In Cerridwens Kessel

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Manchmal stelle ich mir die Frage: soll man alles verbloggen? Auch die Zeiten in welchen man nicht so “zwäg” ist? Die Antwort darauf habe ich noch nicht gefunden, denn tatsächlich gehört für mich nicht alles in (m)einen Blog. Doch eines ist sicher: Hagalaz wirkt auf der inneren Ebene, der Eremit ruft und kann sich nicht so recht Gehör verschaffen da der Alltag fordernder ist denn je, und Cerridwen rührt unerbittlich in ihrem Kessel, so das einem schnell schwindelig werden könnte, bevor man ihn – wie ich hoffe – erfrischt verlässt. Inneren Veränderungen gehen – Hex oder nicht – oft Widerstände voraus die man nicht immer als angenehm empfindet und die sich über längere Zeiträume hinaus verdichten können. Jahrelanges Training lässt den Prozess detailliert erkennen, die Göttin lächelt ihr sanftes Lächeln und sendet Vertrauen doch die instinktive Gefühlsebene und das Empfinden kümmern sich recht wenig darum und wollen ihren eigenen Tanz vollführen. Die Schatten umarmen und mittanzen bis einem schwindelig wird. Wie in Cerridwens Kessel. Eremit oder König der Stäbe? Transformation. (Bild: Cerridwen, aus dem “Göttinnen Geflüster” von Hrana Janto)

4 Antworten auf „In Cerridwens Kessel“

  1. Für mich gehört definitiv nicht alles in (m)ein Blog. Natürlich ist es immer jedem selbst überlassen, wie öffentlich er/sie sein Leben der Welt zeigt, aber einiges ist einfach zu privat, als dass es in’s Internet gehört. Nur meine persönliche Meinung. Gruß nach Helvetien, Rabenzahl

  2. Hoi Dreamy!
    Spielst Du Klein-Gwion? *smile*
    Die Erfahrung, nicht alles in einen Blog zu schreiben, hab ich auch grad machen müssen. Auf einmal war ich Top 1 bei Google Schweiz.

    Ich wünsch Dir einen liebevollen Weg durch die Transformation!
    *smile*
    Wanderer

  3. Sali Dreamy…

    Da schliesse ich mich dem Raben an!

    (Erst recht, wo doch die Cerriwen so einige Zutaten in Ihrem Kessel hat, welcher denn doch nicht *ausgeplaudert* werden sollte…)

    Da schafft der Wandy etwas, was er nie wollte und Andere ihn drum *beneiden* würden… (Ich nicht, denn ich fühle da mit Ihm…)

    Es werden schon die zu Uns finden, die Uns wirklich brauchen… Auch wenn wir nur *floskulisieren* sollten…

    Drück dich!
    Eli 😉