Auch beim Orakel kann weniger mehr sein…

Tarotkarten

Ich werde öfters gefragt, welches privat meine liebsten Kartenlegemethoden sind und viele erwarten dann, das ich mit etwas Komplexem auftrumpfe das mindestens dem “Keltischen Kreuz” im Tarot entsprechen müsste. Dieses ist mir durchaus bekannt und findet in Ausnahmefällen (manchmal braucht man eine etwas ausführlichere “Landkarte”) auch Anwendung in meiner Praxis, doch meist bevorzuge ich die einfachen Dinge und arbeite mit einer bis drei Karten. Warum? Da mir in den meisten Fällen eigentlich schon ein Denkanstoss in die richtige Richtung genügt um einen Impuls zu bekommen, anhand dessen ich die notwendigen Änderungen oder Aktionen in die Wege leite (oder auch nicht – denn man ist ja Mensch). Reicht mir dies nicht, dann kommen auch schon mal drei Karten zum Zug, wobei ich auf die allgegenwärtige “Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft” Methode verzichte und mich lieber auf die drei Bewusstseinsebenen fokussiere die mir – bezüglich der erfragten Thematik – gut aufzeigen wie ich meine Realität gerade bewusst und unbewusst forme und ihr Ausdruck verleihe. Voila! Ich bin eben jemand der die einfacheren Dinge schätzt und für den auch Orakelarbeit nicht besonders komplex sein muss um effiziente Wege zu ebnen oder einem auch mal wieder einen Spiegel vorzuhalten… Im übrigen greife ich auch gerne auf eigene Legemethoden zurück, die dann entweder mit den Elementen (5 Karten) oder dem Weltenbaum (9 Karten) korrespondieren, wenn mir drei nicht ausreichen sollten, was selten der Fall ist… Und ich bin durchaus der Ansicht, das viele aus einem intensiven System wie dem Tarot so wundervolle Ergebnisse ziehen könnten. Denn immer wieder sagen mir Menschen, das sie vor diesem zurückschrecken, weil es ja so wahnsinnig “kompliziert” sei.