Der nächste Feiertag der keiner mehr ist…

heilige maria

Heut ist wieder so einer: ein katholischer Feiertag an dem man dennoch öffnen darf: Maria Empfängnis. Informationen dazu gibt es HIER . Die unbefleckte Maria die ohne Sünde (Sex) empfangen hat. Naja, wer Sex als Sünde betrachtet hat, bei aller Toleranz, sowieso irgendwo eine Ecke ab. Ist also kein Feiertag der als wichtig erscheint. Trotzdem etablierte er Maria als weibliche Heilige ins Christentum und öffnete so mit der “Mutter Gottes” Tür und Tor für die versteckte Weiterverehrung der grossen Göttinnen. Witziges Detail am Rande: obwohl heute fast alles offenbleiben darf, wurde der gestrige Abend wie einer vor nem offiziellen Feiertag gehandhabt. Heisst: in Luzern mussten alle um 17.00 Uhr dicht machen. Jedenfalls: habt Ihr Euch schon überlegt wie zweideutig man den Begriff “Mutter Gottes” auffassen kann? Zum Ersten im ursprünglichen Sinne natürlich ist sie die Mutter des “Gottessohnes” Jesus. Aber als Wortspiel könnte man auch die Urkraft darin entdecken, die vor allen Dingen war. Somit die grosse Mutter aus der selbst die Götter geboren wurden. Kam mir nur so grad in den Kopf. In diesem Sinne einen schönen Göttinnentag, heute.

3 Antworten auf „Der nächste Feiertag der keiner mehr ist…“

  1. Ach ja es ist im Fall MariÄ Empfängnis, d.h. die Empfängnis Mariens durch ihre Mutter Anna, schon das ging unbefleckt ab, d.h. Maria trägt die Erbsünde nicht, und nur DAS befähigt sie, den Messias zu empfangen.

    Der 8.12. ist ja auch so wahnsinnig unpraktisch zum 24.12. gelegen.

    Die Mondsichel (und um den Kopf 12 Sterne) kommt aus der Offenbarung: Und es erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen.