Wetterfühligkeit

Handybilder 217Für jene die mich etwas besser kennen ist es nix Neues: ich bin extrem wetterfühlig. Früher hatte ich Kopfschmerzen, doch seit einer homöopathischen Behandlung sind diese einer inneren Unruhe gewichen, wenns denn wieder mal soweit ist. Die letzten 2 Tage waren diesbezüglich eine Herausforderung und auch heute kribbelt es wieder mal (was aber auch am in Kürze bevorstehenden Zahnarztbesuch liegen könnte). Gestern nachmittag jedoch fühlte ich mich wie ein Kettenraucher ohne Zigaretten. Rund um Luzern schwarze Fronten, doch in der Stadt selbst kein bisschen (erleichternder) Niederschlag. Das war stressig und so versuchte ich nach mässig erfolgreichen Atem- und Energietechniken, einen Griff in die Phyto-Apotheke…

Lavendel brachte schon vorgestern nicht die erwünschte Wirkung und so wählte ich das entspannende und lösende Kawa Kawa welches nur langsam seine Wirkung entfaltete. So war ich nachmittags emotional innerlich etwas aus der Balance und mein Körper signalisierte permanent Stress.

Spannenderweise fuhr ich knapp gegen unseren Kursabend plötzlich zurück und eine innere Klarheit und Ruhe kehrten ein, die mich den Kurs sehr entspannt und gelassen führen liessen. Wunder auch, folgte kurz darauf endlich der erleichternde Niederschlag und mit ihm nahm auch mit jedem Tropfen die innere Unruhe vollkommen und gänzlich ab.

Ich muss mich jetzt mal schlau machen, wie ich diese Wetterfühligkeit – die mich schon seit früher Jugend begleitet – effizienter in den Griff bekomme. Sicher ist es beruhigend wenn man weiss, dass dieser Stress durch die klimatischen Bedingungen und nicht durch andere Faktoren getriggert ist. Doch das ändert nichts daran, dass ich es in manchen Momenten als äusserst belastend empfinde.

Abends dann, nach dem Crafting, war ich erschöpft aber gut zwäg. Der Körper wollte einfach nur mehr ruhen und ich gewährte ihm dies rasch. Die traumreiche Nacht mit ihren klaren Bildern und Erlebnissen die danach folgte offenbarte mir einige Meditationsthemen für die kommenden Tage.