Bezaubernde Momente…und das rotieren im Kopf

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Gestern Abend hatte ich einen wunderbaren Moment. Ich betete vor meiner Isis-Statuette wegen meines Katerles und plötzlich kam – wie eine Welle – das Gefühl der Zuversicht über mich…

…ich wusste augenblicklich, dass er noch Stuhlgang haben würde und seine Verstopfung sich lösen würde. Dass meine energetische Arbeit an ihm Früchte tragen würde. Dieses Gefühl war so kraftvoll und schön, trotzdem schaffte ich es wieder mal sofort den Verstand einzuwerfen und dieses tiefe Vertrauen zu hinterfragen. Im Moment bin ich wohl wirklich etwas kopflastig unterwegs. Die letzte Zeit kamen soviele wunderbare und eindeutige Zeichen von der Göttin und jedes mal schaffe ich es, sie mit meinem “Kopf” herabzuwerten und zu hinterfragen.

Das lässt mich die Frage stellen: was ist im Moment los, dass mir ein kleines Wunder ums andere begegnen kann, ich verstärkt Wahrnehmungen über die normale Sicht hinaus habe und ich es wider besseren Wissens immer wieder schaffe daran zu zweifeln? Ist das jetzt eine gesunde Bodenständigkeit? Oder ungesundes Umschalten auf die Verstandesebene?

Vieles wird durch die homöopathische Behandlung ausgelöst und so nehme ich es wohl besser so an, denn die kleinen Wunder und Zeichen werden dadurch nicht herabgewertet, ausser wenn ich es zulasse. Das käme aber denn doch einem Rückschritt gleich. Ich bin der Göttin jedenfalls von Herzen dankbar, dass sie erst recht weiter ihre Zeichen und Signale sendet, und ich hab sogar ein kleine wenig das Gefühl, sie amüsiert sich ein wenig über mich. Oder bin das ich? Wen kümmerts, hauptsache es ist (mann, klingt das jetzt “Eso”) *g*

Achja: der Kater hatte tatsächlich noch Stuhlgang. Und das zählte, genauso wie die Dankbarkeit die ich danach empfand.

Eine Antwort auf „Bezaubernde Momente…und das rotieren im Kopf“

  1. So, zweiter Versuch… der erste gestern klappte wieder mal nicht. Also, hier erst mal Hilas Bauernregel Nr. 4: Macht der Kater einen Haufen, wird bald wieder alles laufen. 😉 Und hier gleich noch Nr. 5: Kannst du alten Gedanken nicht widerstehen, erkenne sie und lass sie stehen. Will heissen: Ich kenne diesen Mechanismus und den Zweifler auch (wer nicht…?) und stecke gerade mitten in einer Art Selbstversuch. Der geht so: Warum eigentlich nur unbewusst verdrängen, was man dringend anschauen sollte? 😉 Man könnte doch zur Abwechslung mal bewusst „verdrängen“, was sich in der Vergangenheit als störend und hinderlich gezeigt hat. Wenn man bedenkt, wie viele Jahre man an den Mist geglaubt hat, den der Zweifler einem einträufelte… ist es da verwunderlich, dass er nicht von heute auf morgen verschwindet, bloss weil wir inzwischen wissen, dass es ihn gibt? Ich strotze in letzter Zeit vor Selbstvertrauen, Zuversicht und Glauben in meine Ziele, und stecke damit alles an, was sich in meinem direkten Umfeld so tummelt. Das ist wunderschön. Selbstvertrauen als Dauerzustand zu erleben, ist aber noch ziemlich ungewohnt für mich, und es kommen immer wieder Momente, an dem sich die alten Mechanismen einschleichen wollen. Inzwischen erkenne ich es aber fast sofort, wenn der Zweifler einen alten „Glaubenssatz“ zu formulieren beginnt in meinem Kopf, und dann unterbreche ich den Satz schon nach den ersten zwei, drei Wortgedanken mit einer Art Impuls, der übersetzt heissen könnte: „Ups, da ist er wieder, kenn ich doch? Kann ich nicht brauchen, also weg damit.“ Weiss nicht genau, wie das funktioniert, aber ich bringe es fertig, dieses unfruchtbare Gesäusel einfach weg zu schieben, zu verdrängen. Ich zieh das jetzt mal eine Weile so durch und fühle mich bis jetzt saugut dabei, ich kann es zum Nachahmen also nur empfehlen. 😉 Also wenn die ersten Ergebnisse schon so gut sind, bin ich mal gespannt, wo das noch alles hinführen wird. Wir werden sehen. Ich wünsche dir und deinen lieben Viechern einen schönen Tag. *umarm* Hila