Das Banken-Mysterium

lkb

Es ist eine spannende Sache, dass die Banken immer weniger für einen tun, aber dennoch immer reicher werden. Letztens habe ich meine Spesenabrechnung von der Kantonalbank bekommen, für ein halbes Jahr. Fast 300.-. Doch eigentlich machen die überhaupt nichts für mich, ausser mir ein Konto zur Verfügung zu stellen. Ich bin derjenige der per Internetbanking alles erledigt, Zahlen eingibt, Transaktionen durchführt, die Arbeit hat. Und dennoch darf ich für jede Bewegung in die Tasche greifen. Wenn ich Geld ins Ausland überweise, sind das horrende Spesen die verrechnet werden. Und das, obwohl kein Mensch dort mehr etwas zu tun hat, ausser vielleicht meine Aufträge per Knopfdruck freizugeben. Heisst: dort wird entlastet und gespart und wir nehmen noch die Arbeit ab. Was hat der Kleinkunde davon? Nichts! Im Gegenteil, darf man nun nicht mal mehr das Konto überziehen und wenn man als Kleinbetrieb mal etwas unterstützung braucht? Forget it! Eher drehen sie Dir noch mehr den Hahn zu, wenn sie Angst haben, man könnte in Schwierigkeiten sein. Eigentlich sollte man belohnt werden, wenn man denen die Arbeit abnimmt und alles selbst erledigt. Doch denkste. Banken – vor allem die Grossen – sind eine interessante Institution. Dort funktionieren Dinge die anderen Betrieben den Kopf kosten würden 😉

3 Replies to “Das Banken-Mysterium”

  1. Tja, das hat was, Martina…

    @Elli: nicht nur Kontoführung. “Spesenabrechnung”, darin sind auch die Spesen die für eine von mir programmierte Überweisung anfallen enthalten. Briefe an mich, usw…

    Geht dennoch nicht auf, gemessen am nicht mehr vorhandenen Aufwand der Banken, weil Kunde alles selbst via Internet erledigt.

    Naja….