Verzahnt und zugenäht

Tja, so wie es aussieht werde ich um eine Wurzelbehandlung nicht herumkommen. Was mich dabei ein wenig angurkt ist die Tatsache, dass ich vor allem wegen der Dentalhygiene eine neue Zahnärztin wählte. Die zu “meiner” bisherigen Zahnärztin gehörende Dentalhygienikerin ist nämlich gelinde gesagt und freundlich formuliert sehr “unsanft” und es sieht nach der Reinigung aus als hätte sie gemetzgert: Blut und Fleischfetzen überall. Es fühlte sich übrigens auch immer so an. Das mir von einer lieben Freundin empfohlene Zahnarztzentrum erwies sich dann auch als Sitz einer wirklich hervorragenden Dentalhygienikerin.

 

Das bei der angeschlossenen Kontrolle dann eine Kariesbildung unter einer Füllung festgestellt wurde, schien erst mal als Kleinigkeit die rasch behebbar sein sollte. Schien, denn wer meinen Blog verfolgt der hat sicher mitbekommen, dass im Anschluss an die Behandlung erst recht Probleme auftauchten. Probleme die bis heute anhalten und die ich trotz massivem Einsatz von Naturmedizin und energetischer Arbeit nur lindern, aber nicht beseitigen konnte. Tatsache ist, dass irgendwo ein Entzündungsherd lauert, der aber bislang noch nicht lokalisiert werden konnte und der auf dem Röntgen nicht ersichtlich ist. Und die schmerzhafte Empfindlichkeit gleich mehrerer Zähne hat seit der Behandlung zugenommen was mich fast ein wenig verärgert, da ich vorher keine grösseren Probleme mit den Zähnen hatte. Jetzt jedoch begleitet mich oft ein dumpfer Schmerz. Dabei war die Kariesbehandlung selbst doch so sanft und kompetent.

Nun, vermutlich hat sich da etwas sensibilisiert dass da sowieso schon im verborgenen schlummerte, denn schon vor der Behandlung spürte ich dass da irgendwo etwas nicht stimmt. Und wer jetzt denkt mich stört der Zahnarztbesuch an sich, der irrt. Zwar gehe auch nicht gerne, aber ich habe keine Angst vor etwaigen Behandlungen. Schweissperlen auf der Stirn verursacht mir dann jeweils die Rechnung, die einem die Budgetplanung vollkommen über den Haufen werfen kann. Ein Zahnarztbesuch in der Schweiz kann nämlich fast schon unter der Kategorie “Luxus” geführt werden.

Aber es ist wie es ist und wenn es sich nicht vermeiden lässt, dann beisse ich eben in den sauren Apfel. Aber erst, nachdem ich auch wieder den richtigen Biss habe. 😉

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