Und ich erträumte mich selbst….

discace

 

Wie erklärt man das Unerklärbare? Am Besten gar nicht, denn es ist zwar emotional zu fassen, aber die Umsetzung in Worte oder Zeilen zerbricht an der Komplexität und wird nie widerspiegeln was erfahren wurde. Für mich zumindest. Das Ritual gestern abend/nacht war wunderbar und es war mir Freude und Ehre es mit Patric erleben zu dürfen. Ich möchte ihm auch für das wunderbare Setting danken wie überhaupt für vieles das man ebenso nicht in Worte fassen braucht und das sich auf einer geistigen Ebene der Verbundenheit abspielte…..

Nun, die Essenz der Erfahrung war mir im eigentlichen keine Neue, denn alles was ich erleben und erfühlen, sehen und verstehen durfte wusste ich bereits, auch wenn die Klarheit gestern eine andere Qualität innehatte als andere, ähnliche Erkenntnisse die mir im Verlauf meiner “spirituellen Laufbahn” übermittelt oder eröffnet wurden. Der Geist der Pflanze war denn auch ein sanfter, aber äusserst direkter der sich jedem spirituellen Kontrollversuch meinerseits verwehrte was mir gut tat und mich in einen sanften Fluss führte. Anmerkung am Rande: vom Moment der Anrufung an, bis zum Ende des mehrstündigen Abends war meine Erkältung nicht spürbar…

disc4Wie bringt man es zum Ausdruck, wenn die Grenzen sich auflösen und man um die Einheit der Dinge versteht, wie aber auch um ihre Individualität? Wie beschreibt man es, wenn man realisiert, dass wir noch lange nicht alle Dimensionen des Seins entdeckt haben und die Möglichkeiten unendlich sind? Wie geht man mit der Erkenntnis um, dass man sich eigentlich ins Bewusstsein träumt und jeder Traum dennoch nicht als solcher bezeichnet werden kann, ist er doch so real wie diese Zeilen die ich hier gerade tippe? Wenn alles so einfach und doch so unendlich komplex gleichzeitig wird? Wenn man das wahre Alter seines Erfahrungsstranges bzw. der individuellen Seele realisiert? Wenn alles so ungemein unwichtig wichtig ist? Eben gar nicht: denn man weiss es, wusste es schon vor dem Ritual und wird es immer wissen, aber es besteht keine Notwendigkeit es zu verstehen, denn das würde zu einer Sinn-Losigkeit führen und es ist gut und notwendig, dass es ist wie es ist, wir forschen, lernen, leben und erfahren. Wachsen und unsere Wege gehen: individuell und dennoch vernetzt und untrennbar. Die eigentliche Essenz auch der Feri-Tradition im Hexentum über die ich einen hervorragenden Link zu meiner Erfahrung innerhalb meines Wirkens finde.

Gestern Nacht war der Höhepunkt eines Denkzyklus, eine Erfahrung die noch lange nachwirken wird, und dennoch wird sie irgendwann verblassen, damit alles weiter seinen Lauf nimmt, Pfade beschritten und Gedanken gedacht, Realitäten erschaffen und Energien bewegt werden. Worte können es nicht fassen und müssen es auch nicht. Ich werde weiter meiner Berufung folgen, so wie viele andere ebenso, werde weiter zoffen, weiter lieben, weiter lachen, weiter weinen, weiter Dummheiten machen und weiter Geniestreiche landen. Den Ahnen danken, mit den Göttern leben, und auch wieder Sinnfragen stellen und die Magie fliessen lassen.

Apropos Magie: diese hat bei mir im Verständnis definitv eine neue Qualität erreicht, genauso wie meine Fähigkeit der Visualisierung eine neue Dimension erhalten hat. Ein Geschenk für das ich den Geistern danke und das ich hegen und pflegen werde.

Eine nachträglich eingebrachte Ergänzung: die Rune “Algiz” bereiste mich gestern abend, ihr lest richtig, anstatt das ich zu ihr kam, kam sie zu mir mit einer Flut an Bildern und Eindrücken. Kein Wunder, zog ich sie nachher bei einem bewussten Nachhaken aus meinem Runenbeutel. Das war eine sehr interessante Erfahrung und die Runen haben mir eine bislang ungeahnte Eigendynamik offenbart.

Abschliessend möchte ich dem Silberwolf einen Dank senden, und dem Wanderer der indirekt für die richtige, musikalische Untermalung sorgte ;-). Der Sternengöttin dafür, dass sie sich in mir und um mich offenbarte und mir einen bewussten Blick in ihr/mein Wesen ermöglichte.

Und noch mal ein Wink zu Patric. Love Ya, Bro.

Blessed Be

Patrics Blogbericht ist nun on und kann HIER gelesen werden. Eine wunderbare Ergänzung.

Die Bilder stammen aus Steve Postmans “Cosmic Tribe Tarot” und sie stellen einige Erkenntnisse wunderbar optisch dar. Generell ein Tarot, mit dem ich bereits lange für mich arbeite, dass jedoch durch gestern Nacht eine tiefere Bedeutung für mich bekommen hat.

3 Antworten auf „Und ich erträumte mich selbst….“

  1. Hallo Dreamy. Habe bei deinen ersten Sätzen gerade laut lachen müssen, weil ich das selbst so gut kenne. Es ist gut, wenn man mit dem Herzen denken kann und nicht alles in hirnverständliche Sätze kleiden muss. Das wäre – eben… – sowieso gar nicht möglich. 😉 Die Stimmung aus deinen Zeilen sagt mir jedenfalls genug, damit ich es nachempfinden kann. Muss wirklich ein sehr schönes, stimmiges Ritual gewesen sein. Ich wünsche dir/Euch, dass die guten Gefühle und die Klarheit noch lange anhalten mögen. *drück* Hila

  2. Bro, da fällt mir ein, dass ich in meinem Beitrag noch tausend Sachen hätte schreiben sollen… 🙂 Guck, ich tue es nicht – Dieses Erlebnis teilen wir beide miteinander und es wird niemand genau so nachempfinden können… Hast das Bild angeschaut nochmals auf meinem Blog? Der Ruf der Natur? Interessant oder? Schaut nicht mehr so aus wie gestern 🙂 Erst beim hinsehen wurde mir klar, dass es schwer sein wird das nachzuvollziehen. Aber schön teilen wir es trotzdem mit 🙂 So, hab jetzt Lust zmörgele und den Zopf zu essen, den Mirella heute morgen mitgebrach hat… Mann, der ist rieeeesig 😉 Drück Dich Bro, hab Dich lieb! 

  3. Tränen sind mir in die Augen gestiegen als ich diesen Deinen Bericht gelesen habe – er mich berührt und mit auf die Reise genommen. ……….. und eine tiefe Dankbarkeit überkommt mich für die Geschenke die wir auf diesem Pfad erhalten. Ein Gruss aus dem Herzen! Wolf