Novembervollmond

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Nach dem grossen Ritual vom Samstag musste ich den Vollmond wieder im kleinsten Kreis zelebrieren. In relativer Stille und dem Zauber einer sehr sehr lebhaften Nacht in der man merkte, dass die Schleier zwischen den Welten nun immer dünner werden. Wir spazierten, meditierten, räucherten ein Wenig, riefen die Geister und Götter und traten in Konversation mit dem Ort. Interessant, das wir gestern einen ungewohnten Pfad entdeckten, an dem die Dunkelheit herrschte und der, obwohl exponiert, im Gegensatz zum restlichen Wald windstill blieb. Ihn beschritten wir achtsam und mit Respekt, die leichte Trance die sich auf ihm einstellte registrierend. Augen blitzten aus der Dunkelheit und abschätzendes Knurren erreichte unsere Ohren. Die Bilder schoss ich übrigens zuvor, an jenen Orten die dies zuliessen. Die Mondin selbst war hinter dem Hochnebel versteckt und erleuchtete diesen, was – zusammen mit Luzerns Lichtverschmutzung – eine helle Decke ergab. Die Träume letzte Nacht: intensiv und spannend.

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4 Antworten auf „Novembervollmond“

  1. Ja, ich neide auch. Kann im Moment nicht mal in meinen Steinkreis im Garten, weil ich mit dem geschwollenen Fuss noch nicht in die Schuhe kann. Und mit Finken ins Nasse wird nix.

    Mit “die Mondin” komme ich nicht zurecht. Für mich bleibts “der Mond”. Mani. Germanisch der kleine Bruder der Sonne. Spricht einer von “Die Sonnin”? Ne, oder? Ach egal. Das ist nur meine sprachliche Spitzfindigkeit. Bin halt immer der Meinung, man soll die einheimische Kultur favorisieren und in den einfachen Dingen nicht zu sehr in die Ferne schweifen.

    Aber ich glaube, dieses “die Mondin” hat sich nun dank Ami-Wicca auch in Europa massiv eingebürgert. Schon mal dran gedacht, dass durch die Verweiblichung des Mondes, die Sonne männlich wird? Oder sollen die jetzte beide weiblich sein?

    Abgesehen vom Kulturhistorischen glaub ich eh nicht, dass Sonne und Mond Geschlechter haben. Denke die sind vom Wesen her multigeschlechtlich – falls überhaupt 😉