Erste Eindrücke von Final Fantasy 13 (PS3)

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Final Fantasy war einst eines meiner liebsten Rollenspiele und der Einstieg überhaupt in dies RPG Welt. Vor wenigen Tagen hatte ich den 13. Teil für die PS3 im Postkasten und die letzten zwei Tage war es mir gar möglich, auch ein wenig hineinzuspielen. Zugegeben weckte es Anfangs gemischte Gefühle denn ich bin diesen Anime-Style definitiv nicht mehr so gewohnt. Aber die Grafikpracht macht dies schnell wett und man lässt sich gerne in dieses opulent inszenierte Spektakel fallen, dass die Grenzen zwischen Film und Spiel fürs erste einmal völlig verwischt. Die Mischung aus Sci Fi und Fantasy ist packend und serientypisch. Die Action selbst durchaus mitreissend. Dass das Game sehr linear verläuft hatte ich bereits gelesen und somit enttäuschte mich diese Tatsache nicht. Das ändert sich ja im weiteren Verlauf schlagartig, versichern jene die FF bereits durchspielen durften.

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Mehr Mühe habe ich jedoch mit dem sogenannten ATB Kampfsystem, welches ein actionorientierteres Gameplay ermöglicht. Ich bin es einfach gewohnt meine taktischen Schritte langsam anzugehen, während das Geschehen während der Wahl der Aktionen “einfriert”. Tja, das funktioniert so nicht bei Final Fantasy. Hier läuft alles unerbittlich weiter und auch wenn so mancher Redakteur meinte, es sei leicht zu meistern, fällt es mir bereits zu Beginn nicht so einfach mich umzustellen. Doch mit der Zeit bekommt man das System mit dem sich füllenden Aktionsbalken und den zusammenstellbaren Angriffsmöglichkeiten doch auch in den Griff. Zuerst dachte ich, dieses Kampfsystem könnte sich für mich spielspasstechnisch als Hindernis erweisen, jedoch begann ich zunehmend in die Handlung und das Spiel hineingezogen zu werden und jetzt freue ich mich auf mehr Spielstunden und das meistern dieser Herausforderungen.

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Ungewohnt ist es auch, dass es noch Games gibt die für die Kämpfe auf eine “Battle Arena” umschalten. Früher kannte ich fast jedes RPG aus japanischer Schmiede so, doch nun ist es so lange her das ich ein Spiel mit diesem System spielte, dass es mir sehr ungewohnt und zu Beginn sogar störend vorkam. Aber auch dies geht vorbei, wenn man wieder “reinkommt”. Nicht verändert hat sich jedoch der typische Japano-Sound und die klassischen Siegessätze- und Posen der Akteure nach gewonnenem Kampf (“Im the greatest”,…blabla…).

Die ersten Spielstunden sind auf jeden Fall eine gelungene Mischung aus Game, Tutorial und immer wieder (lange) cineastische Sequenzen die die Geschichte weiter erzählen und die manchmal von gar atemberaubender Schönheit sind, die aber gelegentlich – vor allem wenns ums zwischenmenschliche geht – auch sehr nah am Kitsch gebaut wurden. Dass man dabei den Unterschied zwischen Filmgraphik und Spielegraphik oft kaum mehr wahrnimmt und diese beiden so harmonisch ineinanderfliessen, darf man dabei als Pluspunkt werten.

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Übrigens kommt PS3 Besitzern hier das BluRay Format zu gute, denn im Gegensatz zur X-Box, kann man hier das volle Spiel ohne Disc-Wechsel gamen. Auch wird das Spiel nicht auf die Festplatte installiert und läuft dennoch butterweich und störungsfrei.

Quelle Bilder mit ausführlichem Review: www.ign.com

Eine Antwort auf „Erste Eindrücke von Final Fantasy 13 (PS3)“

  1. Mit Animes konnte ich noch nie was anfangen. Aber wen interessierts? Hauptsache, du hast Spass. Ich sollte nächste Woche mein Dragon Age erhalten. Hoffe, ich hab auch soviel Spass wie du. Weil sonst geb ich das Game wirklich bald auf *ggg*

    Geniess deine Zockerstunden!