Klaustrophocat

Jezebel Eigentlich ist sie die mutigste und frechste unter meinen Haustigern. Doch eines kann sie gar nicht haben: verschlossene Türen und – wie ich seit heute weiss – Katzentransportkisten. So verwandelte sich die tapfere Valkyirie in ein schreiendes Kind und vorübergehend gar in eine Furie, als es darum ging sie ins Körbchen zu stecken. Grund für diese Unruhestiftung meinerseits ist ein Hinkebein von dem sich derzeit noch keiner erklären kann, woher es kommt, und das deshalb einer Abklärung bedurfte. In jedem Fall bin ich froh wurde ich in die Tierklinik gefahren, denn hätte ich laufen müssen, wäre ich wohl wegen Entführung eines lautstark schreienden Babys von der Miliz umstellt und verhaftet worden. Natürlich nur, bis sich das Missverständnis aufgeklärt hätte. Jessie ist nun zwar wieder zu Hause, aber Madame strafte mich – nachdem sie sich wieder beruhigt hatte – erst einmal mit empörten Blicken und einer Flucht unter das Bett. Bevor ich dann in den Laden musste, strich sie mir aber schon wieder versöhnlich um die Beine. Gut so, denn ihre zwei Genossinnen hatten sich vorübergehend mit ihr solidarisch erklärt und begruben – als sie realisierten das Klaustrophocat mir verziehen hatte – das Kriegsbeil. Schwein gehabt… 🙂