Der Crocodile Hunter ist nicht mehr

 Als ich gestern morgen las, dass Steve Irwin – der Crocodile Hunter – von einem Schwertfisch (oder Stachelrochen?) erstochen wurde als die Kameras liefen, wusste ich nicht gleich wie reagieren, denn als ich vor wenigen Tagen wieder mal eine seiner Dokus sah fragte ich mich, wie lange das wohl noch gut gehen mag bevor ihn einer der Alligatoren böse erwischt und meuchelt. Nun, jetzt weiss ich es: es ging nicht mehr lange nur das es eben keines der Krokos war. Persönlich war ich immer zerrissen, wenn ich den guten Steve da vor der Kamera rumtanzen und mit kindlichem – oder fanatischem? – Eifer mit Giftspinnen und anderem Getier rumspielen sah. Besonders schräg natürlich ist, dass die Kameras liefen während das alles geschah und sicher ist es nur eine Frage der Zeit, bis der ultimative Auftritt des Crocodile Hunters irgendwo über die Mattscheibe flimmert. War es ein ehrenhafter letzter Auftritt? Ich weiss es nicht aber was auch immer dahinter steckt man muss ihm eines zu gute halten: er versuchte bis zuletzt den Menschen die Angst vor gefährlichen Tieren etwas zu nehmen. Diesmal ging es eben schief. Auch eine Lektion. Schade um die Familie die sicher immer wieder um sein Leben zitterte und ihre Ängste nun wohl bestätigt bekam. Crocodile Hunter, auch wenn ich kein Fan von Dir war und nicht immer happy über das was Du mit den Tieren anstelltest, auf irgendeine seltsame Weise wirst Du fehlen. R.I.P.

 
     

3 Antworten auf „Der Crocodile Hunter ist nicht mehr“

  1. Soweit ich gelesen habe, war es ein Stachelrochen, und er traf mitten ins Herz. Da ja alles mindestens zwei Seiten hat, finde ich das gleiche wie du positiv, wenn es auch für meinen Geschmack das pure "keine Angst haben" meistens bei weitem übertraf und mir eigentlich ständig einfach nur leichtsinnig vorkam. Was mich vor allem störte, war das, was mir als Respektlosigkeit den Tieren gegenüber stets sauer aufstiess. Er war kein Beobachter, der sich an die Tierwelt und ihre Umgebung anpasst, um so wenig wie möglich zu stören. Nein, er war unter den Tierdokumentatoren für meinen Geschmack eindeutig der Paparazzi und verkaufte sich selbst als furchtlosen Helden. Um die Tiere schien es ihm dabei kein einziges Mal zu gehen, so, wie er sie ständig rücksichtslos gestresst und gestört hat. Nur schon diese sensationsheischende, aufgeregte Stimme und das wilde Gestikulieren, das ging mir stets auf die Nerven. Sogar sein Flüstern war von einer Art, die nicht zum Ziel hatte, nicht zu stören, sondern allenfalls, des Zuschauers Gefühl von Gefährlichkeit noch etwas zu steigern. Eigentlich ein sagenhaft unsensibler Trampel, und ich habe selten eine Sendung zu Ende geguckt. Trotzdem habe ich ihm kein solches Ende gewünscht, und seiner Familie erst recht nicht. Lieben Gruss Hila

  2. Ja was soll man da sagen. er versuchte auf seine art denn leuten denn tierschutz etwas näher zu bringen. und wenn er so mehr erfolg hatte als anderst warum nicht. das es ihm nicht um die tiere ging kann ich mir nicht vorstellen. nur eine doku ist auch nur so gut wie das drehbuch. immerhin war das noch das gescheideste wo es an verregneten sonntagnachmittags gab im tv. und meine kids haben durch die sendung doch auch einiges gelernt über tiere. ja die familie tut mir auch leid. und ich hoffe das sie bald mal in frieden trauern können. Liebe Grüsse Bea 

  3. Tragisch ist eigentlich, dass er von einem friedlichen Fisch in den Tod getrieben wurde und nicht von einem Gefährlichen. Dumm gelaufen, dass der stachel das Herz traf, noch dümmer, dass die Rettungshelis 30 Minuten hatten um dort anzukommen. Naja, ein doofer Tod – Mir tut es sehr leid. Aber ein tolle Beweis für den Spruch “ich könnte ja auch über die Strasse gehen und daran sterben…” – Der wird oft gebracht und nicht so ernst genommen 😉

    Patric