Fasten einmal anders

001Ich habe derzeit kaum Lust auf Bildschirme. Das mag seltsam klingen, ist aber so. Man könnte es auch so etwas länger ausführen: ich habe derzeit kaum Lust auf Fernsehen, Videospiele, PC (inklusive World of Warcraft), oder sonst irgend etwas in dieser Richtung. Wohl dosiert halte ich die Dinger ganz gut aus, doch ansonsten verbringe ich die freie Zeit eher mit aufräumen, Meditation, Ritualen und Lesen. Und das brauche ich wohl auch, denn die Herausforderungen der letzten Wochen und auch Gegenwärtige (so ist nun auch meine “Isis” krank. Hat schon mal jemand versucht einer “Wildkatze” Pillen zu geben, die sich nicht mit Futter austricksen lässt?), stell(t)en sich doch als etwas anstrengend heraus.

So giert mein Innerstes nach Balance und Ausgleich, sucht Kraftquellen im Innen und Aussen, was sich in veränderten Bedürfnissen und umgekrempelten Gewohnheiten niederschlägt. Neue Denkprozesse fördert und mich zu vermehrter Praxis anregt.

Das ich im Moment so durstig nach Stille bin, und sogar das Notebook abends nur kurz anwerfe, spricht Bände. Ich dachte eigentlich, dass ich in meinem temporären Singledasein nach Ablenkung, Hintergrundmusik und ähnlichem hungern werde, doch derzeit ist noch das Gegenteil der Fall: es bleibt still, oder zumindest so still wie es die Umstände zulassen. Gegengewicht und Ausgleich zu den lauten Tagen.

Nun, auch das wird sich wieder ändern. Ich habe ja nun einige Wochen in denen ich mehr als die letzten Jahre wichtiges über mich lernen kann. Und davon würde mich eine Überdosis Entertainment oder PC eher abhalten.

So, und jetzt das Notebook zugeklappt und Euch einen schönen Tag gewünscht. Ich darf jetzt arbeiten gehen und die Kratzer mit Salbe bestreichen, mit denen meine Wildkatze mir dankt, dass ich ihr helfen und sie gesundpflegen will 😉

2 Antworten auf „Fasten einmal anders“

  1. Hoi Dreamy
    Meine Katze hat die Tabletten mit Le Parfait genommen. Oder habe es ihr mit einer Plastikspritze in den Mund gespritzt. Ganz kleine Plastikspritze verwenden und die Tablette in möglichst wenig Wasser aufgelöst und in den Mund gespritzt. Aber mühsam war das Medikamenten geben trotzdem immer. Hoffe Du findest einen Weg.
    Gruss Claudia