansonsten waren die geweihten Nächte in der Stadt Luzern zwar etwas windig, aber grün wie im Frühling. 13 waren wir als wir die Nacht mit Feuer, Trommeln und Met begrüssten und uns so auf die Wiedergeburt des Lichtes vorbereiteten. Ein schönes und stimmungsvolles Ritual dessen feurigen Mittelpunkt wir zur Übergabe unserer Wünsche an das neue Hexenjahr nutzten. Der leckere Met aus Dänemark füllte den Kelch und erwärmte uns von Innen, denn die sternklare Nacht liess die Temperaturen sinken…

Die geweihten Nächte selbst waren recht unspektakulär. Essen, trinken, Filme schauen, gamen. Da ich selbst keinerlei Problem damit habe das Fest der Christenheit ebenso zu feiern und einfach die Geburt der Sonnengötter und Lichtbringer zu zelebrieren, konnte ich den Abend geniessen. Und ich ging fremd. Nein, nicht wie Ihr denkt, aber ich erklärte mich ausnahmsweise dazu bereit mit meinem Schatz ein Käsefondue zu essen. Trotz veganem Lebensstil. Ich hatte zwar bedenken, vertrug es aber letztlich ganz gut. Das war es dann jedoch auch schon wieder.

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Zwei Tage hintereinander frei zu haben war dann eine willkommene, aber völlig ungewohnte Sache. Ich fühlte mich am Berchtoldstag fast schon etwas unwohl. Okay, vielleicht war das auch die Erkältung die schon seit Tagen versucht einen Sieg über meine Befindlichkeit zu erringen und die zu bösen Muskel- und Rückenschmerzen führte, aber ich bin trotzdem überzeugt dass es auch daran lag das ich Schwierigkeiten hatte am zweiten Feiertag weiter runter zu fahren und die anstehenden Verantwortlichkeiten gedanklich beiseite zu lassen.

Ich bin jedenfalls seit Weihnachten im Besitz eines wunderschönen, neuen Nexus 7 Tablets und habe grosse Freude daran, wie auch an einem persönlichen Geschenk das mein Freund Patric mir zukommen liess. Ich hatte mit weder noch gerechnet und war so richtig happy an diesen Tagen.

Gestern Abend hatten wir dann noch unser Coventreffen, zu dem jedoch nicht alle kommen konnten. Im kleinen Kreis meditierten wir zusammen über eine Reise auf die keltische Insel Moi Mel, tranken ein wenig Waldmeister-Met und unterhielten uns im Anschluss ein wenig über unsere spirituellen und magischen Befindlichkeiten, Vorhaben und die Themen die wir in der gemeinsamen Arbeit vertiefen oder aktiver angehen wollen…

Und nun steht das Wochenende an. In der Stadt ist die Hölle los (wenn ich den Besuchern und ihren Erzählungen glauben schenke) aber hier in der Strasse und im Laden ist gerade ruhig, weshalb ich diese Zeilen schreiben kann. Nächste Woche dann noch mal ein bisschen frei, Inventar und auch die Initiation einer lieben Freundin in den Eibenkreis, die noch übers Wochenende von mir etwas geplant wird…

Mal schauen, was die nächste Zeit so bringen wird. Für einmal habe auch ich wieder Vorsätze gepackt mit denen ich aber nicht bis zum kalendarischen Jahreswechsel warten möchte. Schliesslich ist unser neues Hexenjahr bereits in Schwung gekommen.

Blessed Be