Schwulenfeindliches Russland

Spannend. Knapp ein Jahr nachdem ein ähnlicher Vorfall durch die Medien geisterte ist auch dieses Jahr eine friedliche Demonstration für die Schwulen und Lesben in Russland brutal von Gegendemonstranten im wahrsten Sinne des Wortes niedergeschlagen worden. Dabei kamen auch ein deutscher Politker (Beck) und der Sänger der Gruppe "Right Said Fred" unter die geworfenen Eier bzw. Fäuste. Was besonders irritiert: während die Prominenz und die schwulenfreundlichen Demonstranten von der Polizei wie Schwerverbrecher abgeführt wurden, durften die Schwulenhasser dann unzensiert in Interviews, den Tod schwuler Menschen fordern. Die Polizei duldete die Faschos, Nationalisten und orthodoxen Priester, die gegen die Homosexualität auftraten und prügelten. Da kann man nur sagen: schäbig und peinlich. Vor allem ein weiteres Armutszeugnis für ein Land, das neben vielen anderen die Menschenrechte mit Füssen tritt!

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